Asunción: Der Verband der Importeure und Händler von Paraguay (Asimcopar) hat die aktuelle Lage der Umsätze in den Kaufhäusern und Multistores aktualisiert, die landesweit weiterhin einen erheblichen Rückgang verzeichnen. Hinzukommen die Verluste beim Betriebskapital, das eigentlich für die Bezahlung von Waren oder Importlogistikdienstleistungen bestimmt ist.
„Wir haben gewarnt, dass der Zusammenbruch der ueno bank unkalkulierbare Auswirkungen haben würde, aber jetzt haben wir konkrete Zahlen aus allen Ecken des Landes; unsere Mitglieder melden Umsatzeinbrüche von bis zu 70 %“, hieß es in einer am heutigen Freitag herausgegebenen Erklärung.
Darüber hinaus sind auch die einheimischen Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU/Mipymes) betroffen, die nach Angaben des Verbandes 50 % der in den Kaufhäusern verkauften Produkte ausmachen. „Geschäfte von Nord nach Süd und von Ost nach West in Paraguay stehen kurz vor der Schließung, weil es nicht mehr nur darum geht, was sie nicht verkaufen, sondern um die Unfähigkeit, Waren nachzubestellen oder Verpflichtungen nachzukommen“, betonten sie.
Ebenso forderten sie alle Verantwortlichen auf, zur institutionellen und wirtschaftlichen Normalität unseres Landes zurückzukehren. „Es ist notwendig, die Situation der Exekutive so schnell wie möglich zu lösen, denn sozialer Frieden entsteht durch klare, entschlossene und rechtzeitige institutionelle Antworten“, hoben sie hervor.
Wochenblatt / La Nación















