Auf der Suche nach dem Komplizen

Caazapá: Im Fall der zuerst vermissten und später ermordet aufgefundenen 17-Jährigen, konnte man einen ersten Tatverdächtigen verhaften. Ein weiterer ist noch auf der Flucht.

Nachdem der Bruder der 17-jährigen Silveria Beatriz Cabañas Pereira (Beitragsbild) ihr Verschwinden anzeigte wurde ihr Freund Rafael Florentín (34) verhaftet. Da sie jedoch nichts weiter gegen ihn in der Hand hatten, mussten sie ihn wieder laufen lassen. Jetzt, mit der Leiche, legte man ihm erneut Handschellen an.

Der Leichnam, der neben einem Weg in einem Wassergraben gefunden wurde war stark verwest. Der Gerichtsmediziner erkannte schnell, dass ihr der Uterus, die Eierstöcke wie auch das 5 Monate alte Baby aus dem Bauch geschnitten wurde. Ein Zweifel am Tatmotiv besteht dadurch nicht mehr.

Rafael Florentín (34) soll entweder nur den Auftrag zur Tat gegeben haben oder aktiv mit seinem Neffen agiert haben. Der Neffe, Arnaldo Sánchez (18), ist wie vom Erdboden verschwunden, ein weiteres Indiz für seine Schuld.

Staatsanwältin Laury Rossana Vázquez sprach von 30 Jahre Haft bei einer Verurteilung. Anscheinend wollte der 34-Jährige die Vaterschaft nicht anerkennen und gab den Mord in Auftrag. Gestorben ist Silveria Cabañas an einem harten Schlag auf den Kopf. Mutmaßlich lag sie 14 Tage im Wasser.

Wochenblatt / Abc Color / Policia en Accion

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