Abgeordneter in Israel: “Dort bekam ich keine Hot Dog und keine Salami“

Asunción: Der Abgeordnete Édgar Ortiz steht in der Kritik wegen seinen hohen Spesen bei einer Israelreise. Sie summierten sich auf 9.256.250 Guaranies, innerhalb von 10 Tagen.

„Wir waren 10 Tage in Tel Aviv. Das ist eine sehr teure Stadt. Dort habe ich keinen einzigen Hot Dog und keine Salami bekommen so wie in Paraguay an jeder Ecke“, argumentierte Ortiz auf die Spesen, die für die Reise anfielen. Auch seine Kollegen Fabiola Oviedo und Luis Larré reichten Abrechnungen ein.

Jedoch lagen die Spesenkosten bei Oviedo nur bei 5.968.650 Gs, das zu Nachforschungen führte.

Auf die Frage, warum er und Larre so viel Geld brauchten und Oviedo nur etwa 60% antwortete Ortiz: „Oviedo war mit ihrem Mann auf der Dienstreise. Er bezahlte ihr alle Spesen. Ich habe niemanden mitgenommen, mir fehlte sogar noch viel mehr was ich nicht in Anspruch nahm“.

Vom 27. August bis 5. September waren die drei Parlamentarier in Tel Aviv, Israel, um Fragen über eine parlamentarische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu diskutieren.

Wochenblatt / ABC Color

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19 Kommentare zu “Abgeordneter in Israel: “Dort bekam ich keine Hot Dog und keine Salami“

  1. Koestlich. Die Frau hat den Mann zum Zahlen dabei weshalb sie weniger Geld braucht. Alle Achtung dass er sich das sagen traut, weil das das einzige ist was mit Sicherheit stimmt. Man stelle sich vor, ein Abgeodneter der gebildeten Welt (also sprich der 1.) wuerde so etwas sagen.

    Ansonsten gibt es zu diesen Reisen eh nichts zu sagen.

  2. Hier bekommen einige den Hals nicht.Als der lieb Gott das Hirn verteilt war für einige faules Holz über!
    Neben bei Bemerkt,in Israel,gerade Tel Aviv gibt es alles zu Essen,die Herrschaften sollen nicht spinnen.

  3. Wenn ich mir diese Schnapsnase ansehe, hat er in Israel auch ordentlich gebechert.
    Ist denn bei den „Fragen über eine parlamentarische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern“ was rausgekommen? Oder war das nur eine Luftnummer mit 10 % politischer Arbeit und 90 % Urlaub auf Kosten des Steuerzahlers?

      1. Ach, vom Hörensagen…. nun, ich war dort und das Essen war wunderbar! Ebenfalls gibt es in Tel Aviv viele Imbisse, die ebenfalls qualitativ gutes Take-Away anbieten!

          1. Das kannst Du in Deutschland bekommen,heißt dort lose Wurst oder Tote Oma in Osten. Natürlich vom Schwein.Vom Hammel schmeckt es besser!
            Der Haggis von Schottland ist normal vom Hammel.
            Ich weiß was die Monika hat , ich mach die Tote Oma selber, schmeckt gut.
            Vielleicht meint sie das Fleisch was dort Teller rennt, blutig bis zum geht nicht mehr!

          2. So komische kleine Würstchen die nur aus Fett bestanden zum Frühstück, irish stew, zuckersüsse Kartoffelsalate usw.

        1. Vermutlich Haggis, kommt vom Französisch Haschee. Der war Dir wahrscheinlich vom Schaf!
          Wird auch Schwein und Rind angeboten
          Bei vielen fliegt alles durch den Fleichwolf
          Grob gesagt Bestandteile.
          1.Schafsherz,Lunge,Leber,
          2.Zwiebeln, feingehackt
          3.Tassen Nieren, feingehackt (Variabel)
          1.Rindsboullion/Schafsboullion
          1 oder mehr Teelöffel je nach geschmack
          1.Teelöffel Nusskatnuss.
          Normal wird der Pansen 3/4 mal gereinigt, gefüllt,abgebunden wie kleine Tennnisälle,
          einige nehmen auch Rindsdarm. Die sind zu Faul zum Putzen!
          Das ganze Zieht im Kessel ca.3.Stunden. bei 80-90Grad,
          Wird meist mit Stampfkartoffel/Kartoffelbrei serviert.

  4. So ein Blödsinn. Hamburger, Pommes und Coke schmecken überall auf der Welt fast gleich lecker. Ist doch egal ob man Hamburger, Pommes und Coke in Asuncion, Zürich oder Tel Aviv zu sich nimmt. Ok, in Irland wird statt Salz Zucker für die Pommes genommen. Aber sonst, außer der Preis, schmecken sie überall etwa gleich.
    Aber der Abgeordnete Édgar Ortiz wollte ja unbedingt Hot Dog mit Salami. Das gibt es in Israel halt nicht, so hat er sich auf Staatskosten mit Entrecote, Kartoffelstock und Salat begnügen müssen. Ja, so ein paragueyscher Abgeordneter ist gar nicht zu bemitleiden.

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