Alles was man über medizinische Versorgung in Paraguay wissen muss

Asunción: Die medizinische Versorgung in Paraguay weist teilweise große Unterschiede zu Europa auf, welches vielen Menschen so nicht bekannt sind. Um sich hier auf den neuesten Stand zu bringen und dies aus dem Mund eines Arztes zu hören gibt es folgendes Video.

Dr. Gian Piccolo, ein Mediziner, der zwar in Paraguay geboren ist aber im Ausland Medizin studiert hat und später wieder zurück nach Paraguay kam, erklärt bis ins Detail, was man zum Thema Medizin, Krankenversicherung, Notruf und Behandlungsmethoden wissen sollte, bevor man sich auf einen Bindung mit einer Versicherung einlässt. Bitte aktivieren Sie den deutschen Untertitel.

Weitere interesante Videos zum Thema Paraguay und den besonderen Begebenheiten finden Sie auf dem YouTube Kanal von Markus Amann.

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15 Kommentare zu “Alles was man über medizinische Versorgung in Paraguay wissen muss

  1. Kann jemand eine Versicherung hier empfehlen, die Unfälle abdeckt? Meine Auslandsreiseversicherung hat nach 2 Jahren gekündigt, obwohl diese nie beansprucht und regelmäßig bezahlt wurde. Eine andere, hier abgeschlossene Krankenversicherung (750.000-pro Monat), habe ich nach ca. 3 Jahren gekündigt. Diese hatte ich fast nie genutzt, hatte mich aber bereits nach geringster Inanspruchnahme unsäglichen Nachfragen und einem Schriftverkehr zu stellen. den ich als Zumutung empfunden habe.

    Richtig schlau bin ich aus dem obigen Video übrigens nicht geworden.

    Was macht denn nun bei einem Unfall? Wird man im Krankenhaus Regional umsonst aufgenommen?
    Oder heißt das, dass ein Betrunkener mir ins Auto fahren kann und ich, obwohl ich schuldlos an dem Vorfall bin, ein paar tausend Euro für OP und Aufenthalt bezahlen muss? Unnd wenn mehrere im Auto sitzen?
    Oft erhält man ja sehr gute Informationen hier im Kommentarbereich.

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  2. Es kommt immer auf den finanziellen Hintergrund des zu Versicherten an. Was kann ich selbst tragen und was nicht.
    Meine Frau und ich, um die 70, sind seit einigen Jahren bei der SAMAP, Krankenhaus Evangelista. Es gibt verschiedene Tarife.
    Uns war wichtig daß 10 Tage ITS dabei sind, denn das geht ganz schnell ans Eingemachte.
    Bis jetzt keine Probleme, Labor MRT, CT usw.
    Jahresbeitrag 7 Mio. für beide, für jüngere Personen dürfte es billiger sein.
    Die Frage des Unfalls haben wir mit unserer Autoversicherung abgedeckt.

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    1. Gute Idee – vielleicht ist ja auch über meine Autoversicherung Unfall mit abgedeckt , das würde mich beruhigen
      Ich frage morgen dort direkt einmal nach.
      Danke Hermann !

  3. Die EBSA (Bautista) hat jahrelang 7Mio/a Beiträge kassiert und nur Pillepalle leisten müssen.
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    Als ich dann an Blasenkrebs erkrankte, zahlten sie auf einmal fast nichts, denn Krebs sei eine chronische Krankheit (FRECHHEIT!) und dafür zahlen sie nicht. Steht im kleinstgedruckten, extrem gut versteckt und verklausuliert. Absolute Abzocke!
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    6x OP (TUR) (a 8-10Mio) und 24 Cistoskopien (a 1Mio) über 10 Jahre und alle Untersuchungen (etliche) musste ich selber löhnen.
    Nur ein lächerlicher OP Zuschuss der EBSA für die Aufnahme und 1 Tag Krankenzimmer! Medikamente bis hin zum letzten Pflaster muss man eh löhnen!
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    Vorsorgeuntersuchungen werden auch nicht abgedeckt!
    Und die paar Konsultationen zu Standardkrankheiten kann ich auch selber aufbringen. Spezialisten kamen eh extra.
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    Dann gibt es noch sowas lustiges wie so eine Art Gliedertaxe: pro Vertrag/Familie ist jährlich nur jeweils 1 ‘Schaden’ versichert. Bricht sich einer den den Arm, gibbet für weitere ‘Familienarme’ Arme nix mehr! EIN Beinbruch wird bezahlt.
    Angeblich gute Rabatte bei der Bautista Apotheke! Denkste, ich krieg bei Puntofarma die Sachen billiger als im Bautista.
    BK ist übrinx ausgeheilt und ich hab keine Versicherung mehr. Häufel halt die notwendige Kohle an.
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    Sollte ich ITS brauchen, lass ichs, bin alt genug, dass ich den Arsch zufrieden zukneife 🙂
    Mit den Ärzten im Bautista bin ich bisher sehr zufrieden, alles andere drumrum incl EBSA ist reine Abzocke!
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    Vermutlich habense sowieso noch ne versteckte Klausel, dass ab 70+ kein ITS mehr bezahlt wird :]

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  4. Ich habe eben bei meiner Autoversicherung nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass der Krankenhausaufenthalt nach einem Unfal mit der Versicherung abgedeckt ist, was mich beruhigt. Es wären, laut Auskunft der Angestellten, bis zu 5 Unfallbeteiligte mitversichert – gut zu wissen!

  5. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du die Wahrheit gefunden hast.
    Was ist versichert? Wenn Du den Unfall baust? Oder ein anderer Dich torpediert?
    Bei letzterem glaube ich kaum, dass die Versicherung bezahlt. und bis Du was vom Gegner kriegst, ist St. Nimmerleinstag und Deine Kohle ist in Anwälten angelegt 🙁

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    1. XYZ :
      ich kann nur wiedergeben, was die Dame von der Versicherungsagentur mir heute auf meine Nachfrage mitgeteilt hat.
      Darüber hinaus habe ich nirgendwo behauptet, “die Wahrheit gefunden zu haben”

      1. Noch ne Frage: Wird auch gerne genommen!
        Was ist, wenn Dich als Fußgänger einer auf dem Bürgersteig untermangelt?
        Wäre nicht der 1. Besoffski, der quer durch die Botanik rast!
        Wer zahlt DIr dann die Folgekosten?
        Abgesehen davon, bis Du eine Bestätigung der Zahlung erhälst, machen die üblichen Privatkliniken genau nix, oder nur soviel, dass Du gerade noch von Deiner Kredikarte abbuchen lassen kannst.
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        Wer suchet, der findet… heißt es doch, desterwegen bin ich der Meinung, dass Du die Wahrheit nicht gefunden hast. Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen!

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        1. XYZ:
          Ich bin weder Rechtsanwalt noch Versicherungsfachmann. Bis jetzt habe ich nur die Bestätigung, dass mir ein Krankenhausaufenthalt bezahlt wird – wenigstens etwas.
          Aber ich bin sicher, Du findest mehr heraus als ich. Dann kannst Du ja – anstatt hier jede Auskunft zu verreißen – es vielleicht einmal mit einem konstruktiver Beitrag ausprobieren.

          1. @Wahrheitssucher: wie schräg bist Du denn drauf?
            Ich gebe (im Gegensatz zu vielen hier) sehr meist konstruktive Beiträge.
            Ich versuche Dir Deine Irrungen bzw. Verarschung seitens der Versicherung aufzuzeigen und Dich vor Schaden und bösem Erwachen zu bewahren.
            ok, Du willst es nicht und weiter in Deiner rosa Blase sein!
            ok, verstanden, ich werde Deinem ‘Glück’ nicht im Wege stehe.
            Ich wünsche Dir KEIN bitteres Erwachen.
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            An alle: lasst Euch nicht verarschen!
            99,99% der PYer erzählen Euch, was Ihr hören wollt!
            Womöglich um Euch glücklich zu machen oder um Euch zu bescheißen!

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      2. Was man Dir am Telefon sagt ist nur Schall udn Rauch. Das kannstDu ja nicht beweisen, dass ein Beratungsfehler stattgefunden hat.
        Wichtig ist nur was in der Versicherungspolice steht. Wenn Du die nicht verstehst (womit ich ganz sicher nicht ausdrücken will, dass Du zu dumm dazu wärst. Immerhin geht es hier um ein juristisches Thema in einer Fremdsprache und selbst Anwälte müssen in ihrer eigenen Sprache sicher nicht selten 2 Mal lesen, um zu bereifen was die Gegenseite sich so zusammen reimt) solltest Du fachkundigen Rat einholen.
        Dann weißt Du zu mindest, ob Du einen Rechtsanspruch hast. Ob der von der Versicherung erfüllt wird, steht noch auf einem anderen Blatt.
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        Ich persönlich halte es bisher so, dass ich auf sämtliche Versicherungen, die nicht Pflicht sind, verzichte und alles “Kommende” aus eigener Tasche bezahle. Im Durchschnitt lebe ich damit wohl viel günstiger und ich kann selbst entscheiden, ob mir ein Wehwehchen das Geld wert ist oder ich versuche mich “alternativ” zu heilen.
        Ich denke es gibt viele Krankheiten, wofür Krankenkassen sehr viel Geld ausgeben, letztendlich das Leiden aber nur verlängert wird. Ich denke dabei z.B. an so manche unheilbaren Krebsarten, wie z.B. Knochenkrebs.
        Heilmittel gibt es da nicht, der Krebs zerfrisst einen und starke Chemotherapien können höchstens den Tod um ein oder 2 Jahre aufhalten, was nicht einmal bewiesen ist und das mit sehr viel Leiden, durch Therapiestress, Leid durch die Chemo und der Krebs schreitet trotzdem voran, mit Schmerzen, nur vielleicht langsamer und somit verlängerter Folter.
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        Bei so einer Diagnose würde ich den Freitod, wenn die Schmerzen zu groß werden, dass man seinen Alltag nicht mehr verrichten kann und keine Freude mehr empfinden kann, vorziehen.
        Ich würde mir mit einer Flinte mit Sauposten die Rübe wegballern. Einen schnelleren und sichereren Tod gibt es nicht. Wenn 15 Kugeln gleichzeitig durch dein Gehirn fliegen, dann ist Ende! So schnell, dass Du höchstwahrscheinlich nicht einmal den Ansatz eines Schmerzes wahrnimmst.

        1. Nick:
          das ist für mich sehr nachvollziehbar, wir halten es ähnlich. Zum Glück sind wir auch in der Lage, viele Erkrankungen selber zu behandeln. Erfahrungen, die wir hier mit Medizinern gemacht haben, lassen uns ohnehin sehr zurückhaltend auf Diagnosen und Therapievorschläge reagieren.
          Bei Notfällen wie z. B. Unfall geht das nicht. Ich weiß nicht, welche Kosten da auf einen zukämen. Op, Intensivstation und Aufenthalt werden, denke ich, auch hier nicht billig sein. Wenn eine Deckung im Versicherungsvertrag jedoch vorgesehen ist, muss dies doch auch in irgendeiner Weise relevant sein.
          Ich werde mir demnächst den entsprechenden Passus noch einmal zeigen lassen und hier einem Rechtsanwalt vorlegen. Von Zeit zu Zeit gibt der mir Auskünfte, die Kosten waren stets gering und der Rat nicht immer schlecht.

          Danke an Alle, die sich an der Meinungsbildung beteiligt haben. Ich denke, dass das Thema wichtig ist und jeden betreffen kann.

  6. Ja, @Wahrheitssucher. Muss man hier alles genau abklären. Im erzählen, was man hören will, sind se spitze. Was ist bei Tod/Invalidität der Gegenpartei, wenn du die Schuld für den Unfall bekommst? Was ist, wenn dir ein sachlicher oder körperlicher Schaden entsteht, der Bueneducado aber weder Versicherung noch Plata hat (was zu beweisen war). Der hat seine Plata schneller an seinen Hermano überwiesen, als dass man wieder zum Spital raus kommt. Die sind hier mit allen Wassern gewaschen.
    PS Interessiert mich übrigens auch (weil ich in so einem Land keine Versicherungen abschließe).

  7. Ja, das ist vollkommen richtig. Im Paragauy wird dir überall – ob Krankenhaus oder sonst wo – zuerst der Kostenvorschlag vorbei gebracht. Nach Klärung, wie man da zu bezahlen bewerkstelligen will, bekommt man dann die Ware/Dienstleistung. Im Ländern wie dem Paragauy gilt grundsätzlich Vorauskasse. Selbst Streichhölzl um Müll abzufackeln oder Billigpolarbierbückspacks um mit Kleinkindern auf dem Arm den 120 dB Shwuddeli-Hui abzushwuddeln. Das weiß auch jeder hier: Gibst dem Mecanico-Albañil-Electrizista-Plombero-Pintor-AmaDeCasa – alles in einer Person – nen 2-Dollar-Schein Vorschuss, für den Auftrag über einen 2000-Dollar-Schein, siehst den nie wieder.

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