Berge von Müll im See Ypacaraí angeschwemmt

Areguá: Nach den letzten intensiven Regenfällen sind die Strände und der See Ypacaraí von Müllbergen überflutet worden. Sogar die Bewohner sind von der Menge an Abfällen überrascht und über die trostlose Umwelt.

Kanister, Flaschen, Äste, Plastiktüten, sogar Möbel sind vielerorts aufgetaucht. Die Tonnen von Müll seien nach dem Regen aufgetaucht, sagte José Elias Velaztiqui, ein Bewohner aus Areguá. Er fügte hinzu, der Faktor sei auf mangelnde Kontrollen der städtischen Behörden und dem Umweltsekretariat Seam zurückzuführen.

„Jedes Mal wenn es regnet nutzen die Leute die Situation aus und werfen ihren Müll in Bäche, die dann in den See münden“, erklärte Velaztiqui.

Der Bürgermeister von der örtlichen Gemeinde Areguá, Denis Torres, zeigt anscheinend kein Interesse, die Situation zu ändern.

Trotz der ergiebigen Niederschläge in den letzten Wochen fiel der Pegel im See um etwa zwei Meter. Grüne Algen und Ölreste verbreiten einen penetranten Geruch in Strandnähe.

Ana Espinola ist die Direktorin für Umwelt von der Gemeinde Areguá. Sie war für eine Stellungnahme, ob es Pläne gäbe, die Strände zu reinigen, nicht erreichbar.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Berge von Müll im See Ypacaraí angeschwemmt

  1. So ist´s recht! Es kann gar nicht genug Müll angeschwemmt werden. Die Gemeinden und Bürger sollen in ihrem eigenen Dreck „ersticken“, den sie allesamt selbst produzieren und penetrant & ignorant überall hinterlassen. Seit Jahren werden von den Politikern nur große Reden geschwungen aber in Wirklichkeit sind sie nicht fähig endlich das zu tun, was jeder halbwegs normale Mensch eigentlich tun müßte, nämlich Kläranlagen bauen und Abfallsünder streng und konsequent bestrafen. Kein Mitleid und kein Verständnis. Nur wem der Dreck „über die Ohren wächst“, wer kein sauberes Wasser mehr genießen kann, wer am Müll erkrankt und nicht mehr atmen kann, wird vielleicht endlich wach.

  2. Auch ich bin für Freiheit. Weshalb doch die meisten von uns nach Paraguay gekommen sind (Ausnahme natürlich die vom krau’schen Beatmetenhäuschen gesuchten Kugelschreiberräuber).
    Leider gibt es wohl kein Land weltweit, in welchem man alles haben kann: unbegrenzte Freiheit und unbegrenzte behördliche Dummheit.
    Was erwarten denn die Politiker? Externe Effekte (naja, ist wohl in der VWL etwas anderes damit gemeint, hier bezogen auf unausweichliche Produktion von Müll eines jeden einzelnen von uns), bezahlt niemand freiwillig. Außer vielleicht solche, die eine minimale Erziehung erlangt haben.
    Es gibt nur eine Lösung: Müllgebühren (sofern diese Dienstleistung auch angeboten) gehören automatisch auf die Grundstücksteuer drauf gehauen. Ob man nun Müll produziert oder nicht.

  3. iTelefon, so recht wie Sie haben, ist es aber auch so, die die keine Abfall gebühren bezahlen, zahlen auch nicht sicher die Grundstücksteuer.
    Dann ist noch das Problem, die Campo wohnen, wo kein Müllwagen hinkommt, was machen denn die mit dem Müll? aber bezahlen müssen sie!!!

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