Asunción: Nach 16 Jahren schmerzhafter Abwesenheit bei der Weltmeisterschaft spürte die paraguayische Fußballnationalmannschaft zum Auftakt der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sofort wieder die extremen Anforderungen des Elite-Wettbewerbs.
Auch wenn die jüngsten Ergebnisse tief im Bewusstsein der Fans Spuren hinterlassen haben, bündeln das Trainerteam und der Kader ihre Kräfte unter der Prämisse, dass man die Qualifikation weiterhin in der eigenen Hand hat.
Die paraguayische Nationalmannschaft erlebte den bittersüßen Geschmack und die extreme Komplexität, die eine formelle Rückkehr auf die große Bühne des internationalen FIFA-Wettbewerbs mit sich bringt. Die lang ersehnte Rückkehr der Albirroja nach einer quälenden Durststrecke von 16 Jahren ohne den Mythos eines Turniers dieser Größenordnung entfachte die Hoffnungen eines ganzen Landes neu. Dennoch hinterließen die jüngsten 90 Minuten und das anschließende Spiel eine Decke aus unbestreitbarem Schmerz und Sorge auf den nationalen Sportseiten.
Den Spielberichten und technischen Analysen zufolge ließ die Nationalelf in den entscheidenden Momenten des Wiederbeginns die nötige Effektivität vermissen und zahlte einen extrem hohen Preis gegen den Gegner aus den USA, die die defensiven Abstimmungsfehler eiskalt ausnutzten.
Fatale Offensivschwäche
Lokale Analysten sind sich einig, dass das erste Spiel phasenweise guten Fußball und einen lobenswerten physischen Einsatz zeigte, was durchaus Grund zu Optimismus gab. Das darauffolgende Spiel legte jedoch die dringende Notwendigkeit offen, die Mechanismen im Mittelfeld zur Spieleröffnung neu zu justieren und die Durchschlagskraft in der Offensive zu stärken.
Das negative Ergebnis traf die Emotionen der Sportfans hart. Zu sehen, wie die Chancen schwinden – und das direkt nachdem man die seit Südafrika 2010 andauernde Serie der Nicht-Teilnahmen durchbrochen hatte –, stellt einen schweren moralischen Rückschlag für eine Generation von Fans dar, die nach Ruhm dürstet. Die Fachpresse hebt hervor, dass die kollektive Leistung zwar strukturelle Zweifel hinterlassen hat, die das Trainerteam sofort beheben muss, der allgemeine Spielverlauf jedoch nicht den vollen Einsatz der Spieler auf dem Platz widerspiegelt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Trotz des bitteren Beigeschmacks und der logischen Kritik, die das hohe Niveau des Albirroja-Trikots hervorruft, ist das Panorama mit Blick auf die nächste Runde des Turniers alles andere als verloren. Der Fußball bietet von Natur aus immer die Chance auf sofortige Revanche, und die Rechenspiele der südamerikanischen Qualifikation halten alle Wege für eine Aufholjagd offen.
Aus dem Quartier der Nationalmannschaft wird eine klare Linie der Selbstkritik, vor allem aber der Resilienz und Einheit ausgegeben. Der Schmerz der letzten Stunden muss in den nötigen Treibstoff umgewandelt werden, um konzeptionelle Fehler zu korrigieren. Die Geschichte des paraguayischen Fußballs wurde schon immer in der Widrigkeit geschmiedet, geprägt von der Garra Guaraní (dem Guaraní-Kampfgeist) und dem Willen, sich wieder aufzurichten, wenn die Prognosen ungünstig scheinen.
Der Blick und die logistische Planung des paraguayischen Fußballverbandes (APF) sind bereits zu 100 % auf den nächsten Gegner gerichtet. Mit der bedingungslosen Unterstützung von Millionen Landsleuten, die nicht aufhören werden, das Team anzufeuern, wird die Albirroja versuchen, den Kopf wieder aufzurichten, die Fehler zu korrigieren und mit dem Messer zwischen den Zähnen auf den Platz zu gehen, um die lebenswichtigen Punkte einzufahren. Punkte, die den paraguayischen Familien ein Lächeln zurückbringen und die Fackel des WM-Traums am Brennen halten. Der Weg ist lang, und Paraguay weiß, wie man stehend kämpft.
Nächste Spiele
Türkei: Samstag, 20. Juni
Australien: Donnerstag, 25. Juni
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