Auf der Suche nach der bestmöglichen Behandlung

Itauguá: Rosa Castillo, eine Mutter aus Capiatá, reiste mit ihrem zehn Monate altem Kleinkind nach Argentinien um Infantile Spinale Muskelatrophie (Werdnig-Hoffmann Syndrom) ihres Kindes behandeln zu lassen, die nicht nur selten sondern auch schwierig ist. Infantile Spinale Muskelatrophie ist ein Muskelschwund, der durch einen fortschreitenden Untergang von motorischen Nervenzellen im Vorderhorn des Rückenmark verursacht wird.

Da Castillo in den Krankenhäusern des Nachbarlandes nicht auf Ärzte traf, die ihr große Hoffnung machten oder Therapien vorschlugen schaltete man das Sekretariat für Rückführung ein, was am gestrigen Dienstag durch ein Ambulanzflugzeug der paraguayischen Luftwaffe übernommen wurde. Demnach folg man von Luque nach Buenos Aires, wohin Mutter und Kind gebracht wurden. In Luque angekommen wurden beide in das Nationalkrankenhaus nach Itauguá gefahren um mit der Behandlung des Kinder zu beginnen bzw. weiterzumachen.

Nun kümmern sich paraguayische Spezialisten um das Kleinkind. Bei der infantilen Form der spinalen Muskelatrophie (Werdnig-Hoffmann) werden eine akute und eine intermediäre Form unterschieden. Die akute Form beginnt bereits vor der Geburt im Mutterleib. Die Kinder zeigen bei Geburt einen verminderten Muskeltonus, d.h. eine verminderte Muskelspannung. Die Spontanbewegungen sind vermindert. Die Kinder lernen nicht, den Kopf frei zu halten oder frei zu sitzen. Der Tod tritt innerhalb der ersten zwei bis drei Jahre aufgrund einer Atemschwäche ein.

(Wochenblatt / Abc / Wikipedia)

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