Berlinale 2020: Die Mystik der indianischen Ethnie Guaraní

Berlin: Auf der Berlinale 2020 hat man im Rahmen des “Forums Expanded“ eine Ausstellung eröffnet, die die Mystik der indianischen Ethnie Guaraní präsentiert.

Anhand von Objekten, Videos und einer Dokumentation wird die traditionelle Art und Weise dargestellt, wie diese Ureinwohner ihr mythisches “Land ohne Böses“ geschaffen haben.

Die indigene Künstlerin Patricia Ferreira (Beitragsbild) ist der Mittelpunkt von dieser Exposition, dessen Werke auf der Berlinale präsentiert werden. Das Programm zielt darauf ab, die Grenzen des Kinos zu erweitern und neue Perspektiven innerhalb dieser Kunst aufzuzeigen. Zusätzlich zu den vorgestellten Filmen umfasst das Festival ein Part von parallelen Ausstellungen, darunter “Eindrücke einer Guaraní Frau auf der Suche nach dem Land ohne das Böse“.

Dieses “Land ohne Böse“ bezieht sich auf die Guaraní-Mythologie, in der es ein “erstes Land“ ohne Schmerzen oder Leiden geben würde, in das die Guaraní-Ureinwohner immer wieder zurückkehren wollen.

Die Kuratorin der Ausstellung, Anna Azevedo, hob die Bedeutung dieser Ausstellung für die Guaraní-Kultur hervor, in der sie “Che Guata“ genannt wird.

“Che Guata“, erklärte Azevedo, “ist ein Weg, den die Menschen unter den Guarani-Völkern Südamerikas eingeschlagen haben, aber er ist auch eine spirituelle Reise über ihr Leben“.

Die Ausstellung führt auch durch die heutige Guaraní-Kultur und zeigt, wie sich die Probleme Brasiliens, in denen Ferreira derzeit lebt, auf dieses Land auswirken.

Die Künstlerin erklärte, dass viele der Bilder, Filme und Dokumentationen “auf das Hauptproblem der Ureinwohner in Brasilien und Paraguay verweisen, nämlich den Mangel an Territorium“.

Das Gebiet dieser indigenen Völker ist zwischen Südbrasilien, Nordargentinien sowie Bereichen von Uruguay und Paraguay aufgeteilt, wo Guaraní eine der offiziellen Sprachen ist. Der Dokumentarfilm, der die Ausstellung abschließt, durchquert diese Länder und zeigt den “Che Guata“ von Ferreira, mit dem sie die Guaraní-Kultur in die deutsche Hauptstadt bringen will.

Wochenblatt / Hoy

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20 Kommentare zu “Berlinale 2020: Die Mystik der indianischen Ethnie Guaraní

  1. Bueno.. Sr.Poppo Graf,
    vielleicht werde ich noch später die Punkte die mich ansprechen von Ihren Text ausführlicher antworten.
    Gerade habe ich keine Hilfe um mein Kommentar auf Deutsch korrekt zu schreiben.
    Das ist mir wichtig aus Respekt für die Sprache. Das Wort ist mir heilig.
    Gleich möchte ich aber Ihnen sagen dass ich nie in irgend welche religion unterrichtet würde.
    Aber, bitte, regen Sie sich nicht auf darüber..
    Wie schon erwähnt bin ich meine eigene Theologin..aber frei auch an mir selbst zu zweifeln.
    Und ich möchte damit niemanden missionieren..nur selbst weiter suchen, immer FREI suchen..
    Ist vielleicht das Land Ohne Böses gleich wie eine respektvolle und freie Gessellschaft..?
    Upeaiteko aheka, nde Karai..ha nande pehengue kuéra avei..
    (das ist was ich und viele suchen..!)

    1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

      Sie gehoeren also zur Religion des Humanismus, das Selbstverwirklichen.
      Auf Spanisch koennen Sie an mich gerichtet auch einige Kommentare schreiben – iiiinglischsch as well.
      Guarani selber spreche ich nicht, habe auch keine grosse Sehnsucht danach denn es gibt keine gehobene Kultur die heute die Guarani hervorbringen wuerden noch in der Vergangenheit haben. Im Gegenzug zu den Inkas, speziell siehe Machu Pichu, wo es eine sehr hohe technisch versierte Kultur bedurfte um so Steine fugenlos aneinander zu Reihen – heute wissen wir das sowas durch minutioese Kleinstarbeit geschehen ist. Oder die Azteken und Mayas.
      Nein, Sie liegen falsch. das Land Ohne Boeses (Tierra Sin Mal) ist der Garten Eden. Sonst nichts.
      Heute die Indigenen, unter anderem Sie, also die meisten paraguayer, Landleute, etc. sind vielerlei Spiritismus verfallen sowie allerlei Mystizismus und Aberglauben hat sich unter dem Landvolk verbreitet. Davon ausgeschlossen sind keineswegs die Asuncenos.
      Wenn ein Lateiner, dem Deutschtum Fremder, Deutsch schlecht schreibt, ist das entschuldbar – was nicht entschuldbar ist, ist wenn ein Mennoniten, der so lange die Bibel muesste gelesen haben und dadurch gut Deutsch muesste schreiben koennen, das Deutsche geradezu nur radebrecht.
      Gerade solche Selbstverwirklicher finden scharenweise Einzug in die paraguayische Gesellschaft, Kultur und Mentalitaet – Gurus duerften leichtes Spiel mit den paraguayern haben indem sie an ihr Ego appellieren.
      Nein das Land Ohne Boeses ist nicht irgend ein Symbol, sondern exakt was die Guaranies ueberlieferten – die Guarani ueberlieferten das exakt korrekt, was Sie aber jetzt versymbolisieren und zu verdrehen versuchen. Sie: es ist ein Symbol von irgendwelchen Werten an denen es die jetzige Gesellschaft mangelt. Guarani: Die Tierra Sin Mal ist ein REALER Ort in dieser Welt; zu finden JEHNSEITS der Sintflut (vor der Generellen Ueberschwemmung), also ZEITLICH vor der Sintflut; und dann UEBERS MEER hinaus wo man nicht stirbt – dieses letzte ist zu gleicher Zeit in der Tat das Paradies im Himmel (das faellt mir erst jetzt auf), also „der Schoss Abrahams“ wie die Bibel es nennt und „noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“, als Jesus das sagte. ALLE 3 Meinungen der Guaraniueberlieferungen wo das Paradies sei sind VOLLKOMMEN richtig und 100% korrekt. Sie stimmen zu 100% mit der Bibel ueberein. Ham hat also seinen Nachfahren diese Sagen mitgegeben als er aus der Arche kroch damit sie es bis ans Ende der Zeit ihren Nachfahren exakt weitergeben. Bis 1912 wurde die Ueberlieferung nocht genauesten muendlich weitergegeben. Heute veraendert der moderne Guarani diese.
      Die Guarani die mit Curt Unckel das Paradies suchten und bis zur chilenischen Kueste kamen, sind wohl suchende nach Gott gewesen und wenigstens meine Glaubensbrueder (sie reisten quer durch Suedamerika auf der Suche nach dem Paradies wo sie dann in Bolivien mit Curt Unckel in kontakt kamen). Herzergreifend die Geschichte und ich muss zugeben ich weinte dabei als ich sofort sah was da geistlich vorgegangen ist. Kein Mennonit hat wohl so sehnlich das Paradies gesucht indem er zu Fuss halb verhungert von Brasilien/Paraguay nach Chile pilgerte und dort uebers Meer schwimmen wollte „zur Mitte der Erde“ um ins Paradies zu gelangen. Selbst jetzt kommen mir wieder die Traenen beim Schreiben.
      Das zeigt dass der Indianer damals noch von ganz anderem Schlag war als die Anspruchsvollen von heute und der aufmuepfige moderne paraguayer.
      Matthäus 7,8 „Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ Hat denn jemals jemand mehr den Herrn gesucht als die Gruppe Guarani? Nicht was mir bekannt ist. Die Garantie des Wortes Gottes sollte auch fuer sie gelten.
      „En mayo de 1912, en un pantano a orillas del río Tietê, Curt Unkel Nimuendajú encuentra a un pequeño grupo de guaraníes que llega desde Paraguay. Diezmados, enfermos, hambrientos, con adornos labiales, arcos y fl echas, estos “auténticos indios de la selva” chapucean a duras penas el castellano y ni sospechan el portugués: “Querían atravesar al mar en dirección el este, y tal era su confi anza en el éxito de ese plan que por poco me hacen caer en la desesperación. No se podía hablar de otro asunto con ellos”. Resignado ante esta determinación férrea, Nimuendajú decide acompañarlos; recorren setenta kilómetros en tres días y fi nalmente acampan a orillas del mar. Tras una noche de lluvia torrencial los guaraníes quedan abatidos, ensimismados, perplejos ante la inmensidad del océano, sumidos en la frustración y en la impotencia. Tras varias discusiones y algunas ceremonias rituales, Nimuendajú logra convencerlos de asentarse en la fl amante reserva indígena de Araribá. Pero como no puede quedarse a vivir con ellos, los guaraníes pronto desempolvan sus antiguos planes de migrar allende los mares en pos de la redención1. Si bien no se queda a vivir con los indios, el destino de Nimuendajú quedaría encadenado a esta indagación paradisíaca. Cuando en 1914 publica Die Sagen von der Erschaffung und Vernichtung der Welt, difícilmente haya podido sospechar sus repercusiones“.
      Wer das Paradies sucht wie die im obigen Bericht, dem garantiert die Bibel auch das Finden zu.
      Nur das Problem ist, dass viele heute irgendwie wieder die Goetzen der Indigenen idealisieren – gerade davon flohen ja diese Indianer. Auch die Germanen wurden ja etwas nach Christo Kreuzeswerk von den heidnischen Goetzen und Daemonen die sie quaelten befreit durch Karl dem Grossen und Bonifatius dem Apostel der Deutschen (wie Poppo der Apostel der Daenen war). Und dahin wollen die Trottel zurueck? Der Hund will wieder zu seinem Kotz zurueck.
      1. Mose 3,24 „Und er (JHWH) vertrieb den Menschen (nach dem Suendenfall aus dem Garten Eden) und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.“
      Nach der Sintflut verschwand der Garten Eden. Vorher bestand er aber immer noch bis zur Zeit Noahs. Die Engel bewachten den Eingang damit der Mensch nicht kommt und von der Frucht des Ewigen Lebens esse, denn die Suende sollte mit dem Menschen sterben sonst wuerde die Welt zu boshaft wenn die alten Suenden nicht mal rankratzten. Deswegen ist es was Gutes wenn die Suender sterben denn so verringert sich die Suende auf der Welt. Deswegen die Wache vor dem Eingang des Gartens.
      Der Garten Eden ist identisch mit dem Paradies und das wiederum identisch ist mit der „Tierra Sin Mal“ der Guarani.
      Diese Sage sollte die Spanier eigentlich stutzige gemacht haben denn sie beweist dass der Indigene ein Mensch ist und nicht ein Tier oder Menschenaffe – aber es fiel den Spaniern nicht auf.
      Als Frau ist es ihnen verboten das Lehramt als Pfarrerin zu uebernehmen – sowas geht nicht weil Sie offensichtlich eine Frau sind (zumindest beim Christentum).

      1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

        Der Rio Tiete liegt in Brasilien bei Sao Paulo. Sie sind also Ostwaerts gezogen und trafen da in Brasilien auf Unckel und ans Meer. Eben, „der Garten Eden im Osten“.
        1. Mose 2,8 „Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden, im Osten, und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte.“
        Ham hat also seinen Nachfahren gesagt dass die Tierra Sin Mal im Osten liegt.
        Ich hab noch nie jemandem gesehen, der den halben Kontinent durchwandert auf der suche nach dem Paradies.
        Sogar die Richtung wo Eden konkret lag war ihnen ueberliefert worden.

  2. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

    @Servin
    Zitat aus den Annalen des Ethnologen Curt Unkel das Sie da anfuehren.
    „“Hoy la tierra está vieja”, y el cataclismo fi nal cercano. Para salvarse del apocalipsis los apapocúva confían en sus chamanes pajés y en su arsenal variopinto de recursos mágicos, danzas y cantos, pero sobre todo en la posibilidad de emprender viaje hacia la Tierra Sin Mal, donde los cultivos crecen solos, la fi esta es eterna y no existe la muerte. Hay que decir que los propios guías no siempre se ponen de acuerdo sobre las coordenadas: “Las opiniones de los pajés competentes divergen un poco respecto al lugar donde debe ser buscado este paraíso”. Para algunos chamanes hay que seguir los pasos del héroe mítico Guyraypotý tras el diluvio universal: ayunar, cantar, bailar hasta que el cuerpo se vuelva tan ligero que pueda ascender hasta el cielo. Para otros, en cambio, la Tierra Sin Mal puede encontrarse en este mundo, y más precisamente en su centro, donde el héroe Ñanderuvuçú construyó su casa en los tiempos primordiales. O bien, en la opinión más difundida, hay que ir “al este, más allá del mar”, pues el destino fi nal “donde no se muere” es el paraíso que espera al hombre al final de su existencia…“.
    „Hoy la tierra está vieja”, y el cataclismo fi nal cercano“, (Heute ist die Erde alt und das Ende nahe), wussten schon damals 1912 die Guarani Indianer. Sie wurden also beunruhigt durch die Geisterwelt, wohl weil sich das Zweite Wiederkommen Christi naeherte und somit sich was bewegte in der Geisterwelt (Daemonen des Teufels und Kampfengel Gottes). Von allem Heer hat der Teufel 33% und Gott 66% da 1/3 der Engel damals abfiehlen.
    „emprender viaje hacia la Tierra Sin Mal, donde los cultivos crecen solos, la fiesta es eterna y no existe la muerte“, (Zum Garten Eden reisen, wo die Pflanzen von selbst wachsen ohne arbeit, die Glueckseligkeit des Festes ewig ist und es keinen Tod gibt). Das ist direkt die Beschreibung wie es im Garten Eden der Bibel vor dem Suendenfall war. Arbeit und der Tod kamen erst nach dem Eden als der Mensch hinausgeschmissen wurde.
    Wo befindet sich der Garten Eden aka Tierra Sin Mal? Nun auch das wussten die Schamanen (pajes) nur allzu genau wo man sagen muss dass die 3 verschienden Meinungen „wo der Eden waere“ zusammengenommen exakt ihnen den Weg gewiesen haette. „seguir los pasos del héroe mítico Guyraypotý tras el diluvio universal“ (man muss hindurch die Sintflut, Universelle Ueberschwemmung, gehen). Ganz richtig. Die Zeit zurueckgehen, durch die Sintflut und dann gelangt man zum Garten Eden. Sehr richtig. Wie wunderbar genau doch die wussten wo der Garten Eden waere. Zurueck in die Zeit hinter der Sintflut, DANN war DA der Garten Eden.
    „hasta que el cuerpo se vuelva tan ligero que pueda ascender hasta el cielo“. Dies ist eine Erinnerung wie Gott (JHWH) vom Himmel herabstieg um Adam zu besuchen. Er kam jeden Abend herunter um mit ihm im Garten zu lustwandeln.
    1. Mose 3,8 „Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war;…“
    Gott stieg am Gegenabend vom Himmel herab um im Garten zu wandeln und mit Adam zu spazieren. Genau daran erinnern sich die Guarani Indianer 1912 in ihren Sagen. Das bestaetigt die Bibel.
    „Para otros, en cambio, la Tierra Sin Mal puede encontrarse en este mundo, y más precisamente en su centro“ (der Garten Eden als realer Ort in der Welt, der sich im Zentrum befindet). Jerusalem/Israel wird in der Bibel als „der Nabel/Mittelpunkt der Welt“ bezeichnet – das Zentrum der Erde.
    Hesekiel 38,12 „Um Beute zu machen und Raub zu raffen, wirst du deine Hand an die wieder bewohnten Ruinen zu legen suchen, und an das Volk, das aus den Heidenvölkern gesammelt worden ist, das Vieh und Güter bekommen hat und das den Mittelpunkt der Erde bewohnt.“ In etwa da war auch damals der Garten Eden, wo nach der Sintflut die tektonischen Erdplatten alles verschoben haben und die Kontinente auseinanderbrachen in Amerika, Naher Osten, Afrika, Asien, Ozeanien.
    „hay que ir “al este, más allá del mar”, pues el destino fi nal “donde no se muere” es el paraíso“. Ueber den Ozean gehen zum Ort „wo man nicht stirbt“, da ist das Paradies, eben der Garten Eden oder das Land Ohne Boeses.
    Diese Indianer suchten Gott aufgrund der wenigen Informationen die ihnen Ueberliefert waren. Wie Paulus schon sagt: die Heiden erkennen Gott durch das Beobachten der Natur – und sind somit gerettet. Wahrscheinlich sind diese verschollene Glaubensbrueder denn „wer suchet der findet auch“.
    Heute ist ja das Problem dass die Leute Gott nicht mehr suchen.
    Diese Indianer werden noch mal im Juengsten Gericht ueber die heutige Generation Anklage erheben: sie mit so wenig Licht suchten (und fanden) Gott und die hochnaesigen Schlendriane heute meinen es nicht noetig zu haben auch nur Gott zu suchen.
    Der Wert dieser ueberlieferten Annalen von Curt Unkel ist kaum hoch genug einzuschaetzen.

  3. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmiß

    @Servin
    Sie sind offensichtlich katholisch aufgewachsen inmitten von viel Mystik und Aberglaube – eben das typische paraguayische Landserleben.
    Welchen Guarani wollen Sie denn ihr Territorium zurueckgeben? Die Guarani SIND die paraguayer da der heutige Lateiner auf dem Land sich erstens vollkommen mit den Guarani identifiziert und zweitens der heutige paraguayer zu mindestens 90% pur Guarani Indigene ist. Der Paraguayer IST der Guarani Indianer. Siekoennen nicht mehr den Paraguayer vom Guarani trennen da nach dem Dreibundkrieg fast alle tot waren ausser eben die Guarani Indianer – die Europaeer waren alle tot da diese ja die Kriegstreiber waren. Danach wurde auf Geheiss der Pfaffen jedem nunmehr Indigenen Mann 10 Indianerweiber zugeteilt um „el paraguayo“ wieder zu vermehren. Nur war der Paraguayer nach dem Dreibundkrieg keineswegs derselbe wie vorher – die ethnische Volkssubstanz hatte sich vollkommen geaendert. Heute gib es vielleicht maximal 20% Europaeer im Land die die Nachfahren von Immigranten sind die ab 1900 ins Land kamen. Der Guaranistamm ist komplett in der paraguayischen Volkssubstanz aufgegangen durch Vermischung. Es waere so wie wenn du jetzt jedes Molekuel des Tomatenextraktes aus dem Guisso separieren wolltes – oder wie die Bibel sagt: den Sauerteig vom Teig separieren: das ist unmoeglich.
    Der Indigene Guarani ist schon im Besitz seines Territoriums welches die ganze Republik Paraguay ist (original siedelte der Guaranistamm nur in der Zone um Asuncion und Dpt. Central und Teile Ostparaguays). Technisch gesehen gehoert dem Guaranistamm Asuncion und das Departamento Central. Guarani = Paraguayer.
    Ansonsten ist das Land ohne Boeses direkt eine Ueberlieferung des Garten Edens der Bibel – sonst nichts. Da viele Staemme solche Ueberlieferung haben und auch betreffs der Sintflut, so sind das alles Beweise dad die Bibel wshr ist und JHWH der alleinige wahre Gott ist. Diese Guaranisage ist ein Gottesbeweis.
    Die Lenguaindianer nannten ihren guten Geist „Jahwi“ (die siedelten in der Zone von Loma Plata) welches direkt eine Erinnerung an Jahwe (JHWH) ist, den Gott der Bibel. Ueber Jahrtausende wurde der Name Gottes bei den Lengua absolut korrekt und ohne Fehler ueberliefert. Daran koennen wir sehen dass der hebraeische Name Gottes nie Jehova war sondern Jahwi oder eben Jahwe, eben JHWH. Koennte sein dass der Leguastamm den richtigen Wortlaut des Namens Gottes ueberliefert hat und zwar Jahwi.

  4. die oben angeführten Kommentare und Quellenangaben helfen auf jeden Fall weiter. Danke für die Mühe, diese hier hineinzustellen.

    Es gibt den preisgekrönten Film „Mission“ mit Robert de Niro, der das Schicksal der Guarani-Indiander im 18.Jahrhundert während der Kolonialzeit schildert. Ansonsten weiß ich nicht viel über deren Leben,Kultur und Werdegang. Aber die Idee einer „Tierra sin Mal“ scheint so oder so ähnlich in fast allen Kulturen und Religionen zu zu Hause zu sein.

    1. Ich weiß auch sehr wenig über die Guarani Kultur von früher.
      Ich weiß nur ein wenig über das, was ich erlebt habe während meiner Kindheit im Landesinneren, als ich noch nicht zur Schule gegangen bin. Schon lange her. In Paraguay lernen die Kindern in der Schule über Europa, über die Kulturen in der Antike und so, aber nichts über die eigene Kultur. Außer, das die Kultur der sog. Indios für nichts taugt. Ich selbst habe das nie geglaubt. Trotztem war ich – und bin es noch – neugierig, über die lebendigen Kulturen Europas oder anderswo zu lernen. Einiges hilfreiches habe ich schon gelernt.
      Nur habe ich gemerkt, dass ich eine eigene Lebensphilosopie oder Theologie sozusagen..selbst entwickeln wollte.. und nicht einfach glauben wollte, was anderen mal gesagt haben. Meine Muttersprache (Guarani), die ich weiterhin mit mir selbst und allen Naturwesen spreche, hat mir dabei sehr geholfen. Ich kann nicht erklären, wie das geschieht. Aber es ermöglich mir, aus eigenen Worten und Erfahrungen meine eigene Theologin zu sein. Als Kind wurde mir betont, dass es sehr wichtig sei, vorsichtig und bewußt zu sprechen, da Worte mächtig seien und Wirklichkeit werden. Das jeder verantwortlich für die Folgen seines Wortes sei wurde mir gesagt.
      Was Gelehte über für sie fremde Kulturen schreiben, kann schon irreführend wirken, denke ich.
      Es ist oft eine umsonst investierte Energie.
      Und es ist ähnlich, wenn über das Land Ohne Böses diskutiert wird und dabei das Allerwichtigste nicht berücksichtigt wird:
      von euren Regierungsinstitutionen ENTSCHIEDEN DAS GUARANI TERRITORIUM FÜR DIE GUARANI ZURÜCK ZU FORDERN.

  5. Es gibt viele Quellen, teilweise etwas widersprüchlich, u.a.;
    „Contrariamente a lo que se piensa, los guaraníes no eran monoteístas. Si bien Tupá era una divinidad prestigiosa en la sociedad guaraní, existían dioses supremos que habían creado la Tierra Sin Mal y habían dado origen a los otros dioses en un complejo sistema teogónico.“ — https://es.wikipedia.org/wiki/Mitología_guaraní
    .
    TIERRA SIN MAL- Yvy Mara He’y (noch die beste Beschreibung, auch wie Sprache und Mythen zusammenhängen):
    .Lexikalischer Eintrag: TIERRA SIN MAL- Yvy Mara He’y —- https://www.cuco.com.ar/tierra%20sin%20mal.htm
    .
    Guaraníes. En busca de la Tierra sin Mal —
    https://www.espaciomisterio.com/misterios/creencias/guaranies-en-busca-de-la-tierra-sin-mal_33543
    „La Tierra sin Mal puede entenderse como un mito guaraní sobre el más allá, o como algo físico en el tiempo y en el espacio. Puede interpretarse como un lugar habitado por los vivos o solamente por las almas de los muertos. Sea como fuere, pocas culturas han buscado con tanto ahínco su paraíso perdido.“
    .
    Abstract: The Apapocúva-Guaraní legend of the “Land without Evil” fi rst appears in the Americanist literature with Curt U. Nimuendajú in 1914. The text suggests a meaningful relationship between a particular belief and general phenomena such as the Tupí-Guaraní migrations, ethnicity, messianism, prophetic religion, eschatological representations and an exuberant ritual life. Balanced and interpreted in different ways, all of these ingredients were picked up by every author that followed Alfred Métraux’s trail and took the “Land without Evil” theme as a research guideline. Apapocúva myth, Amerindian myth, cultural legend, explicit goal of the new Bolivian Constitution: the very understanding of the Land without Evil seems to be a textual variant subject to mythopoetic process, and its trajectory is thus amenable to analysis in mythological terms. Key words: Guarani, Land without evil, Mythology.–Aus:
    https://www.researchgate.net/publication/264944945_La_Tierra_sin_Mal_Leyenda_de_la_creacion_y_destruccion_de_un_mito
    Wer es nicht lesen kann: https://translate.google.de/

  6. Ich denke, dieses Land “Land ohne Böses“ hat es wirklich gegeben, bevor der Weiße Mann es betreten hat.
    Ich denke, dieses Land “Land ohne Böses“ gibt es heute nicht mehr: Die Menschheit ist ein ökonomisch stetig wachsend müssend aus der Kontrolle geratenes, bösartiges Krebsgeschwür für sich selbst geworden. Fatalistisch gesehen ein ganz natürlicher Vorgang. Positiv ist jedoch, dass für die Natur gute Aussicht auf die vollständige Genesung besteht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fatalismus

  7. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

    Zitat: „Dieses “Land ohne Böse“ bezieht sich auf die Guaraní-Mythologie, in der es ein “erstes Land“ ohne Schmerzen oder Leiden geben würde, in das die Guaraní-Ureinwohner immer wieder zurückkehren wollen.“
    Keiner der Schlaumeier vor mir durchschaut was da vor sich geht. Das Lesen der Heil’gen Schrift bringt in der Tat Weisheit und Verstand.
    Das ist ganz klar ein Ueberbleibsel als Sage des GARTEN EDENS der Bibel. Und zwar sind das Erinnerungen die jetzt schon ueber Ham (die Indianer sind Hamiten) weitergegeben wurden an seine Nachfahren. Da seid der Erschaffung der Erde nunmehr schon etwa 5700 bis 6000 Jahre vergangen sind, wurde diese Sage der wahren Existenz eines „Landes wo kein Boeses war“ uber etwa 75 Generationen ueberliefert – gesetzt der Fall jede Generation der Hamiten ab Adam war exakt 80 Jahre alt bevor sie starb vorausgesetzt jede neue Generation fing an ab dem Todestag der Vorgaengergeneration.
    Von Adam bis Abraham waren es in etwa 2000 Jahre, von Abraham bis Christus auch etwa 2000 Jahre und von Jesus bis heute sind etwa auch 2000 Jahre vergangen.
    The Age of the Earth https://www.youtube.com/watch?v=x2kICBJ01o0
    Diese Sage der Guarani beweist die Wahrhaftigkeit der Bibel denn ein Geschlecht kann sich ueber 75 bis 500 Generationen (letzteres etwas uebertrieben um die Marge hoch zu setzen) durchaus an die Begebenheit erinnern durch muendliche Weitergabe. Ueber 100 tausende von Jahren gar Millionen von Jahren ginge das nicht – vor allem nicht wenn der Guarani vom Affen evolutioniert waere, denn der Mono wuerde sich ja an weniger erinnern je weiter er zu seinem Affenstadium zurueckgeht. Daher beweist wiederum diese „Mythologie“ der Guarani dass sie nicht vom Affen abstammen sondern „im Angesicht Gottes geschaffen wurden“ – es sind Menschen.
    Gloria in excelsis Deo fuer diese Sage der Guarani denn diese Sage beweist die Bibel und die absoluten Wahrhaftigkeit des Wortes Gottes.
    Diese Sage der Guarani ist ein Gottesbeweis. Diese Sage ist eine Erinnerung an den biblischen Garten Eden.
    An dieses erinnern sich die Guarani:
    1. Mose 2 V 8 ff.
    „Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden [bed. »Land der Glückseligkeit«. In der gr. Übersetzung des AT wird der Garten Eden als Paradies (Lustgarten) bezeichnet.], im Osten, und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der Herr ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
    10 Es ging aber ein Strom aus von Eden, um den Garten zu bewässern; von dort aber teilte er sich und wurde zu vier Hauptströmen. 11 Der erste heißt Pison; das ist der, welcher das ganze Land Hawila umfließt, wo das Gold ist; 12 und das Gold dieses Landes ist gut; dort kommt auch das Bedolach-Harz vor und der Edelstein Onyx. 13 Der zweite Strom heißt Gihon; das ist der, welcher das ganze Land Kusch umfließt. 14 Der dritte Strom heißt Tigris; das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Strom ist der Euphrat. [Die Flußnamen wurden nach der Sintflut wieder verwendet, aber angesichts der starken Veränderungen der Erdoberfläche durch die Flutkatastrophe ist ihr ursprünglicher Verlauf nicht genau feststellbar.]
    15 Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre. 16 Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; 17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben! [Die ersten Menschen kannten den Tod noch nicht; er kam erst als Folge der Sünde über den Menschen]“.
    Der Garten Eden war VOR DEM SUENDENFALL in der Tat ein „Land ohne Boeses (und ohne Gutes)“, denn der Mensch erkannte den Unterschied nicht da das Boese nur eine Abwesenheit vom Guten ist wie Dunkelheit ja nur die Abwesenheit von Licht ist, da es die Dunkelheit an fuer sich nicht gibt. Deswegen ist es Finster in der Hoelle wegen gerade der Abwesenheit von Gott an dem Ort (das Licht wird nur auf den Himmel konzentriert).
    Gott ist das Licht, und deswegen bedeutet die Gottesferne immer Dunkelheit (man prallt ja auch mit hoher Geschwindigkeit mit nem Auto gegen den Strommast in der Nacht und nicht am hellichten Tag – da man eben vom Baile, Hurentripp und Saufgelage kommt. Gebetsstunden gibt es normalerweise am Tage und nicht in der Nacht).
    Diese „mythologische“ Sage ist der reinste Gottesbeweis und Beweis das die Bibel recht hat.

  8. Ich habe Mal gehört dass das Land ohne böses eine Erfindung der Deutschen ist, ein Gelehrte aus Deutschland und nicht der Guaraní.
    Als Guaraní geborene mit Guarani als Muttersprache, habe ich nie darüber gehört, wobei muss Frau sagen dass unsere Kultur schon lange nur noch kämpf aber nicht mehr über ein Entfaltungsraum verfügt. Es ist im Grunde die Agonie der Guaraní als Mensch und als Kultur.
    So weh es tut..aber das ist die Realität.

      1. Siehe:
        La Tierra Sin Mal:Historia de un mito
        Pablo Antunha Barbosa
        etnolinguistica.wdfiles.com

        In Wirklichkeit wissen wir gar nichts..nur dass wir alle Glück spüren wollen..
        Und viele, zu viele, Völkern sind wegen Ignoranz vernichtet worden früher und immer noch..Sie wissen das.

  9. ich habe Respekt vor der Mystik anderer Kulturen. Vielleicht bin ich noch nicht lange genug in diesem Land, aber ich habe nicht den Eindruck, hier eine besondere Form der Spiritualität gefunden zu haben. Die meisten Menschen empfinde ich als freundlich, einfach, eher unaufdringlich. In ihrer Planung würde ich sagen, sind sie nicht unbedingt weit vorausschauend , aber angeblich sollen die Paraguayer zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören.

    Von der Suche nach einem „Land ohne Böses“ habe ich nie gehört. Würde es dieses Land geben, wäre ich gern mit dabei. Falls damit aber gemeint sein sollte – und ich weiß nicht, ob ich das dem obigen Artikel richtig entnommen habe – dass dieses Land erst gegründet werden muss, aber es an Territorium mangelt, dann verstehe ich das nicht, denn Paraguay ist doch viel größer als Deutschland , hat aber gerade einmal soviel Einwohner wie Berlin.

      1. Nein, ich spreche kein Guarani. Sollte mir dadurch etwas entgehen, würde ich das bedauern.

        Allerdings bin ich der Ansicht, dass eine Lebensphilosophie nichts von ihrem Wert verliert, wenn sie auch in anderen Sprachen ihren Ausdruck findet.

        Ansonsten müsste jeder, der Nietzsche oder Schopenhauer verstehen möchte, erst einmal Deutsch lernen, was ich nie verlangen würde.

        1. Deutsche Bürger oder Geschichte verstehen ohne Deutsche Sprache? Wozu hab ich viele Jahre Sprache gelernt? Warum lernt man dann andere Sprachen? Meine Eltern, Großeltern konnten nicht schreiben. Wir lernten Alt- Guarani und unsere Kultur durch sprechen, wie andere Kulturvölker. Sie möchten das eine Deutsch sprechende Indigene ihnen die “ geheime Medizin“ erklärt un d Sie dann mit geschwellter Brust anderen Lernfaulen die Indigene Kultur erklären. Wow. Mir sagte mal ein Deutscher welcher schon ganze 3 Monate Paraguay erkundete “ du hast doch keine Ahnung“ und das nur, weil ich mit diesem Menschen Deutsch sprach. Prima.

          1. Sir Archibald Clock

            Sie schreiben:

            „Sie möchten das eine Deutsch sprechende Indigene ihnen die “ geheime Medizin“ erklärt un d Sie dann mit geschwellter Brust anderen Lernfaulen die Indigene Kultur erklären.“

            Nein, Sie irren sich. Ich möchte gar nichts von Ihnen lernen. Und ich möchte auch nichts von Ihnen über das „Land ohne Böses“ hören. Denn Ihren Anmerkungen entnehme ich, dass dieses Land für Sie genauso fern ist, wie für diejeniegen, die Sie kritisieren.

    1. Das Land ohne Böses ist wohl als ein spirituelles Land wie der Himmel, Shangri-La oder das Reine Land in anderen Religionen zu verstehen. Der Ausdruck Mystik (von altgriechisch μυστικός mystikós ‚geheimnisvoll‘, zu myein ‚Mund oder Augen schließen‘) bezeichnet Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung.

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