Bankrotte Kooperative gibt weiterhin 100 Millionen Guaranies pro Monat aus

Coronel Oviedo: Obwohl die Kooperative in der eingangs erwähnten Stadt bankrott ist, werden weiterhin 100 Millionen Guaranies pro Monat für Gehälter und sonstige Posten ausgegeben.

Die geschädigten Anleger und Mitglieder warten weiter auf ihr Geld, während auf der anderen Seite Ausgaben getätigt werden. Sieben Mitarbeiter von der Kooperative Coronel Oviedo Ltda. erhalten immer noch ein Monatsgehalt in Höhe von fünf Millionen Guaranies, zuzüglich Aufwendungen für Grunddienstleistungen und andere Posten. Somit erreichen die Betriebskosten 100 Millionen Gs. im Monat, während die Mitglieder versuchen, ihre Ersparnisse zurückzugewinnen.

Nach der Liquidation im Jahr 2015 schloss die Genossenschaft ihre Türen. Sieben der 100 Angestellten arbeiten jetzt in einer Kommission, die vom Insolvenzverwalter eingesetzt wurden.

Die sieben Angestellten erhalten im Durchschnitt 5.000.000 Guaranies pro Monat an Lohn.

Enrique Yegros, Mitglied der Liquidationskommission, sagte, dass die Summe als sehr hoch angesehen werde, obwohl es aber nicht möglich sei, sie zu reduzieren. Der Betrag ist durch das Arbeitsgesetz so festgelegt. Dies spiegelt die Verschwendung von Geldern wider, die in der Kooperative auftraten und waren einer der Gründe, die zu dem Debakel geführt hat.

Die Zahlung für öffentliche Dienstleistungen wie Wasser, Strom, Telefon, Büromaterial und andere Posten führt zu monatlichen Kosten in Höhe von 100 Millionen Guaranies, die mit der Eintreibung von Schulden der Partner oder dem Verkauf der Güter und Immobilien abgedeckt werden.

Inzwischen erwarten mehr als 26.000 Mitglieder, dass sie ihre Ersparnisse und Beiträge zurückgewinnen können, vor allem dann, wenn die Alkoholfabrik endlich zu einem angemessenen Preis verkauft ist.

Wochenblatt / Prensa 5

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Bankrotte Kooperative gibt weiterhin 100 Millionen Guaranies pro Monat aus

  1. seit wann ist der mindestlohn 5 mio gs ?? oder gibts da im arbeitsgesetz für korrupte gehälter einen eigenen mindest tarif ?? als geschädigter würde ich da ernsthaftere mitteln in erwägung ziehen.

  2. Wenn Firmen bankrott gehen, gibt es für die Chefitäten auch immer schöne Abfertigungen. Da sind oft Summen im Spiel wo man sich denkt, was heisst bankrott genau?
    Wirtschaft ist das selbe Theater wie der Beamtenstadl, man muss froh sei, wenn dieses regional oder auf nationale Territorien beschränkt bleibt. Es wird aber stetig daran gearbeitet, dass auch diese Hoffnung stirbt.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.