Auf 10.000 Einwohner kommen 20 Pflegekräfte

Asunción: Ob es nun im Land auch einen Notstand bei den Pflegekräften wie in anderen Ländern gibt, dürfte eher schwierig zu beantworten sein, insbesondere bei den massiven Defiziten in der öffentlichen Gesundheitsversorgung. Zumindest ist die Zahl von 20 auf 10.000 Einwohnern nicht besonders hoch.

Die erste nationale Volkszählung zur Arbeitssituation von Krankenschwestern und Krankenpflegern ergab, dass das Land durchschnittlich 20 Fachkräfte pro 10.000 Einwohner registriert.

Insgesamt gibt es 11.667 Absolventen der Krankenpflege, 1.265 für den Bereich Erste Hilfe und 1.606 für den Sektor der Notfallmedizin. Von der Gesamtzahl der Personen, die den Beruf ausüben, sind 86 % Frauen. Darüber hinaus verfügen 43 % über mindestens ein Aufbaustudium und schätzungsweise gibt es 2.000 Arbeitslose in diesem Sektor.

Die Studie fand im Rahmen des Prozesses zur Regulierung der beruflichen Laufbahn der Krankenpflege auf der Grundlage des Gesetzes Nr. 6.625/2020 statt, mit dem eine ständige Kommission zur Anwendung der Vorschriften unter Beteiligung des paraguayischen Krankenpflegeverbandes geschaffen wurde.

Ziel der Volkszählung war es, das Beschäftigungs- und soziodemografische Profil von Pflegekräften in Paraguay zu ermitteln. Die Daten werden zur Formulierung öffentlicher Richtlinien für den Sektor und zur Stärkung des nationalen Gesundheitssystems beitragen.

Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO/WHO) steuerte finanziell und technisch zur Erstellung des Berichts bei, der von der paraguayischen Krankenpflegevereinigung (APE), der Krankenpflegedirektion des Gesundheitsministeriums, Ausbildungszentren im Bereich der Pflege und von der Katholischen Universität Asunción unterstützt wurde.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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5 Kommentare zu “Auf 10.000 Einwohner kommen 20 Pflegekräfte

  1. Habe ich heute einen interessanten Leserkommentar:*Innen gelesen, der dem Zensomat vom 9.-Journalistchen der TA-Käsemediengruppe wohl durch die Griffel ist, den ich euch nicht vorenthalten will:
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    Wir leben seit ca. 4 Monaten im Jahr 2023. Weshalb werden hier die Todesfälle von 2021 als Neuigkeit gepriesen? Laut der offiziellen Statisik des Bundes gab es 74’295 Todesfälle im jahr 2022 also 3’103 mehr als im Jahr 2021, was ziemlich beunruhigend ist.

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  2. Im Grunde genommen würde es hier keiner merken, wenn es gar keine Pflegekräfte in den Hospitälern gäbe.
    Denn gesehen hat die eh kaum jemand. Weder die Patienten noch deren Angehörige, die die Arbeit der Pflegkräfte machen müssen, während die sich im Personalaufenthaltsraum den Allerwertesten breit sitzen.
    Bezahlen muss man deren nicht geleistete Arbeit aber trotzdem.

  3. Dann MUSS man das eben so machen – wenn man das nötige Kleingeld dazu hat – wie ein Wochenblatt-Kommentator, und ein wenig Schokolade mitbringen für die Krankenschwestern, dann sind se immer nicht nur nett und zuvorkommend höflich wie immer, sondern tun auch etwas oder man macht es wie die Eingeborenen müssen – weil das nötige Kleingeld, um Schokolade der Krankenschwestern mitzubringen fehlt – und ein paar Familienangehörige lassen ihre Arbeit für ne Weile ruhen und schauen, dass nicht verhungern oder vergammeln musst, indem sie dir nen Amburger und Waschlappen servieren. Und zur Farmacia gegenüber kostenpflichtige Medikamente holen gehen, was über Antibiotika, Ibuprofen, Gümmis und Alkaselzer hinaus geht. Denn das gehört hierzulande nicht zu den Aufgaben einer Krankenschwester. Dafür ist das öffentliche, rudimentäre gesundheitliche Grundversorgung auch kostenlos. Mehr als ein Pflaster aufkleben kann man nicht erwarten, denn das könnens sogar einhändig und mit der anderen immer noch ihr Facebock Profile updaten. Persönlich schon als Fahrer und Zuschauer miterlebt. Auch in Privatkliniken musste ich feststellen, da sind doch Welten zu Europa. Außer im Bautista – auch als Fahrer und Zuschauer – da hatte ich einen sehr guten Eindruck. Soll aber ein rechter Abzockerverein sein, bei dem jeder Tupfer etwas kostet. Auch ich habe etwas für die Vermittlung an einen Arzt in seine Privatklinik bezahlt.
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    Echt schade, wo doch dieser Staat darüber berät, ob er nicht ALLEN Mitarbeiter-Amigos des Staudamms Itau nachträglich einen Bonus von insgesammt 980 Millionen US-Dollar ausbezahlen will (zum Lohn, den sie schon erhalten haben). Offenbar schwimmt der Paragauy in der Plata.

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  4. Uhuh, nachdem “Der Nebelspalter” darüber berichtete, dass das Hauptbeatmeten:*Innen- und -behördeten:*Innen-Hüüüüüsli in Bärn zwischen 2020 und 2022 mehrere Medienschaffende mit mehreren Zehntausend Schwitzzzzzerfrängggli bestochen hat, darunter auch das 9.-Class-Journalistchens:*In der TA-Käsemediengruppe – übrigens zufällig genau während des Uhu-Viru-V2.x-Zeitalters – finde ich den Jefe von Twitscher aber cool: der markiert die Staatlichen Medien jetzt mit einem “Staatlich finanziert”-Label, uhuhuh, dat finde ich jetzt aber ganz genial, hehe.
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    Twitter verpasst immer mehr Medien ein “Staatlich finanziert”-Label
    https://www.derstandard.at/story/2000145590813/twitter-verpasst-immer-mehr-medien-ein-staatlich-finanziert-label

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