Auf 16 Schultern ruhen die Hoffnungen Hunderter

Der nationale Stromversorger ANDE war bisher immer noch nicht in der Lage die Energieversorgung zu normalisieren. Grund dafür ist der Generalstreik in dem Staatsbetrieb. Viele Kunden warten verzweifelt auf Strom.

Jorge Gamarra ist der Leiter für den Vertrieb der ANDE und erklärte gegenüber dem Radiosender 970 AM, dass insgesamt nur 16 Mitarbeiter zur Verfügung stehen würden, damit die Stromversorgung wiederhergestellt werde.

„Es arbeiten nur wenig Menschen in der Institution, wir sprechen von 16 Mitarbeitern und acht Einsatzfahrzeugen“, sagte Gamarra.

Normal wäre das Problem bei der Energieversorgung in zwei Tagen gelöst, aufgrund des Personalmangels wird das wohl noch andauern. Im Laufe des Nachmittags sei, so Gamarra, im Departement Central und der Hauptstadt in verschiedenen Bereichen die Versorgung wiederhergestellt. In anderen Departements schaut die Lage aber nicht so gut aus. Vor Beginn des Streiks hatte Gamarra garantiert, dass die Bürger keine Einschnitte bei grundlegenden Dienstleistungen der ANDE spüren würden.

Quellen: Hoy, ABC Color

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13 Kommentare zu “Auf 16 Schultern ruhen die Hoffnungen Hunderter

  1. Und warum erklärt sich nur der Leiter für den Vertrieb, nicht der Chef selber? Ein Bauernopfer muss her, damit die Unfähigkeit von der Führung dieses Betriebes, von der Normal Bevölkerung nicht erkannt wird. Ich glaube kaum, das der normale Arbeiter streiken will, das sind die unfähigen Planilleros und das Management. Diese sollten entfernt werden. Dann regelt sich das.

  2. Mir wurde von einem Ande Mitarbeiter gesagt, der nicht ganz niedrig ist, das kein Problem an die Techniker weiter geleitet wird, was in der Notfall Zentrale ankommt. Das ist ein “ Befehl „. Von der obersten Führungsebene der Ande gegeben. Auch die anderen Nummern, sagen dann nur den Satz “ Wir haben im Moment Probleme, aber Ihnen wird in Kürze geholfen.

    1. Passt ins Bild, es soll privatisiert werden. In Paraguay herrscht offene Korruption, man sieht alles klar und deutlich, so man nur sehen will. Paraguay ist ein Dorf, man kennt seine Verbrecher mit Namen und Adresse. Es ist doch nur noch lächerlich wenn die Leute das nicht sehen. Selbst das Wochenblatt geht in die Anonymität weil wenn man die Leute drauf stößt man gefährlich lebt und wenn man es nicht macht, die Leute irgendwann auch gefährlich werden da sie sich betrogen fühlen. Ihr Wochenblattleute solltet noch euer Impressum aufräumen, da stehen noch Namen.

  3. Ohne Strom kein Internet…Ist doch gut so dann merkt man nicht wie langsam das Internet hier ist und wie schappisch der Dritteweltland Kühlschrank läuft und und und…also ich persönlich wusste schon bevor ich einen Fuss auf paraguaischen Grund gesetzt habe ,dass man hier wohl mehr ohne Strom als mit Strom lebt…hattet ihr das nicht mitgekriegt??Ausserdem muss ich sagen hat es sich viel verbessert in den letzten Jahre ,was disses Problen betrifft.Wenn die Ande privatisiert wird kann sich 2/3 der Bevölkerung keinen Strom mehr leisten.Ande taugt nicht viel,kostet aber auxh nicht viel!!!

    1. Ist der Stromtarif wirklich billiger hier?
      So genau weiß ich das gar nicht mehr.
      So viel mir ist habe ich dazumal in der Schwizz alle zwei Monate 45 Swizzerfränkli bezahlt.
      Heute bezahle ich 110 mil pro Monat, was in etwa 20 Swizzerfränkli darstellt.
      Also müsste der Stromtarif real in etwa der gleiche sein (?), mit dem klitzekleinen Unterschied, dass ich in der Schwizz 364 Tage im Jahr Strom und einen Tag kein Strom hatte und es hier umgekehrt ist (ein wenig übertrieben ausgedrückt ist es schon, den in der Swizz hatte ich meist 365 Tage Strom im Jahr).
      In den klitzekleinen Unterschied gehört auch, dass in der Swizz den Mitarbeitern der Stromwerke ein wenig mehr als 350 Euro pro Monat ausbezahlt werden (ja, ok, ANDE Mitarbeiter werden durchschnittlich mehr als den Mindestlohn kriegen, allen voran soll der Jefe der ANDE 120Millionen Guaranies., also etwas mehr als 22.000 Schwizzerfränkli pro Monat verdienen).
      Auch wird die Infrastruktur der Schwizzer Stromkonzerne nicht von USA, Japan, Korea oder Taiwan gespendet.
      Daher müsste der Stromtarif hier erheblich günstiger sein.
      Vielleicht liegt es daran, dass ANDE die 240 Millionen Dollar, die USA vor Jahren für den Ausbau der Hochspannungsleitungen gespendet hat noch nicht wiedergefunden wurden und das der Konsument – d.h. diejenigen welche Strom nicht schwarz beziehen – bezahlen müssen. Der Stromtarif ist doch nicht wirklich günstiger hier.
      Oder ist es deshalb, weil ich in der Schwizz stets versucht habe den Niedertarif auszunutzen? (Niedertarif: 22-8 Uhr, Hochtarif: 8-22 Uhr).

      1. Ich bezahle in Paraguay je nach Umrechnungskurs 6 bis 7 Eurocent pro Kilowattstunde. In Deutschland kostet der Strom ca. 26 Cent/kWh!

    2. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ein privates Unternehmen so viel teurer waere als ANDE.

      Ein privates Unternehmen wuerde:
      – Planilleros und Stuhlwaermer rausschmeissen.
      – Stets das System (alles was dazu gehoert) optimieren
      – Mitarbeiter schulen
      – Schwarzanschluesse beseitigen
      – Bestrebt sein, die Kundenzufriedenheit zu steigern.

      All die ganzen Punkte erfuellt die ANDE nicht.

      1. Mag in EU zutreffen, da hier aber keine anderen Anbieter sind, wird es wenn es so weit ist, an Irgend einem Treuen Colorado, für Symbolisch 10 Mio Guarani verkauft, und die gleiche Sche**e geht weiter, Cartes ist auch schon Aktionär der Ande, bzw seine Schwester. Die passen schon auf, daß das Unternehmen nicht in falsche Hände gerät. Mitarbeiter schulen? von wem. haben doch selber keine Ahnung von dem was Sie da tun, außer Geld abfassen. Schwarzanschlüsse beseitigen, dann haben die meisten Mitarbeiter der Ande auch keinen Strom mehr. Kundenzufriedenheit, was geht es mich an, ich habe Strom alles oder alle anderen sind egal.

        1. Ich vergass zu erwaehnen, dass das private Unternehmen moeglichst ein auslaendisches sein sollte, sonst haben wir ein ANDE 2.0

          Aber gut, wenn Cartes und seine Socios da mitmischen – keine Chance auf einen serioesen Stromanbieter.

          1. Und schon gar nicht auf eine baldige Besserung der Lage. Wenn die einen Ausländer das Unternehmen verkaufen würden, der würde kein Bein auf den Boden bekommen. Der wäre nach spätestens 1 Jahr pleite und ruiniert. Und saniert wurde dann noch gar nichts, weder die 20 Jahre alten Trafos, noch die genauso alten Alu Leitungen.

  4. Man sieht es ja an der Bahn, seit Jahren versuchen private Unternehmer ausländischer Herkunft, das Teil wieder in Betrieb nehmen zu können, aber ausser Spesen nichts gewesen.

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