Bekannte Fernsehmoderatorin hinterzog Steuern und wurde ertappt

Asunción: Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, zahlte die koreanische Fernsehmoderatorin Yolanda Park ein Bußgeld von 245 Millionen Guaranies, nachdem entdeckt wurde, dass sie gefälschte Rechnungen einreichte um Steuerzahlungen aus dem Weg zu gehen.

Das Staatssekretariat für Steuern (SET) hat Yolanda Park und ihren Lebensgefährten Jorge „Chipi“ Vera bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, weil sie mit falschen Rechnungen Steuern hinterzogen haben.

Am kommenden Donnerstag müssen die Moderatoren vor der Richterin Clara Ruiz Díaz zu einer ersten Anhörung erscheinen, um ein Ende des Prozesses zu beantragen, eine verfahrenstechnische Lösung, um eine Anklage zu vermeiden.

Die Cartes-Moderatoren haben bereits freie Bahn, um dem Verfahren zu entgehen, denn sie haben ihre Schuld anerkannt, Geldstrafen in Millionenhöhe gezahlt und Spenden geleistet, um den Schaden für die Gesellschaft zu beheben.

Diejenige, der das meiste Geld aufbrachte, war Yolanda, die 48 gefälschte Rechnungen im Wert von 929.412.550 Guaranies vorgelegt hatte. Das Staatssekretariat für Steuern verhängte gegen sie eine Geldstrafe von 185.945.798 Guaranies, ein Betrag, der im Prinzip hinterzogen wurde.

Als Sahnehäubchen bot die Fernsehmoderatorin eine Spende von 60.000.000 Guaranies an, also insgesamt 245.945.798 Guaranies, eine hohe Summe, um aus dem Fall herauszukommen. Die Aussage der Journalistin bei der Staatsanwaltschaft wurde am 10. September gemacht. Mit diesem Fehltritt ist ihr Image direkt gesagt im Eimer.

Ihr Freund Jorge „Chipi“ Vera tat dasselbe. Mit der Geldstrafe und der Spende zahlte der Fußballreporter insgesamt 34 Millionen Guaranies.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass die Inhaber der Druckerei ein System zur Erstellung von 14.050 falschen Rechnungen von verschiedenen Personen, Arbeitnehmern und Betrieben aller Art entwickelt hatten, die nicht wussten, dass sie ihre Namen und Daten zum Steuerbetrug verwendeten. Der schwerwiegendste Fall betrifft Gustavo Barrios (54), einen Taxifahrer aus San Lorenzo, der angeblich 38 Rechnungen über mehr als 4 Milliarden Guaranies an Prominente und andere Personen ausgestellt hat.

Der Taxifahrer sagte, er wisse immer noch nicht, wie er in den Mega-Betrug verwickelt war.

Wochenblatt / Extra

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2 Kommentare zu “Bekannte Fernsehmoderatorin hinterzog Steuern und wurde ertappt

  1. Happig, happig, gefälschte Rechnungen im Wert von 929.412.550 Guaranies vorzulegen. Die Frau gehört – wenn man die Korrutpies in diesem Land nicht dazu zählt – zu den Spitzenverdienern. Was hat den die sich dabei gedacht, dass das niemand merkt. Ja, wahrscheinlich. Pech gehabt. Oder sie dachte ihre chirurgischen Schönheitsoperationen seien von den Steuern absetzbar. Jetzt sieht sie wieder wie eine Übervierziger aus (geboren 20 August 1980 in Paraguay). Wobei hierzulande sicher getürkt, wird wo man nur kann, keiner der vielen ähm KMUs bezahlt zu viel Steuern mit Begründung, dass eh alles in der Korruption versickert. Aber als Angestellte im Arbeitsverhältnis sollte man sich auf solche Experimente nicht verlassen.

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