Asunción: Der Dachverband für Produktion, Industrie und Handel (Feprinco) hat ihre Position in der Debatte um die Finanzreserven von Itaipú Binacional geäußert. Sie signalisierte Unterstützung für mehr Transparenz bei der Verwaltung dieser Mittel, lehnte jedoch die Einführung neuer Steuern ab.
Der Unternehmerverband betonte, wie wichtig detailliertere Informationen über den Zustand der von Itaipú gebildeten Reserven und die Verwendung dieser Mittel seien. Diese Haltung zielt darauf ab, dass die mit der binationalen Institution verbundenen Ressourcen Mechanismen unterliegen, die eine präzise Einsicht in deren Verwaltung und Verwendungszweck ermöglichen.
Ablehnung einer höheren Steuerlast
Feprinco sprach sich zudem gegen die Einführung neuer Steuern oder die Erhöhung bestehender Abgaben aus. Aus dem Unternehmenssektor heißt es, dass die Diskussion über die öffentliche Finanzierung nicht zu einem höheren Steuerdruck auf Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler führen dürfe.
Debatte über Ressourcen und Finanzierung
Die Position wurde inmitten von Gesprächen über die Nutzung der Itaipú-Mittel und Finanzierungsalternativen für verschiedene Verpflichtungen des öffentlichen Sektors bekannt gegeben. Die Unternehmer sind der Ansicht, dass vor der Prüfung neuer Steuern zunächst Fortschritte bei den Kontrollmechanismen, der Transparenz und der Effizienz bei der Nutzung bereits vorhandener Mittel erzielt werden müssen.
Privatsektor bezieht Stellung
Die Erklärung des Verbandes spiegelt die Haltung eines der wichtigsten Vertreter des Produktions- und Unternehmenssektors des Landes wider.
Wochenblatt / El Ratio














