Alles andere als eine positive Nachricht

Formosa: Die argentinische Regierung unter der Führung von Alberto Fernandez stellte die finanziellen Mittel bereit um den schon begonnenen Nuklearreaktor in Formosa fertigzustellen. Das Werk befindet sich nur 20 km von der paraguayischen Grenze entfernt.

Der Bau, der 2016 gestoppt wurde, sollte eigentlich 2018. beendet werden. Nun ist von einer Fertigstellung in 2023 zu rechnen. Aus Uran wird da Urandioxid, welches später nach Buenos Aires zu den zentralen Atomkraftwerken geliefert werden soll.

Laut einer staatlichen Ausschreibung gewann das Unternehmen Stornini S.A. den Auftrag mit einem Umfang von 15 Millionen US-Dollar.

In den Jahren 2013 und 2014 kam es zu vielen Demonstrationen auf paraguayischer Seite und einigen Anforderungen von Informationen des paraguayischen Außenamtes. Der Protest ließ nach, als man mitbekam dass die finanziellen Mittel zur Umsetzung fehlten.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Alles andere als eine positive Nachricht

  1. Vielleicht ist ja Paraguay irgend wann froh, von diesem neuen Kernkraftwerk ebenfalls elektrischen Strom beziehen zu können. Die Zukunft der weltweiten Energieversorgung wird ohnehin auf Kernkraft basieren, auch wenn Merkel mit ihren verrückten Grünen den Weg in die „Steinzeit“ gewählt hatten. Deutschland wird sich eines nicht zu fernen Tages ohnehin noch ganz „herzlich bedanken“, bei Führerin Merkel und ihren links-grünen Gesinnungsfaschisten, die Deutschland in den Ruin trieben. Aber dann will es keiner gewesen sein!

  2. Irgend etwas stimmt an diesem Artikel nicht.
    Entweder wird in Formosa ein Nuklearreaktor gebaut oder eine Farbrik zur Herstellung von Urandioxid.
    Das sind zwei ganz unterschiedliche Sachen.

  3. Ausgangsstoff für die Herstellung von Urandioxid (=Uran-IV-oxid) ist gewöhnlich nicht das Element Uran, sondern eine anderes Uransalz wie Uran-VI-fluorid. Aber mit argentinischem Natururan wie hier geht es wohl auch. Uran(IV)-oxid ist der wichtigste Kernbrennstoff in Kernreaktoren. Es wird zu sogenannten „Pellets“ verarbeitet, um in Brennstäben genutzt zu werden.
    Ist dann also kein Atomkraftwerk, sondern nur eine Fabrik, die zwar einen umweltgefährlichen, radioaktiven Stoff herstellt, aber keinen Strom produziert und so wie Chernobyl enden könnte. Der Bau eines Kernreaktors würde wohl auch mehr als 15 Millionen Dollar kosten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Uran(IV)-oxid
    https://www.abc.com.py/nacionales/2021/01/23/argentina-revive-la-planta-de-uranio-en-formosa/

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