Abgeordneter schlägt Senator wegen langsamen Einparkens

Asunción: “Was glaubst du wer du bist, Hurensohn“ schrie der Abgeordnete Esteban Samaniego (ANR) dem Senator Jorge Querey (FG) im Parkhaus des Kongresses zu und schlug ihn zwei Mal, um dem Nachdruck zu verleihen.

Senator Querey, der nicht nach Maßgabe des viel zu spät ankommenden Abgeordneten ausparkte und ihm kurzeitig den Weg versperrte, wurde nicht nur mit Lichthupe belästigt, nein, Samaniego stieg aus und schlug ihn zwei Mal.

Auch wenn Samaniego später erklärte, er hätte ihn mit einem Autoaufpasser verwechselt, die eigentlich nichts in dem Parkhaus verloren haben, zeigt seine Art und Weise wie er sich seinen Mitmenschen überlegen fühlt, dass er ein großes Gefahrenpotenzial hat. Jorge Querey sagte: „“Es ist eine gefährlich Person. Mit solcher Arroganz einen solchen wichtigen Posten besetzen zeigt auf wie er sich innerhalb der Gesellschaft benimmt“.

Esteban Samaniego war während der letzten zehn Jahre Bürgermeister von Quyquyhó, Departement Paraguarí, wo nicht nur Geld aus der Stadtkasse fehlte, sondern auch seine Ehefrau ihn auf dem Posten beerbte. Die Schwester von Samaniego wurde kürzlich bei Yacyretá angestellt und verdient da für Nichtstun 20 Millionen Guaranies pro Monat.

Wochenblatt / Abc Color

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12 Kommentare zu “Abgeordneter schlägt Senator wegen langsamen Einparkens

  1. Kann man sich überhaupt über irgend etwas in diesem Lande noch wundern? Soll keiner sagen, Afrika wäre unzivilisierter!

  2. ja in afrika ist es gesittlicher … also ich würde den netten herren gleich mal die immu absprechen, verhaften und nach tacumbu schicken, da kann er sich sicherlich mit so ein paar netten parkeinweisern unterhalten die ihm dann schon erklären wer das sagen hat und wer nicht. der rest war eh klar, postenschacherei was halt geht, muss ja der s´bezahlte sessel ja auch „refinanziert“ werden. problem ist nur, in keiner kommune laufen die zahlen richtig, also da wird mehr hinterzogen als reingezogen.

  3. Wer kennt das Sprichwort: “ Pack schlägt sich, Pack trägt sich. Anscheinend ist Demokratie Pöbelherrschaft und dies auf der ganzen Welt. In vielen Parlamenten hat es schon Handgreiflichkeiten gegeben wenn Argumente durch Fäuste ersetzt werden..

  4. Cuba laesst gruessen… 60 Tage ohne Gehalt und ohne Mandat, fuer Wasserwerfen! Ergibt fuer einen primitiven Schlaeger 20 Monate ohne Gehalt und Mandat!
    Oder entscheidet die Parteizugehoerigkeit? Kann ich mir in Paraguay nicht vorstellen jajaja

  5. Vielleicht sollte man einen Wesenstest für vom Volk alimentierte Uras dieser Art einführen. Oder einen „Idiotentest“ wie in Deutschland für „Flensburgmillionäre“.

    1. Meine interessierte Frage: „bekommt das Hirn vom Abgeordneten Esteban S. eigentlich noch zusätzlich Arbeitslosengeld?“

  6. Wenn ich nur diese beiden ultrafetten Junkfood fressenden Mülleimer sehe, brauche ich keinen Erklärtext mehr zu lesen, ganz ohne Vorurteil selbstverständlich.

  7. Wenigstens zwei repräsentative Ausnahmeerscheinungen auf dem Foto, die demonstrieren, wie man hierzulande ganz ohne Calcapp die Summe aus zwei und eins berechnet. Ne, Hilfsmittel sind stets erlaubt.

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