Appell an die Bevölkerung

Asunción: Die Paraguayer essen zu wenige Eier. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO soll jede Person pro Tag ein Ei verzehren. In Paraguay wird nicht einmal die empfohlene Hälfte der Menge erreicht.

Ärzte vom Gesundheitsministerium appellieren nun an die Bevölkerung ihre Ernährung zu überdenken. Laut Statistiken werden in Paraguay pro Person nur 140 Eier pro Kopf im Jahr gegessen. Der Grund dafür ist einleuchtend: Die meisten Einwohner verzichten auf das Frühstück.

„Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit vom Tag. Dabei wird der Stoffwechsel aktiviert sowie die körperliche und geistige Leistung der Menschen verbessert. So kann ein Tag gut vorbereitet beginnen“, sagte die Ernährungsberaterin Adriana Vargas. Sie erinnerte daran, dass das Ei ein vollständiges Nahrungsmittel sei und in jeder Phase etwas Besonderes enthalte. Cholin, zum Beispiel, diene der intellektuellen Entwicklung von Kindern und führe zu einer besseren Gedächtnisleistung.

Eine weitere Substanz, Folsäure, ist für Frauen während der Schwangerschaft unverzichtbar. Das Ei ist auch reich an Antioxidantien, die für das Funktionieren des Körpers entscheidend beitragen.

Wochenblatt / Hoy

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8 Kommentare zu “Appell an die Bevölkerung

  1. Noch vor wenigen Jahren haben die Ernährungs-Theoretiker vor dem Konsum von Eiern gewarnt.
    Mal schauen, was sie nächstes Jahr sagen.

  2. Komisch, früher wurde uns einbebläut. esst ja nicht zuviele Eier wegen Cholesterin, was sich dann als Mumpitz rausgestellt hat.
    Welcher Arzt glaub denn bitte, dass die Bevölkerung in Py Interesse daran hat ,sich gesund zu ernähren? gescheigedenn sowas liest?
    Bier, Empanadas und Kniegelenke vom Grill sind die Wahl der Menschen hier!

  3. Ritter der Haselnuss

    Antworten

    Wie bitte? Vielleicht gerade am ersten des Monats, wenn es die 300 Euro Zahltag gibt.
    Den Rest des Monats gibt es für viele in Paraguay: Eier mit Eier zum Früh-, Mittag- und Abendstück im Form von Tortillas, frito oder gegrillt, damit noch etwas für sonntags für totgegrilltes Leder übrig bleibt. Für mehr reicht es einfach nicht, denn für neun der zehn Familienmitglieder hat sich das Warten auf das dass Mil vom Mango fällt einfach nicht als gewinnträchtig erwiesen.

  4. Der Paraguayer auf dem Lande isst hauptsaechlich Suppe, denn das laesst sich bilig in grosser Menge herstellen. Eier so wie wir sie essen, gekocht, Ruehr- oder Spiegelei doch eher wenig. Aber versteckt in Chipa, Sopa Paraguaja und Sopa und im Kuchen schon eher. Dabei sind die bilig, 12.500 G fuer 30 Stk.

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