Ab Montag Mautgebühr zwischen Luque und San Bernardino

Luque: Ab Montag, dem 11. März, wird das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) auf der Strecke Luque-San Bernardino Mautgebühren erheben, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg.

Laut einem vom MOPC über seinen Twitter-Account veröffentlichten Video berichtet der Minister selbst, Arnoldo Wiens, dass alles vorbereitet sei, sodass am Montag, dem 11. März um 00:00 Uhr eine Mautgebühr auf der Strecke zwischen den Städten Luque und San Bernardino erhoben werde.

Wiens bat darum, die Informationen an alle Personen weiterzuleiten, die auf dieser Strecke zirkulieren und erwähnte, dass technische Prüfungen durchgeführt worden seien, damit alle Einrichtungen an der neuen Mautstelle korrekt funktionieren.

Die Mautgebühr kostet 5.000 Guaranies, sowohl bei der Hin- und Rückfahrt zwischen den beiden vorher erwähnten Städten.

Von Seiten des MOPCs wurde betont, dass die Erhebung von Mautgebühren notwendig sei, um Einnahmen zu erzielen, die den Bau weiterer Arbeiten für die Öffentlichkeit ermöglichen.

Die Mautstelle befindet sich bei Kilometer 18 der vorgenannten Route vor der Brücke über den Fluss Salado.

Obwohl diese Einrichtung bereits vor Jahren gebaut wurde, kam es noch nicht zu einer Mautgebühr, weil die Einwohner von Luque behaupteten, dass sie diesen Abschnitt oft passieren müssen, um zu ihren Arbeitsplätzen zu kommen und wieder nach Hause zurückzukehren. Viele hielten es nicht für angebracht, dass sie dauerhaft Maut zahlen müssen.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Ab Montag Mautgebühr zwischen Luque und San Bernardino

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Willkommen beim mennonitischen Peaje System (Maut System). An jeder Strassenecke wird ab jetzt kassiert – damit den reichen Viehzuechtern, die oft schon etwas betagter sind, nicht zu sehr am Kreuz durchschuettelt und die Bandscheiben aufeinandertreffen.
    Anstatt dass von den reichen Unternehmern mehr Steuern kassiert wird (so eine Art von Subvention der Armen und Mittelschicht), kassiert man bei der Mittelschicht und den Armen.
    Siehe hier wie sich die Unternehmen eine eigene Steuerausnahme genehmigten: https://tradingeconomics.com/country-list/corporate-tax-rate. Paraguay ist eines der Schlusslichter betreffs niedrige Korporativsteuer (Steuer fuer die Unternehmen und Reichen). Nur 11 Laender haben eine niedrigere Korporativsteuer, drin miteingeschlossen alle Steuerparadiese wie Caymand Islands, und aehnliche.
    Ab 2006 haben sich die reichen die Steuer von 30% auf 10% runtergesetzt, anstatt wie die meisten der Laender die Korporativsteuer auf 30% zu halten. Wie hier zu sehen: https://tradingeconomics.com/paraguay/corporate-tax-rate.
    Das bedeutet dass das Steuersystem Paraguays immer weniger Progressiv ist und die Steuerlast immer mehr auf die Mittelschicht und ganz Arme verlagert wird, wobei sich die Reichen einen Steuererlass genehmigen. Seid dem es 2005 richtig mit der Viehzucht und Soja losging, ab dann wurde die Korporativsteuer hier gesenkt. Mautgebuehren bedeuten dass besonders die Mittelschicht zur Kasse gebeten wird und auch das aermere Prozent der Gesellschaft.
    Genau das versuchten die Mennoniten im Chaco auch.
    Mautstationen sind eigentlich verfassungswiedrig weil das die Transitfreiheit, welche in der Verfassung garantiert wird, beschraenkt, bzw. aufhebt. Kannst nur freien Transit haben wenn du Geld hast. Gerade das zu verhindern, deshalb hat man das freie Transitrecht in der Verfassung verankert. Da ein hoher Prozentsatz der Mennoniten halt korrupt oder Halbanalphabet ist (man kann Texte nicht korrekt lesen noch interpretieren), so tritt der Elephant im Glasladen halt alle Glaeser kaputt.

  2. Rote Socke (c)(r)(tm) by caligula-manni

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    Die Erbauung diese Zahlhäuschens hat ein zwei Millionen US-Dollar gekostet. Da muss man schon Maut verlangen. Es wird wohl seine Zeit kosten bis die Auslagen wieder eingespielt wurden. Wobei zwischenzeitlich ein Windchen von 2 km/h auftreten kann, was Reparaturen am Zahlhäuschen von weiteren zwei Millionen US-Dollar notwendig machen kann.
    Wenigstens bekommt man dafür eine Reise auf einer Straße, deren 2 mm Schokoladenüberzug auf Kopfsteinpflaster verlegt wurde. Durch die Bodenwellen kommt es zu erheblich weniger Reibungs- und Rollwiderstand, was den den Hovercrafts der Paraguayer hilft Benzin zu sparen. Hovercrafts helfen auch bei Regen und folgende Wochen ans Ziel zu gelangen. So gesehen hat der Paraguayer Ende Monat durch die Benutzung dieser Boden-Luft-Boden-Straße mehr Geld im Sack als zuvor und kann sich dafür Müllabfuhr UND Bier leisten. Dafür sollte er jedoch auf Streichhölzer verzichten.

    https://wochenblatt.cc/angeblich-maengel-an-der-strecke-san-bernardino-luque/
    https://wochenblatt.cc/die-maut-zwischen-luque-und-san-bernadino-kommt/

  3. Ich glaube, dass der Minister nicht ganz auf dem Laufenden ist.
    Am Donnerstag Abend gab es weder Schranken, noch Computer, noch Ampeln noch einen Stromanschluss im Peaje-Häuschen.
    Aber es Alles schon mit technischer Prüfung.
    Will der Wiens uns vera….?

    1. lieber Hermann … lies mal genau den artikel, da steht nix von schranken, computer oder ampel odgl … es besagt das alles technisch geprüft ist, klar muss die CALC app vom häuschenwäerter funktionieren, schranken sind überflüssig … hauptsache es kommen pro karre 5mil in das portmone, dazu braucht es keine computer, keine ampel, kein garnixt, lediglich der wärter muss technisch von HIRN her einwandfrei funktioniert das er sich in der CALC app nicht verrechnet. … also kanns losgehn in luque und die 2 batterien werden schon ein paar tage halten auf der CALC App

  4. Kuno Gansz von Otzberg

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    Siehe hier 2 Jahre „alte“ moderne Asphaltstrasse versus 2000 Jahre alte Roemerstrasse. https://www.ancient-origins.net/history/built-last-craftsmanship-enabled-roman-roads-withstand-passage-time-007523
    Der Pfusch der Moderne ist nicht zu uebersehen – dank der „Fortschritts- und Entwicklungsmentalitaet“ der modernen „built-in planned obsolescence“ preisgetriebenen Oekonomie.
    Fragen wir mal die Roemer wie man eine Strasse baut oder eine Bruecke.

    Schichten der Roemerstrasse:
    1. Schicht (unten): kompaktierter Sand oder kompaktierte trockene Erde und Steine. Bei Sumpf hartes unvermoderbare Holzstaemme aneinandergelegt wie Palosantoholz mit Steine.
    2. Schicht: gemahlene Steine (Schotter).
    3. Schicht: gemahlene Steine (Schotter) in Zement.
    4. Schicht: Zement mit Sand und gemahlene Steine.
    5. Schicht (oben): grosse Steinbloecke aufeinanderzugemeisselt aneinandergestellt.

    Gefaengnisse alle dichtmachen, Strafen verschaerfen (sofort ins Gefaengnis wenn was ist) und dann lass die Gefangenen nach Roemerart Strassen bauen. Jedes 7. Jahr Erlassjahr fuer alle Gefangenen wie im Gesetz Mose (maximale Strafarbeitslaenge betraegt dann 7 Jahre).

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