Betroffener des Brandes im Markt von Itauguá: „Man sah es kommen, die Elektroinstallationen sind 60 Jahre alt“

Itauguá: Einer der vom Brand im städtischen Markt von Itauguá betroffenen Händler wies darauf hin, dass dies abzusehen war. Er erklärte, dass die Elektroinstallationen 60 Jahre alt seien und es zu Beginn 100 Lizenznehmer gab, während es heute 500 sind.

Der Bürgermeister von Itauguá, Horacio Fernández, begab sich zum Brandort und gab an, dass der städtische Markt versichert sei. Zudem teilte er mit, dass er bereits ein Renovierungsprojekt vorgelegt habe.

Allerdings sah das Projekt nicht vor, wohin die Arbeiter währenddessen umgesiedelt werden sollten, weshalb es laut Aussagen der Betroffenen abgelehnt wurde.

Sicherheitsmaßnahmen und Solidarität

In Sicherheitsfragen unterstützen Beamte der Nationalpolizei und der Streitkräfte die Sicherung des Gebiets, da viele Personen den Brand ausgenutzt haben, um Waren zu stehlen.

Einige Nachbarn öffneten derweil ihre Häuser, damit die Markthändler ihre Elektrogeräte in Sicherheit bringen konnten.

Freiwillige Feuerwehrleute führen bereits Kühlungsarbeiten im betroffenen Sektor durch. Obwohl noch keine genaue Zahl der betroffenen Verkaufsstände vorliegt, ist von Dutzenden zerstörten Läden und Hunderten betroffenen Arbeitern die Rede.

Wirtschaftlicher Lungenflügel der Stadt

Die Händler hoffen auf eine schnelle Reaktion der Stadtverwaltung und der Behörden, da der Markt ein wirtschaftliches Zentrum für die Stadt und die Umgebung darstellt.

Das Feuer brach gestern gegen 14:00 Uhr im Bereich der Speiselokale aus und breitete sich schnell auf andere Geschäfte aus. Es kam zu einer enormen Rauchentwicklung und einem verheerenden Brand, der schnell alles auf seinem Weg verzehrte.

Wochenblatt / Última Hora

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