Argentinisches AKW am Rio Paraguay ist beschlossen Sache

Asunción: Laut einem Bericht, den Senator Arnaldo Wiens dem paraguayischen Senat vorgelegt hat, ist die Installation eines Atomkraftreaktors am Rio Paraguay schon längst beschlossen und irreversibel. Den Bericht mit dem er seine Kollegen informierte stammt von der argentinischen Regierung und wurde während der 55. Konferenz der Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien vorgelegt.

Eugenio María Curia, Botschafter Argentiniens in Österreich bestätigte darin die Installation eines Carem Reaktors in der Provinz Formosa. Weiter heißt es, dass wichtige Fortschritte bei dem Bau eines Carem Prototyps erzielt wurden. Außerdem sind vorbereitende Maßnahmen zur Installation so gut wie abgeschlossen.

Die Regierung Argentiniens zeigt ebenso in dem Dokument auf, dass die Kapazität des Reaktors zwar nur 150 MW betrage jedoch in den nächsten 20 Jahren insgesamt 6.000 MW Energie aus AKWs gewonnen werden sollen.

Laut Wiens wird dieses Atomkraftwerk nur deswegen errichtet weil das Nachbarland eine höherem Stromverbrauch gerecht werden muss.

Paraguay versucht eine formelle Klage deswegen einzureichen, da das AKW genau an der Grenze liegt und ganz Ostparaguay, also von Asunción bis hin nach Ciudad del Este, im 500 km Radius liegt der bei Unfällen am schlimmsten betroffen wäre.

Da die argentinische Regierung nach dem Amtsenthebungsverfahren gegen Lugo die neue Regierung nicht anerkennt, antwortet sie auch nicht auf Bittschriften um Kommunikation.

(Wochenblatt / Abc)

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25 Kommentare zu “Argentinisches AKW am Rio Paraguay ist beschlossen Sache

  1. Wer sich mal das so tolle System anschauen möchte:
    http://savoiapower.com/nuclear.html

    Aus meiner Sicht ein sehr unvernünftiges Projekt, Argentinien hätte auch die Chance ein weiteres Wasserkraftwerk zu bauen. Die Nutzungsdauer ist weit höher als bei einem AKW, das nach durchschnittlich 25 Jahren stillgelegt werden muss.
    Von dem hohen Gefahrenpotential eines AKW ganz zu schweigen.

  2. Argentinien hat nicht das Geld ein AKW zu bauen – das ist reine Erpressung, um den Strom weiterhin unter Weltmarktpreis von Paraguay kaufen zu können.

    Der Kirchner-Diktatur ist wirklich kein Trick zu schmutzig, daß sie ihn nicht anwenden würden. Kotz. Würg.

  3. Bei den üblichen Nord- oder Südwinden ist dieser Standort der einzigste, der im Katastrophenfall Argentinien nur unwesentlich berührt.

    Machen wir wie die Engländer, und zeigen den feigen Operettengenerälen was Guarani auf Argentinisch heißt.
    Argentinien hat schon immer auf die Nachbarn und die Welt geschixxsen, machen wir es ebenso.
    Boykotiert argentinische Waren,
    stoppt ihre LKW,s auf unseren Strassen und kontrolliert sie gut und lange,
    liefert kein Fleisch mehr,
    auf das sie dann nichts mehr zu argentinischen Rindfleisch umetikettieren können.

    Seht die Argentinier als Feind der Zukunft eurer Kinder. Bei einem Volk wie den Argentiniern sind Pannen, Vergesslichkeiten und Schlamperei Tradition.

    Ein Atomkraftwerk gebaut mit Teilen der billigsten Anbieter, weiterverkauft von den besten Freunden, verwässert und gestreckt vom letzten Glied der Kette. Welch eine Tragödie der Zukunft!

    1. Schliessemich deiner Auffassung voll an. Boykottiert diese a……
      Ach so hoffe das der jenige der mich als ewiger jaa sager das auch liest ich sage wieder ja. Kommt immer nur auf die sichtweise an

  4. Die argentinische Regierung hat viele Projekte die seit Jahren wegen fehlender Finanzierung nicht durchgefuehrt werden koennen.

  5. So lange bis das AKW fertiggestellt ist wird es der „Elite“ nicht mehr möglich sein „Freie Energie“ (Nullpunktenergie) zu unterdrücken.
    Übrigens gibt es auch schon lange eine Technik von Kernkraft ohne Uran (sollen im Iran bereits laufen). Nicht ohne Grund werden solche Länder die nicht mitspielen bekämpft.
    Aber Kernkraftwerke ohne Waffenfähige Abfälle kommen für die Elite (NWO) nicht in Frage.

  6. Da man in der Presse oft genug von den finanziellen Schwierigkeiten Argentiniens liest, denke ich auch, dass es sich hierbei um einen plumpen Erpressungsversuch handelt. Vielleicht sollte man dies tatsächlich „aussitzen“, bis der Bau signifikante Fortschritte macht, und erst dann diplomatisch einschreitet?

    1. Hallo Christian,
      Du schreibst:

      „Da man in der Presse oft genug von den finanziellen Schwierigkeiten Argentiniens liest“

      Hast Du schon mal darüber nachgedacht, in welcher Presse diese Informationen abgedruckt werden?

      Warum wird zur Zeit soviel über Edward Snowden berichtet und nichts über die EX-Politiker aus Bolivien, die in Bolivien angeklagt sind und in USA in Sicherheit leben?

      Du weist doch, wenn USA was macht, ist es etwas grundsätzlich Anderes!

      Gruss, Miha

      1. was hat dieser kommentar mit dem thema zu tun? und immer wird die USA ins spiel gebracht und was hat die USA damit zu tun?

        1. Hallo Richard,
          ganz einfach: Christian schrieb, Argentinien könnte kein AKW bauen, da es finanzielle Schwierigkeiten hätte.
          Ich fragte ihn daraufhin, woher er die Information hätte. Die meisten Statistiken, die veröffentlicht werden stammen leider aus USA, und die bekommen von Argentinien nur wenig Informationen. Deshalb haben diese Informationen leider keine hohe Qualität.
          Gruss, Miha

    2. ich wollte mal nachfragen, wer hat jetzt schulden bei wem?
      ich zitiere hier aus einem artikel im wochenblatt vom 2.august.

      Die verbleibende Restschuld für den Bau, die Paraguay an Argentinien abzahlen muss liegt nach wie vor bei 18 Milliarden US-Dollar. “Yacyretá generiert nur 900 Millionen US-Dollar. Davon müssen Operationskosten und Wartung noch abgezogen werden. Es ist also quasi unmöglich die Restschulden damit zu tilgen“, erklärte Gneitling.

      also, den ball immer schön flachhalten, von wegen schulden und so.

      1. ein anderer Bericht des Herrn Paessler besagte, dass Argentinien mal gerade erst die Stromrechnung fuer 2011 vollendst beglichen hat . Also Schulden fuer mehr als 1,5 Jahre.
        Was nun Herr Paessler ?

        1. Die Finanzierung eines zwei-staatlichen Wasserkraftwerkes basiert nunmal auf lange Laufzeiten, bei Yacyreta wie auch bei Itaipu. Der erwirtschaftete Strom/Gewinn dabei wird groesstenteils fuer die Tilgung der Schulden genutzt und der Rest geht jeweils an Paraguay da sie nur wenig von ihrem Anteil (50%) nutzen. Schulden fuer produzierten Strom und Rueckzahlung des Konstruktionskredits sind zwei paar Schuhe.

          1. also bedeutet es wenn ich es richtig verstanden habe das die schulden paraguays an Argentinien automatisch abgedeckt werden. Somit sind es fiktive schulden wo die Rueckzahlung Vertraglich geregelt ist. Waehrend die Schulden fuer unbezahlte Stromrechnungen von Argentinien reale Schulden sind dessen begleichung einfach nur aussteht . Richtig ?

  7. Die Motive fuer den Bau des AKW in Formosa sind unklar. Formosa hat in nur 400km Entfernung neben dem Pilcomayo ein enormes Rohoelvorkommen. Eine Gaspipline endet in Formosa (Gas wird ueber BsAs nach PY importiert). Grosse Industrienen gibt es dort nicht, fuer die Stromproduktion
    gaebe es preiswertere Alternativen.
    Man muss ein Suedamerikageschaeft vermuten, der Staat zahlt die Investition und der Betreiber verdient das Geld.

    1. Argentinien betreibt bislang zwei Reaktoren: Atucha-1 und Embalse. Atucha-2 befindet sich seit 1981 in Bau (32 Jahre). Ein vierter Reaktor, Atucha-3, ist seit 2009 in Planung, mit dem Bau wurde aber nie begonnen. Daneben besitzt Argentinien sechs Versuchsreaktoren und bezeichnet sich als „Atommacht“

      Atucha-1 ist ein deutscher Schwerwasserreaktor, den Argentinien 1968 bei Siemens bestellte, und von dem sich die deutsche Industrie große Exportchancen in den internationalen Märkten erhoffte. Allerdings wurde dieses erste Atomkraftwerk Lateinamerikas komplett von Deutschland finanziert und ist ein Einzelfall geblieben.

      http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Argentinien

    2. aber nicht ueberall hat die kirchner-partei FRENTE PARA
      LA VICTORIA eine provinz so im griff wie formosa.
      der gobernador gildo insfran ist dort eine art
      alleinherscher mit einer gut funktionierenden wahlmaschinerie, so dass die durchsetzung eines so
      zweifelhaften projektes erheblich leichter ist als
      anderswo.noch dazu weit von buenos aires entfernt und in der naehe eines grossen flusses.

      1. Ja und weit weg von jeglicher Industrie und damit Bedarfsstellen was zusaetzliche unnuetze Kosten fuer Umspannwerke verkablungen wartungsarbeiten etc mitsich bringt

      1. Na aber, wenn die Paraguayer richtig losmachen dann fliegen aber die Fetzen, dann werden die Bombillas geschwungen und mit Guampas geworfen. Da bleibt dann kein Auge trocken 😉

  8. @Gamsbart,mit ihnen als feldmarschall,mit luftunterstützung
    der „fliegerkräfte!,aus yvytu,ist es möglich,daß wir es schaffen,den südlichen nachbar so zur übergabe,des schlüssels der hauptstadt zu bewegen!.

    mit dem lachen
    noch nicht zu ende
    salutiert
    penicillin

  9. leider muss man es sagen wie es ist, die Kirchner spinnt! in itapua und in encarnacion werden millionen von MW durch wasserkraft erzeugt, das geplante akw in Formosa ist eine dummheit und gefaehrdet grossteil von paraguay. ich verstehe die argentinier nicht, das sind richtige machos, und nicht in der lage, die selbsternannte praesidentin und schickeriatussi christina Kirchner zu stuerzen, es ist traurig!!!

  10. p.s ich war kurz vor ostern in Clorinda, betrunkene zivilisten haben die kleine ausweichbruecke aus holz am uebergang pte.falcon eine stunde gesperrt(die hauptbruecke war gesperrt wegen gefahr des einbruchs) nachden zwei oertliche polizisten mit den typen „verhandelt“ haben, war die bruecke wieder frei. Auf dem rueckweg war alles zu,sind mit der faehre ueber Pilcomayo zurueck, hat nur 5 stunden gedauert und anschliessend zwei stunden stadtverkehr vom lambare nach hause….warum die geschichte? um aufs thema akw zu kommen… die argentinier kriegen nix auf die reihe, ich schliesse mich an dem vorschlag, deren export lebensmittel zu boykottieren,lieber kauf ich wein aus chile….leider ist das land am ende, abgewirtschaftet durch die liebe frau Kirchner,die sich am liebsten mit ihrer rolex uhr auf der titelseite einer illustrierten sieht, ojeh!!!

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