Amtsenthebungsverfahren für Abdo Benítez flammt erneut auf

Asunción: Justizministerin Cecilia Pérez ist für die Massenflucht verantwortlich und Präsident Abdo sollte einem Amtsenthebungsverfahren unterzogen werden, “wenn Horacio Cartes uns die Erlaubnis dazu erteilt“, sagte die Abgeordnete Celeste Amarilla.

“Ich möchte wissen, ob Cartes dieses Mal und die Erlaubnis gibt ein Amtsenthebungsverfahren gegen Mario Abdo Benítez einzuleiten“, sagte die Abgeordnete Celeste Amarilla der liberalen Partei, in Bezugnahme auf die Verantwortlichkeit des Staatsoberhauptes für die Massenflucht der PCC Häftlinge aus der JVA Pedro Juan Caballero, vor der die Justizministerin Cecilia Pérez einen Monat zuvor warnte.

“Wenn er (Cartes) und nicht die Erlaubnis gibt, können wir ihn nicht aus dem Amt lösen. Es macht keinen Spaß eine Anklage auszuarbeiten und am morgen danach überrascht zu werden, dass Cartes seine versprochenen Stimmen wieder abzieht“, so Amarilla, die meint, dass es ausreichend Gründe für diese Entscheidung gibt.

Über die Verantwortung von Pérez und Abdo, sagte Amarilla auch, dass Pérez einerseits erklärt dass es einen Fluchtplan gibt und 80.000 US-Dollar den Gefängniswärtern angeboten wurden und andererseits das Personal nicht austauscht. Nicht einmal zwei Wärter wurden getauscht. Pérez müsste ihren teil der Verantwortung übernehmen wie auch ihr Vorgesetzter, der ebenso davon wusste und nichts dagegen unternahm.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Amtsenthebungsverfahren für Abdo Benítez flammt erneut auf

  1. Alles geht in Py über Cartes. Kein Politiker kann dich selbstständig den Hintern abwischen, ohne die Erlaubnis von Cartes und absolut nichts wird sich ändern, solange dieser Drogendealer nicht eingebuchtet wird. Dagegen wirkt sogar die EU seriös.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

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    Ja zuerst muesste diese Botoxspritze fristlos entlassen werden denn wirklich was tun tut in diesem Land kein Minister.
    Wie waers mit nem anderen Mennopfaffen als Justiziar? Oder diesen Loeblein von INCOOP als ehemaliger Erzkooperativist als Kooperativsaufseher? Der sprichwoertliche Fuchs der den Huehnerstall bewacht.
    Ansonsten war es ja eine Kampfansage ans Lager des Praesidenten wenn rund 95% der Entflohenen durchs Vordertor des Gefaengnisses rausspazierten.
    Das Momentum des Abdo-Menno Lagers laesst nach und die Wirtschaftskraft des Cartes Lagers ist nicht bedeutend geschwaecht. Koennte sein dass die Mennoniten sich diesesmal verspekuliert haben. Allem nach duerfte es irgendwann wieder mit den Enfuehrungen anfangen.
    Dieser Softpower Regierungsstil ist wohl nix fuer Suedamerika. Das wird als Schwaeche ausgelegt genauso wie das Christentum unter den Mennoniten eher heute eine Appelation an die Gefuehle ist und wahres gelebtes Christentum eher Tor und Tuer oeffnet fuer Ausnutz und als Einladung fuers Ueber-den-Tisch-ziehen verstanden wird.
    In Paraguay muss mit nem Knueppel ueber die Gurke regiert werden und Panzer muessen aufgefahren werden „wenn was is“ im Stile Gross-Alfred.
    Zivilisation sucht man hier vergeblich welche sowieso als Schwaeche ausgelegt wird. Wie z.B. dieser Joss die EU Wohlfahrt (Subventionssystem) als etwas Uebles ansah und keineswegs begriff dass dieses seinen Ursprung im Christentum hat (Bismark fuehrte das ein damit die Armen ihre Grundbeduerfnisse decken konnten wenn sie arbeitsunfaehig waren, wie z.B. durch Kriegsverletzungen).
    Bei den Mennoniten ist das Christentum heute eher zum Sprungbrett fuer die Erreichung der oekonomischen Ziele ihrer Gruppe geworden – sie wuerden genausoschnell zum Islam uebertreten bedeute dieser oekonomische Vorteile.
    Qui boni? ist die Frage jetzt um die Frage der Drahtzieher des Gefaengnisausbruchs zu ermitteln. Wem wird dieses kurzfristig nutzen?
    Wendehaelse gibts ja genug im Lande – und nicht nur unter den paraguayern.

  3. Suchergebnisse Äquatorialguinea/Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo

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    Ein Expräsident (Mbasogo) muss dazu sein ok geben? Naja, das erklärt alles hierzulande (Äquatorialguinea).

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