Atomwaffensperrvertrag: Paraguay trifft sich mit Partnerländern

Wien: Das Außenministerium berichtete über die Teilnahme Paraguays am ersten Treffen der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrages (NVV), das kürzlich in Österreich stattfand.

Die nationale Delegation wurde von Botschafter Juan Francisco Facetti geleitet, der in seiner Rede im Namen des Landes die Bedeutung und Ernsthaftigkeit des Gremiums für die Weltarchitektur im Bereich der nuklearen Abrüstung sowie dem Verbot einer Anwendung dieser Waffen hervorhob. Er betonte auch das Engagement Paraguays, sich auf eine Welt ohne Atomwaffen hinzubewegen.

Der Atomwaffensperrvertrag wurde von den fünf Atommächten USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und der Sowjetunion initiiert und mittlerweile (2015) von 191 Vertragsstaaten unterzeichnet bzw. akzessiert. Es ist das erste rechtsverbindliche internationale Instrument, das ein vollständiges Verbot von Atomwaffen festlegt und auf dem moralischen und humanitären Gebot basiert, eine vollständige, transparente und unumkehrbare nukleare Abrüstung zu erreichen.

Es ist wichtig anzumerken, dass Paraguay den Atomwaffensperrvertrag im Jahre 2017, an dem Tag, an dem er zur Unterzeichnung präsentiert wurde, unterschrieb und im Januar 2020 ratifiziert hat. Paraguay ist damit das fünfunddreißigste Land, das dem Abkommen beigetreten ist.

Abschließend hob man auf dem Treffen in Wien die gemeinsame Arbeit hervor, die von den ständigen Vertretungen in New York und Wien durchgeführt wurde, um die erfolgreiche Teilnahme Paraguays an diesem Meeting und an allem, was mit dem Vertrag zusammenhängt, zu erreichen.

Wochenblatt / IP Paraguay

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4 Kommentare zu “Atomwaffensperrvertrag: Paraguay trifft sich mit Partnerländern

  1. Hahaha, uh-uh-uh, der Atomwaffensperrvertrag wurde von den fünf Atommächten USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und der U.D.S.S.R. V2.0 initiiert. Ein rechtsverbindliches internationales Instrument, das ein VOLLSTÄNDIGES Verbot von Atomwaffen festlegt. Hahaha, uh-uh-uh, ja, USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und U.D.S.S.R. V2.0 werden nun VOLLSTÄNDIG auf Atomwaffen verzichten und sie alle vernichten. Hahaha, uh-uh-uh, der Witz der nächsten 400 Jahre. Na, der Paragauy wird ja auch irgendwann einmal ein Schwellenland. Die Frage in beiden Fällen ist halt: Wenn die erste Kernfusionsbombe fertig gebastelt ist oder der Paragauy seine erste Müllverbrennungsanlage fertig gebastelt hat. Ja, irgendwann – spätestens nach dem bevorstehenden 3. Weltkrieg – den wieder einmal Deutschland zu verantworten haben wird – werden USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und U.D.S.S.R. V2.0 VOLLSTÄNDIG auf Atomwaffen verzichten. Solltens doch noch eine gebrauchen können, könnens ja mal in Indien, Pakistan, Nordkorea anfragen, ob sie sich eine ausleihen können. USA, Frankreich, VR China, Großbritannien und U.D.S.S.R. V2.0 verzichten VOLLSTÄNDIG auf Atomwaffen. Hahaha, uh-uh-uh!

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  2. Es ist natürlich einfach, auf etwas zu verzichten, das man sich eh nie wird leisten können.
    Ich verzichte auch gerne auf eine gepanzerte Limousine, ein eigenes Flugzeug und die 100-Zimmer-Villa in der Schweiz.
    Es macht mir auch überhaupt nichts aus, das in einem Vertrag festzulegen und den zu unterschreiben.
    Dafür reise ich gerne auf Kosten des Steuerzahlers nach Wien.
    Dort erkläre ich jedem, der es wissen will, oder auch nicht, wie großzügig ich bin, indem ich auf all diese schönen Dinge verzichte und mache den Menschen klar, wie edelmütig ich darauf hingearbeitet habe, zu dieser Erkenntnis zu kommen.
    Und anschließend mache ich mir zusammen mit denen, die mangels Geld und Einfluß in der gleichen Lage sind wie ich, noch einige schöne Tage. Ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler.
    So geht Weltpolitik.

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  3. Wie immer. Verbot der ANWENDUNG. Warum nicht verbot der produktion? Damit würde sich verkauf und auch anwendung erledigen und die abrüstung erreicht. Solange das nicht ist, wird der (vermutlich deutsche) steuerzahler immer (für irgendwem) so eine waffe kaufen.
    Ich nehme an, dass wissenschaftliche studien ergeben haben dass nur die anwendung unmoralisch ist, nicht aber an produktion und verkauf zu verdienen. Das ist ausserdem auch green tech und nachhaltig. Man kann nur hoffen, dass bei so ernsten themen mit verstand und nicht nach wirtschaftlicher logik herangegangen wird.

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