Ausländer der Abholzung beschuldigt

Canindeyú: Täglich zirkulieren Laster, besonders am Wochenende und bringen Baumstämme der unterschiedlichsten Sorten in die Sägewerke des Departements Canindeyú oder Caaguazú. Ausländer sollen an der Abholzung mit beteiligt sein.

Diego Pereira, ein Bewohner aus Canindeyú, hat die Situation festgehalten und verurteilt die angebliche Mitschuld der Nationalen Forstbehörde Infona. Sie soll Komplize von Ausländern sein, die Wald roden und große Flächen an Land besitzen.

Pereira hielt den Moment eines Polizeieinsatzes in der Gegend von Nueva Esperanza, Canindeyú, fest, als ein LKW der Marke Scania mit dem Kennzeichen BRA 679 Baumstämme transportierte, die unter dem Artenschutz liegen. „Sie wissen nicht, dass die Abholzung in unserem Land Null sein muss“, sagt er und tadelt den im Verfahren nicht identifizierten Fahrer des LKWs.

„Während wir Bäume pflanzen, weiß man nicht, ob irgendwo schon wieder abgeholzt wird. Unserem Klima und dem Land geht es schlecht. Sie sehen nicht die hohen Temperaturen, die wir momentan haben“, sagte Pereira dem Fahrer.

Aber trotz dieses Hintergrunds hatten die Polizisten keine andere Wahl, als den Holzlaster weiter fahren zu lassen. Denn die Frachtpapiere, ausgestellt nach den Richtlinien der INFONA auf die Namen von Flavio Maia Cardoso / Isaak Neufeld für die Baumarten Kurupa’yra, Lapacho, Ybyra Pytã und weiteren waren in Ordnung.

Nelly Pacher, Leiter der Infona aus Canindeyú, sagte, dass alle Holzarten, die den entsprechenden Durchmesser aufweisen, verwendet werden können, entsprechend dem jährlichen Forstplan von den Liegenschaften oder Estancias.

Bezüglich des zulässigen Durchmessers fügte er an, dass dieser je nach Baumart unterschiedlich sei.

Ein weiterer Holzlaster mit einheimischen Baumsorten wurde fotografiert, als er die Kolonie Mandu’ara, bei Yasy Cany, am vergangenen Sonntagnachmittag verließ und in Richtung der Fernstraße 10 Las Residentas fuhr.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Ausländer der Abholzung beschuldigt

  1. Mittlerweile muesste das WB und etwas weniger naive Kommentatoren gemerkt haben dass der Name Isaak Neufeld ein mennonitischer ist. Von wegen Auslaender…
    Das WB kaufe sich eines der internen Telefonbuecher wo alle Mennoniten Paraguays aufgefuehrt sind (erhaeltlich bei den Postaemtern der Mennonitenkooperativen) und schlage nach und vergleiche die Namen.
    Wenn einer meiner Kommentare nicht ganz richtig ist so zensiere man diesen nicht ganz sondern korrigiere ihn da ich ni ht staendig solch tiefsinnige Kommentare hier umsonst schreiben will nur damit die der Zensur zum Opfer fallen.

  2. Als Ausländer sollte man vieles Unterlassen was nur den Eingeborenen gestattet ist, denn das wird dann gar nicht gerne gesehen. Bezahlen Sie Müllabfuhrgebühr und trinken Sie Wasser!

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