Argentinisch-brasilianisches Konsortium wird die 500kV Linie errichten

Hernandarias: Das Konsortium Transmisor Abengoa/Intesur, bestehend aus dem argentinischen Unternehmen Integración Eléctrica Sur Argentina SA und dem brasilianischen Abengoa Construção Brasil Ltda., präsentierten das günstigste Angebot bei der getätigten Ausschreibung für den Bau der Stromlinie von Hernandarias nach Villa Hayes. Sie veranschlagten 159 Millionen US-Dollar für die Konstruktion und Installation der Strommasten sowie der Verkabelung. Innerhalb von 14 Monaten ab Baubeginn muss die Baustelle fertig sein.

Die vorausgesuchten Unternehmen von Itaipú für den Bau waren Schahin Engenharia SA, Konsortium CIE-Elecnor und Transmisor Abengoa-Intesar.

Das Konsortium Transmisor Abengoa-Intesur veranschlagte 159.223.837,42 US-Dollar. Das paraguayisch-brasilianische Konsortium CIE SA-Elecnor errechnete 165.704.750,71 US-Dollar während das brasilianische Unternehmen Schahin Engenharia SA 182.203.840.06 US-Dollar für die Errichtung kassieren wollte.

Die Öffnung der Umschläge für die Ausschreibung, „IA771-11“ – Errichtung der Stromlinie zwischen den Unterstationen Itaipú und Villa Hayes, fand im Besucherempfangszentrum in Hernandarias statt.

Carlos Santacruz, Sprecher der Ausschreibungskommission sagte, dass nicht nur das Unternehmen gewinnt, welches am günstigsten ist sondern auch allen Konditionen unserer Teilnahme zustimmt.

Die vorgesehene Stromlinie bringt die nötige Energiesicherheit, die das Land, zumindest in den Sommermonaten, braucht. Das Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zwingen das Land dazu.

Angedacht war anfangs, dass Brasilien die Stromlinie zahlt, als Teil der Wiedergutmachung wegen der niedrigen Strompreise der Vergangenheit. Schlussendlich wälzte Brasilien die riesige Summe auf den Infrastrukturfond des Mercosur (FOCEM) ab. Eine nicht zu verachtende Restsumme von rund 100 Millionen US-Dollar muss Paraguay selber zahlen.

(Wochenblatt / Abc)

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