Quarantäne erzeugt vor allem Angst

Asunción: Valeria Fernández ist Spezialistin für Strategischen Therapie und erklärte, dass Angst eine der Emotionen sei, die während der Quarantäne vorherrschen würde.

Dies ist auf die Angst zurückzuführen, die die Bürger angesichts der Krankheit haben und auf die Instabilität der Situation auf globaler und nationaler Ebene.

Paraguay ist seit dem 11. März in einer Gesundheitsquarantäne und einige Tage später wurde die totale Ausgangssperre erklärt. Dies, um die Ausbreitung von Covid-19 zu stoppen. Die Beschränkung brachte einige neue Situationen für die breite Öffentlichkeit mit sich.

Fernández gab in einem Interview an, dass die vorherrschende Emotion bei Menschen in einer Situation der Enge die Angst sei. Die Situation ist auf Isolation und Unsicherheit in Bezug auf die Krankheit zurückzuführen.

Sie empfahl, angesichts negativer Gefühle vor allem mit guter Laune umzugehen und gab einige Tipps zur Aufrechterhaltung einer guten psychischen Gesundheit inmitten dieser praktisch unausweichlichen Situation.

Fernández erklärte, dass bei der Kommunikation mit Familie oder Freunden negative Situationen in Bezug auf die Umwelt und die Krankheit nicht hervorgehoben werden sollten. Im Gegenteil, positive Themen sollten diskutiert werden, wie die gute Gesundheit von Familienmitgliedern oder andere, die dieses Gefühl der Unsicherheit außer Acht lassen.

Darüber hinaus behauptete sie, dass es wichtig sei, eine neue Routine zu erstellen. Sowie Diagramme für bestimmte Arten von Aktivitäten. „Es ist wichtig, eine geplante Aktivität zu haben und Zeiten für das Umziehen von Kleidung festzulegen, auch wenn man das Haus nicht verlässt”, fügte sie hinzu.

Zuletzt riet sie den Menschen, die diese Quarantäne mit Kindern leben, ihnen den Grund für die Ausgangsbeschränkungen klar zu machen und zu erklären, dass die Situation keine Bestrafung sei, sondern im Gegenteil, es sei eine Maßnahme, die zum Schutz der Gesundheit, der Verwandten und anderer Menschen diene.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Quarantäne erzeugt vor allem Angst

  1. Ab sofort machen wir uns Alle keine Gedanken mehr was auf der Welt für ein Irrsin passiert und denken nur noch POSITIV. Ich schnipp mal kurz mit den Fingern und alle unsere Sorgen sind weg und nur noch positive Gedanken sind da. Was bin ich glücklich das es solle Ratschläge von Fachleuten gibt….

  2. Es war schon immer so. Erst erzeugt man Angst dann schlaegt man zu. Also bleibt trotzdem locker und wartet einfach ab. Das Stimmvieh wird eh am meisten betroffen sein, aber zum Glueck wissen die das nicht.

  3. Positive denken, positiv reden, positiv handeln!
    Was für kluge Expert(innen) Paraguay doch hat!
    Wir sind alle zuhause eingesprerrt — wie schön! Lasst uns froh sein! Langeweile ist doch auch was Schönes, vor allem für die Kinder!
    Wir sind arbeitslos — wie schön! Positiv denken, wir müssen das Haus nicht verlassen!
    Ach so. Dürfen wir ja eh nicht!
    Wir haben kein Geld (mehr) — wie schön! Dann müssen wir nicht befürchten, daß wir überfallen und beraubt werden! Immer schön das Positive sehen!
    Die Nahrungsmittel sind uns ausgegangen — wie schön! Dann können wir in der Quarantäne schon nicht fett werden!
    *Wer Ironie findet darf sie behalten.*

  4. Die leute sind in der masse selbst schuld. Die colorados wurden wann gegruendet? 1492 von christobal colon oder war es doch ein bissi mas tarde also 1508 oder wurde da der andere fluegel plra geformt. Vielleicht war es auch umgekehrt, egal aber wer eben immer das selbe waehlt, der braucht keine demokratie und keine freiheiten, weil er sowieso nichts damit anfangen kann und dann passiert auch was wir jetzt sehen. Da sitzen ueber generationen die selben am ruder tun so als waeren sie grosse gegner. Und weil die eben schon jahrzehnte oft jahrhunderte da hocken, sind die jetzt schon international vernetzt. Wen soll das wundern?

  5. Prof. Dr. Dr. Geissenbertchen

    Spezialistin für Strategischen Therapie, man o man, diese Psychofritzen werden auch täglich noch spezialisierter.
    Und Tschüß, ich muss jetzt “ein Diagramm festlegen über eine geplante Aktivität und Zeit für das Umziehen von Kleidung“.
    Falls ich die nächsten 14 Tage keine Zeit habe um Kommentare zu schreiben, dann bin ich bestimmt am Diagramme festlegen zB. wann und mit welcher Garderobe ich die Keramikabteilung aufsuche oder Spiegeleier brate.
    Das Problem wird sein, dass ich gar nicht so viele freie Fläche habe um all die Diagramme aufzuhängen.
    Wissen Sie was? Ich vergesse einfach das mit den Diagrammen. Habe ja ein Gehirn und kein Blumenkohl bekommen, um ein Studium in Psychologie zu schaffen. Dann klappt das auch mit dem Kommentareschreiben.
    Wobei, ich könnte mir ja Diagramme festlegen, Kommentare schreiben.
    Also irgendwann treiben mich diese Psychofritzen mit ihren Publikationen noch in den Wahnsinn. Das ist wahrscheinlich der einzige Zweck ihrer Publikationen: Kunden, Plata, Eierkuchen.

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