Alkohol: Die legale Droge der Suchterkrankungen

Asunción: Auf dem siebten Kongress der Psychiatrie im Hotel Excelsior fordert der Direktor des Zentrums für Suchterkrankungen, Dr. Manuel Fresco, vor allem mehr Augenmerk auf Kinder zu legen, damit sie nicht in den Konsum von Alkohol verfallen.

Diese legale Droge, so Fresco, sei der erste Schritt für weitere Suchterkrankungen.

Dr. Fresco bestand darauf, dass in Paraguay von zwei Suchterkrankten ihre Ausgangsdroge der Alkohol gewesen sei. Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen kommt es zu einem Anstieg in dem Sektor. Er nutzte die Gelegenheit, Eltern zu drängen, die Aufmerksamkeit auf ihre Kinder zu verstärken, sie nach ihren Ängsten zu fragen, wer ihre Freunde seien und zu kontrollieren, wann sie aus der Schule kommen.

Dr. Carlos Arestivo sprach über das Thema: “Psychopharmaka und weitere Behandlungsmethoden“. Er betonte, dass der Mangel an Medikamenten der nächsten Generation, die vom Gesundheitsministerium an psychiatrische Patienten verabreicht werden müssten, bedeute, dass 50 Prozent der psychiatrischen Erkrankungen von akut zu chronisch übergehen würden.

„Wenn es eine Versorgung mit fortgeschrittenen Medikamenten gibt, werden die Patienten in zwei bis drei Wochen wieder gesund“, sagte Arestivo. Er betonte, dass das Hauptproblem in der einzigen öffentlichen psychiatrischen Klinik, in der mehr als 200 Patienten hospitalisiert erden, die geringe staatliche Unterstützung sei. Und was noch schlimmer ist, die Verwandten vieler Patienten ignorieren sie. Aus diesem Grund leben viele Insassen, die ihre Gesundheit wiedererlangen, wenn sie von ihrer Familie verstoßen werden, weiter im Krankenhaus.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Alkohol: Die legale Droge der Suchterkrankungen

  1. Ja. Aber dann müsste man mit den Jugendlichen konsequenterweise auch über über Streichhölzer reden. Das ist auch so eine Droge, vom Vater vermittelt bekommen und offenbar kaum davon los zu kommen. Irgendwann wird man es schaffen Windeln, Blechbüchsen, E-Lampen, Batterien und Mäuse zum Brennen zu bringen. Plastik und sonstig Brennbares können sie schon aus dem ff.
    Aber Prof. Dr. Dr. Geißenbertchen hat schon recht: Gibst den Kindern eine Packung, besser zwei, Antabus, und in 14 Tagen sind sie geheilt von der Alkoholsucht. Ach, wie heißen jetzt die Medis gegen Pyromania? Fällt mir gerade nicht mehr ein. Vielleicht fällt es einem ein, wenn ihm der Nickname Albertus der Superschlauus heute wieder einfällt.
    So werde ich morgen ganz bestimmt diesen Thread nochmals aufsuchen und die witzigen und geistreichen Protozoen unter meinem Kommentar lesen, vielleicht steht ja der Name der Medis für zu Streichhölzer mutierte Finger. Oder sonst was witzig-geistreiches. Und wenn ich nicht nachschaue, auch egal. So what.

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