Besser keiner weiß wann man wieviel Geld im Haus hat

San Rafael del Paraná: Größere Geldbeträge im Haus aufzubewahren ist immer mit einem Risiko verbunden, ganz besonders in Paraguay. Wenn dann noch Unbekannte von Einnahmen erfahren, die nicht üblich sind, kann man quasi auf Besuch warten.

Ciriaco Benítez Báez, ein Bauer aus dem Distrikt San Rafael del Paraná, wurde gestern Abend überfallen und ausgeraubt, nachdem er vom Verkauf seiner Soja rund 55.000.000 Guaranies in seinem Haus deponierte, anstatt das Geld zur Bank zu bringen.

Fünf Unbekannte überfielen mit Mund-Nasenmaske und Baseball-Caps den Mann gegen 18:00 Uhr und nahmen neben dem Bargeld auch zwei Telefone und einen Revolver mit.

Laut dem Polizeibericht des Kommissariats N° 25 der Zone, erfuhren die Uniformierten gegen 19:30 Uhr davon. Sie fuhren zum Haus des Opfers, wo Báez ihnen erklärte, dass die Täter durch die Hintertür eingedrungen seien und mit einer geladenen Schusswaffe von ihm und seine Familie das Geld verlangt hätten. Einmal die Beute in der Hand fesselten sie alle Anwesenden und schlossen sie im Haus ein. Als die Polizei ankam, waren die Unbekannten schon längst davon.

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19 Kommentare zu “Besser keiner weiß wann man wieviel Geld im Haus hat

  1. Kann man so einfach durch die Hintertür eindringen, wenn man einen geladenen Revolver im Haus hat?
    Vielleicht sehe ich da irgendetwas falsch, aber im Haus fühle ich mich eigentlich ziemlich sicher – ein geladener Revolver liegt bereit, die Fenster sind vergittert und ein Balken vor der Tür schafft Sicherheit..

    1. Wenn man sich nach 18 Uhr verbarrikadiert, sich also selbst inhaftiert, dann ist man wohl sicherer.
      Wenn ich das nun mit meinen Gewohnheiten vergleiche:
      ich sitze Abends gerne noch auf der Terrasse, jetzt wo es etwas kühler ist mit Holz im Außenkamin. Immer wieder geht man ins Haus, um sich z.B. ein Getränk zu holen oder um mal schnell was zu drucken, wenn man arbeitet und im Dunkeln können sich bei so einem Farmhaus die Verbrecher bis nah ans Haus heranschleichen, ohne dass man sie kommen sieht. Denn man selber sitzt im Hellen und hat keine Dunkelsicht. Schwups, sind die Leute drin. Waffen liegen bei mir verschlossen im Schrank, nur eine Pistole liegt im Nachttisch. Ja, vielleicht sollte man diese zuhause immer am Mann tragen, aber wer will das schon? Und wie gesagt, wer will sich selbst an schönen Abenden zuhause inhaftieren?

      1. Selbst auf der Terrasse bei Nacht kann man sicher sein, sofern entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden:
        1. Zwei halbwegs scharfe Hunde frei laufend auf dem eingezäunten Hausgrundstück. Schon ein Kläffer ist ein guter “Wachhund”. Bitte keine Sichtbehinderungsmauer um das Grundstück damit sich niemand ungesehen bis unmittelbar vor die Grundstücksgrenze anschleichen kann.
        2. Selbst nicht im Licht sitzen. Beleuchtung von der Terrasse weg auf das Grundstück gerichtet.
        3. Und dann eben eine geladene Waffe in der Nähe
        4. Schon vor 30 Jahren benutzte die Bundeswehr zur Bewachung von militärischen Anlagen frei laufende Gänse. Da kommt kein Fremder ohne Lärm mehr durch!!!

        1. Ein Schäferhund passt auf und wenn ich im Garten bin, habe ich einen Revolver stets dabei. Der ist manchmal etwas lästig, aber seitdem ich von den mehrmaligen Überfallen auf die deutsche Familie in Caaguazu gehört habe, bin ich sehr vorsichtig geworden.
          Das mit den Gänsen habe ich auch schon einmal gehört, selbst die Römer hatten sie aus diesem Grund eingesetzt.
          Darüber denke ich nochmal nach.

          1. Ist halt die Frage wie weit man mit einem Revolver kommt, in der Hitze des Gefechts mit der begrenzten Schussanzahl. Denn wenn man hier überfallen wird sind es meistens 3-5 Personen, und man kann nicht davon ausgehen, dass man mit jedem Schuss etwas trifft. Selbst US-Polizisten treffen mit ihrer Pistole max. jeden 3. Schuss, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Könnte also auch nach hinten losgehen. Eine Pistole mit mind. 15 Schuss Hollow Point + Ersatzmagazin wäre schon besser, und / oder eine Schrotflinte mit mind. 6 Schuss Kapazität, geladen mit 00 Buckshot.

          2. @12-Gauge
            Zitat#. “Selbst US-Polizisten treffen mit ihrer Pistole max. jeden 3. Schuss”
            Dann haben die einen guten Schnitt.
            Als ich noch in D war war ich im Schützenverein. Die örtliche Polizei hatte mangels eigener Schießbahn mit unserem Verein Verträge zum üben.
            Mal abgesehen davon, dass POlizisten im Schützenverein schlecht für die Kollegialität waren, denn sie führten sich immer auf wie der Dorfscherrif und kein Vereinsmitglied hatte daran Spaß, waren diese Polizisten auch äußerst mieserable Schützen, die vielleicht ein- oder zweimal im Jahr zum Üben geschickt wurden und Munition wurde streng abgezählt und Buchgeführt. Die Verwaltungsvorschriften haben mehr Geld verschlungen, als man durch die Rationalisieren der Munition sparen konnte.
            Ende vom Lied war, der Verein sah sich gezwungen den Vertrag mit der Polizei aufzukündigen, weil diese Scharfschützen, die im ganzen Jahr wenns hoch kommt vielleicht 100 Schuss abgegeben haben, nicht die Zielscheiben getroffen haben, sondern die Stands zerschossen haben, was allmählich ins Geld ging.
            Wenn US-Cops jeden dritten Schuss treffen und das sogar nicht auf dem Übungsplatz, sondern im Eifer des Gefechts, dann ist das schon eine respektable Leistung, verglichen mit der deutschen POlizei, die meiner Meinung nach aufgrund mangelnder Übung eher eine Gafahr für die Allgemeinheit darstellt. Ich habe da Polizisten gesehen, die sichtlich Angst vor dem Übungsschießen hatten und vor jedem Schuss die Augen geschlossen haben. Und solche Leute läßt der deutsche Staat dann bewaffnet auf die Zivilgesellschaft los. Unverantwortlich!

  2. Chihuahua reicht zu. Die bellen und verkriechen sich dann hinter etwas wo niemand rein kann. Da bellt er unentwegt weiter und keiner kann ihn greifen und was tun.
    Leider ist diese Hunderasse selbstueberschaetzend und zu mutig fuer ihre Groesse so dass sie oft Opfer von anderen Tieren werden.
    Es ist nicht selten dass Chihuahuas im Wald verschwinden und nie mehr zurueckkehren, man finden Hundehaelften bei Wasserloechern (der Chihuahua griff wohl ein Krokodil an und wurde glatt in zwei haelften Gebissen), Anakondas werden diesen kleinen Tieren gefaehrlich und verschlingen sie, dann sind da noch Schlangenbisse, schon nur etwas groessere Hunde beissen den Chihuahua sofort tot, sie fallen in Erdloecher und kommen nicht mehr raus, etc.
    Ansonsten bellen sie sofort los und der Einbrecher weiss nicht wo das Tier hockt weils so klein ist und leicht irgendwo unterkommen kann wo niemand ihm habhaft werden kann.
    Paraguayer haben oft Papageien in einem alten Ventilatorkaefig (alter Ventilatorschutz) als Alarmanlage und Wachtiere. Der Papagei faengt sofort an zu kreischen wenn er Fremde merkt und man kann ihn auch nichts wenn er hoch auf einem Baum im Kaefig sitzt. Papageien sind auch preisguenstige Wachtiere – sie fressen wenig und machen sofort Radau wenn Fremde kommen. Bei den Hausbewohnern bleiben sie still – bemerken sie fremde machen sie unentwegt Radau und hoeren nie auf bis der Fremde weg ist. Beim ersten “Krrrr” weiss der Paraguayer sofort bescheid dass da wer ist. Aehnlich duerften Gaense alarm schlagen – sie reagieren wie der Papagei ausschliesslich auf fremde Menschen.

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Nick
    Das NYPD hat in einer Langzeitstudie ermittelt dass bei ihnen im Schnitt 18% der Kugeln ihr Ziel treffen im Feuergefecht. Das halte ich fuer realistisch.
    Der Durchschnitt liegt aber fuer die gesamte Polizei eher bei rund 30% Zieltreffer.
    “Accuracy improves at close range, with officers hitting their targets 37 percent of the time at distances of seven yards or less; at longer ranges, hit rates fall off sharply, to 23 percent.”
    Der Schuetzenverein haette die Polizei das Schiessen beibringen muessen anstatt diese zu belaecheln. Aber wahrscheinlich fuehrten die Polizisten sich auf wie arrogante Schnoesel.
    Trotzdem sehe ich den Schiessstand in der Pflicht den Ordnungshuetern das Metier beizubringen und es muesste ein Kuendigungsverbot geben der den Vereinen untersagt der Polizei den Schiessstand zu kuendigen.
    Eine 12 Schrotflinte ist eine gute Wahl nur bist du bereit dein Gehoer auf dem Altar der Selbstverteidigung zu verlieren?
    Eine schlechte Trefferquote hat mehr mit sich bewegenden Zielen zu tun. Man kann ja schlecht den Verbrechern zurufen mal kurz stehen zu bleiben damit man in Ruhe anlegen, durchatmen und dann draufhalten kann. Sich einmal in ein multi player mass shooter Kriegsspiel einzuloggen kann nicht schaden um eine Idee deiner Trefferquote zu bekommen. Da vergeht dir auch schnell die Kriegslust wenn du erst siehst dass du stehts selber 15 mal tot warst und nur 10 andere erledigt hast. Ich vermeine zu wissen dass der erste Weltkrieg garnicht mal angefangen haette liesse man die Kriegsbeteiligten vorher an einem online echtzeit mit echten Spielern Kriegsspiel ueben – die Kriegsbegeisterung im echten Leben duerfte sofort drastisch sinken.
    In einem Online echtzeit mit echten Spielern Kriegsspiel willst du diese Waffen haben:
    1. Nur vollautomatische.
    2. Die nicht hochziehen, stabil beim feuern im Ziel bleiben und deren Treffer nahe (wenn moeglich ganz) im anvisierten Ziel liegen. Also keine wild um sich schiessende Waffe. Man waehlt stabilitaet und kein Hochziehen, also beim dauerfeuer stabil am und im Ziel liegen – ueber Durchschlagskraft. Wenig wichtig ist die Durchschlagskraft wenn die Waffe nicht bei Dauerfeuer stabil im Ziel liegt. Treffer sind gefragt und nicht power. Z.B. die PPD-40 ist fast unbrauchbar und man bringt mit 71 Schuss nur meist einen Gegner auf den Boden. Das bedeutet dass die PPD-40 eher nur 10 Schuss von 71 trifft bei einer Schussrate von etwa zwischen 500 bis 600 Schuss pro Minute.
    3. Wenn moeglich Explosivmunition (HE Ammo bei Panzer z.B.). Die haben den Schrotflinteneffekt. Man braucht nicht genau zu treffen und so trifft man teilweise das Ziel auch ohne direkte Treffer. Diese Option ist in einem realen Schusswechsel im realen Leben nicht vorhanden. Ein Flammenwerfer ist da die bessere Option bei nahegelegenen Zielen da er denselben Effekt hat wie die Schrotflinte und Explosivmunition.
    4. Stabile im Ziel liegende nicht hochziehende Waffen die langsamer schiessen als Waffen mit schneller Schussfolge. Das MG-42 ist z.B. fast unbrauchbar wo das MG-34 schon besser, das MG-13 weit besser ist und die MP-40 noch besser (die Waffe die ich brauche). Im realen Leben wuerde dir die MP-40 heute bei den Panzerungen der Militaers nichts mehr helfen. Deswegen haben keine Armeen mehr die SMG im Pistolenkaliber.
    Die beste Option waere eine vollautomatische Schrotflinte mit Stangenmagazin – diese muessen sie dann auch schnell nachladen koennen und viele Magazine dabei haben.
    Was im Echtzeitspiel mit realen Mitspielern unrealistisch ist ist dass wenn Gegner getroffen sind diese noch weitermachen bis sie dann vollends am Boden sind. Beim ersten Treffer der spray- and pray PPD-40 duerfte der getroffene Verbrecher wohl am Boden bleiben oder die Flucht ergreifen im realen Leben. In solchen echtzeit Spielen nuetzen Halbautomatische Waffen fast nichts geschweige denn Revolver. Es sei denn man sitzt gedeckt im Busch und schiess auf wenig bewegliche Ziele. Bei beweglichen Zielen drueckt man mit der Pistole im Spiel solange ab bis das Magazin (10 Schuss) leer ist – dann ist der Gegner hoffentlich 3 mal getroffen. Mit der Pistole kann man im Spiel darauf hoffen das bewegliche Ziel 1 bis 2 mal getroffen zu haben wenn man eine schnelle Schussfolge (solange Abdruecken bis das Magazin leer ist) macht. Man zielt nicht sondern “haelt nur drauf”.
    Loggen sie sich also mal in ein echtzeit Spiel des 2. Weltkrieges mit echten Spieler ein und schauen sie mal wies geht. Echte Ballerspiele sind ja mal zum Ueben vom US Militaer entwickelt worden damit die Soldaten virtuell trainieren koennen – das kommt billiger. Da haben sie multiple Gegner und sie merken sehr schnell dass Semitautos und Revolver nutzlos sind – genauso nutzlos sind Bolzengewehre (ausser fuer Scharfschuetze mit Fernrohr) wie das K-98 und das amerikanische halbautomatische Gewehr. Eine Maschinenpistole tut das was sie moechten (immer dann wenn ihre Gegner nicht gepanzert sind) nur muss diese nicht hochziehen.
    In allen Faellen merkt man schnell wie wahr dieses ist: Elohim Zebaoth – dass einer der Namen Gottes “Herr des Krieges” ist. Im Kampfe lenkt Gott das Kriegsglueck – vielleicht treffen ja 10 Kugeln seiner MG Salve den Gegner (30 Schuss Magazin) anstatt keine. Da hat dann der “Herr des Krieges” wiederum seine schuetzende Hand ueber dich gehalten und just eine hoehere Trefferquote ermoeglicht. Nur Gott lenkt das Kriegsglueck – das kann man schoen am online echtzeit mit echten Spielern Kriegsspiel erkennen. Planbarkeit ist meist fuer die Katz.
    Versuchen sies mal in einem echtzeit online Spiel mit echten Spielern – da haben sie dann etwas eine Ahnung wie so ein Kampfgeschehen ablaufen koennte.
    Sie koennens leicht am Computer probieren wie es sein koennte – da haben sie dann schon eine Ahnung.

    1. Zitat: “Der Schuetzenverein haette die Polizei das Schiessen beibringen muessen anstatt diese zu belaecheln.”
      Damit hatten wir nichts zu tun. Polizeiliches Schießtraining wurde auch ausschließlich von der Polizei organisiert und durchgeführt.
      Zitat: “es muesste ein Kuendigungsverbot geben der den Vereinen untersagt der Polizei den Schiessstand zu kuendigen.”
      Wie gesagt, es war letztendlich eine wirtschaftliche Entscheidung, weil die Schäden die verursacht wurden die Einnahmen überstiegen. Man kann nicht von den regulären Vereinsmitgliedern Sonderzahlungen, zusätzliche Spenden und zusätzliche Arbeitsstunden verlangen, damit die Polizei da weiter alles zerschießen kann.
      Und es war eben auch nicht gut für das Vereinsleben, wenn Leute die nicht einmal die Scheibe treffen mit Argusaugen Sportschützen über die Schulter schauen, die locker 100 mal so viel Schuss im Jahr üben, nur weil die Polizisten dachten, sie wären die wahren Profis und der Vereinsscherrif und überall mit spitzen Ohren rumgelaufen sind. Denn als privater Waffenbesitzer giltst Du in Deutschland doch als potentieller Terrorist. Du hast in D grundsätzlich nicht das Recht dich zu verteidigen und zu schützen.
      Und dieses Denken scheint sich allmählich hier in Paraguay auch zu verbreiten.

      1. Moyses Comte de Saint-Gilles

        Mein obiger Komment war vor allem an @12-Gauge gerichtet. Auch an dich.
        Zitat: “Und dieses Denken scheint sich allmählich hier in Paraguay auch zu verbreiten.”
        Sie sagen es selbst. Das “denken” wird von der Weltanschauung bestimmt und diese wird von der Glaubenshaltung (wenn sie so wollen “Religion”) des Menschen bestimmt. Sie sagen es also indirekt selbst dass der Glaube diese Handlungen der Polizei bestimmt hat.
        Was der Schuetzenverein dann macht ist der Polizei die Zusatzkosten aufzubrummen und gut is.
        Sie haetten beim polizeilichen Schiesstraining danebenstehen koennen und jedesmal lauthals auflachen koennen wenn sie nichts treffen. Dann bieten sie sich an ihnen es vorzumachen. Hat die Polizei ein bisschen Verstand (woran es durchaus eventuell ermangelt haben koennte) so werden sie eine Einsicht bekommen und von ihnen lernen und das nachmachen was der Schuetzenverein macht und wie ers macht. Es sei denn die Polypen waren stolze Gockel; zu stolz um Einsicht zu bekommen (der wahrscheinlichste Fall).
        Zivilisten sollten die Polizei da unterstuetzen wo sie nur koennen und das bedeutet auch ihnen das Haendchen zu halten wenn sie mit der Pistole nichts treffen um es ihnen zu zeigen.
        Ich bin der Meinung dass mit einer guten Waffe jeder Untrainierte auf Anhieb das Ziel treffen sollte – auch ohne Uebung. Sonst taugt die Waffe nichts.
        Daher glaube ich dass mans mit der Polizei wieder mit der P-08 versuchen sollte – der alten Luger. Mit verbessertem Visier sollte mit der Waffe gut was zu treffen sein. Die Waffe ist konzipiert einhaendig geschossen zu werden und auch Treffer zu landen. Was zu treffen ist immer besser als Schusskapazitaet, power oder Schnellfeuer. Wenn die Polizei mit der Luger P-08 besser trifft, dann um Himmels willen soll man die wieder einfuehren.

        1. @Kuno

          “Eine 12 Schrotflinte ist eine gute Wahl nur bist du bereit dein Gehoer auf dem Altar der Selbstverteidigung zu verlieren?”

          Eine Schrotflinte ist zwar um ein paar wenige Dezibel lauter als eine Pistole, allerdings ist der Schuss von der Tonfrequenz her auch tiefer, also weniger anstrengend / belastend für die Ohren. Also im Verteidigungsfall ohne Gehörschutz wird es wohl für das eigene Gehör besser sein, einen einzigen Schuss mit der Schrotflinte abzufeuern als mit der Pistole 3 oder 4 mal zu schiessen. Das sind aber nur meine Spekulationen und Theorien.

          Der entscheidende Unterschied ist eben, dass wenn man im Verteidigungsfall einen vernünftigen Treffer mit der 00 Buckshot Munition treffen kann, der Angreifer sofort handlungsunfähig wird. Mit der Pistole ist die Chance sehr hoch, dass man aufgrund Nervosität, Adrenalin eben nicht trifft und mehrere Schüsse hintereinander abfeuern muss. Wenn ich Schiessübungen durchführe, treffe ich jedes mal mit der Schrotflinte, was ich von der 9mm nicht behaupten kann, obwohl ich keine schlechte Trefferquote habe. Natürlich kommt es dann auch auf die Distanz an, unter 10-12 Meter übe ich eigentlich nie.

        2. Man kann jemanden nicht mit 100 Schuss im Jahr zu einem guten Schützen machen. Noch nicht einmal einen sicheren Umgang lehren. Die Waffe ist ein Werkzeug, dessen Umgang immer und immer wieder trainiert werden muss. Ich kann auch niemanden 2 Stunden im Jahr an ein Klavier setzen und erwarten, dass er mir eine Sonate vorspielt.
          Im Polizeidienst entscheiden im Ernstfall zehntel Sekunden darüber was passiert. Wie oft kommt es vor, dass ein flüchtender aus kürzester Entfernung erschossen wird, weil die POlizisten nicht im Stande sind auf dieser Entfernung etwas so großes wie Beine zu treffen.
          Die meisten Schussabgaben finde bei Entfernungen unter 10 Metern statt und die treffen nicht einmal die Beine. Ein halbwegs geübter Sportschütze schießt auf 25 Metern ein Auge aus.
          Ist ja auch keine Seltenheit, dass verantwortungsbewußte Polizisten von sich aus einem Schützenverein beitreten, weil die genau wissen, dass die Polizeiausbildung unzureichend ist.

  4. @12-Gauge

    ich weiß nicht , ob ich das richtig sehe, da ich noch nie eine Waffe benötigt oder mich in einem Feuergefecht befunden habe.
    Ich gehe davon aus, dass bei einem Überfall die ersten Sekunden entscheidend sind und keine Gang sich auf meinem Grundstück in in Feuergefecht verwickeln lassen würde, da es viel zu viel Aufmerksamkeit hervorruft und Nachbarn reagieren würden ich könnte mir vorstellen, dass sich die Leute eher zurückziehen, sollte sofort geschossen werden. Selbst wenn nur eine Kugel treffen und jemand verletzen würde, wäre die Aktion gescheitert, denn das Risiko aufzufliegen, wäre viel zu groß.
    Aber wie gesagt, ich war noch nie in einer solchen Situation gewesen.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Versuchen sies mal in einem echtzeit online multiplayer mit realen Spielern Kriegsspiel auf dem Computer. Sie werden schnell ein paar Dinge merken und sehen was Sache ist.

  5. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @12-Gauge @Nick
    Die 00-Buck ammo ist ja gerade das Aequivalent zu 9 mal mit einer 9mm Pistole getroffen zu werden. Obwohl bei Panzerungen die 9 weichen 30 Kaliber Baelle nicht viel ausrichten.
    Ansonsten bin ich der Meinung dass die Waffe sich dem Schuetzen anpassen muss so dass auch eine komplett ungeuebte Person beim ersten Versuch das Ziel jedesmal trifft. So viel ich verstand war die P-08 dafuer designed. Ich halte nichts von Schiessuebungen da dieses Evangelium eher von der Munitionsindustrie stammen duerfte. Man baut absichtlich schlechte Waffen mit dem Ziel dass der Waffendummkopf immer mehr Munition verbrennt und nicht merkt dass die Ramschwaffe der Grund ist und nicht die Unfaehigkeit des Schuetzen.
    Hier haben sie etwas eine Ahnung wie sehr man trifft mit ner UZI vollautomatisch. Die 2 Liter Softdrinkflaschen stehen wohl 10 Meter weit ab und mit einem Magazin leergesprayt stehen noch immer 3 der Flaschen seelenruhig aufrecht. Aber hey, schnell nachgeladen und die 600 SPM (Schuss pro Minute) Uzi streckt schon noch mit der Zeit alles nieder. Ich rate nur so in etwa mindestens 10 Magazine a 30 Schuss mit der Uzi mit sich zu tragen wenn sie von einer Einbrecherbande von 3 Mitgliedern ueberfallen werden. Tragen sie 300 Schuss Munition in 10 UZI Magazinen mit sich so koennen sie die 3 Einbrecher sicherlich handhaben. Das kostet dann 300 Schuss x 7000 Gs/Schuss = 2.1 Millionen Guaranies (genau einen vollen Monatsmindestlohn in Paraguay) fuer die Bekaempfung der 3 Einbrecher im falle sie liefern sich ein etwas laengeres Feuergefecht mit den 3 ungebetenen Gaesten wo am Schluss jene tot sind und sie am Leben und die Munition alle verschossen ist.

    1. @Kuno
      Also ich glaube von der Energie her ist eine einzelne der 9 Kugeln nicht ganz so stark wie eine 9mm, wenn ich mich richtig erinnere, irgendwo zwischen .22 lfB und 9mm. Aber ich kann mich auch täuschen.
      Laut Paul Harrell auf YT hat aber jede einzelne der 9 Kugeln nach 50 Meter noch genügend Energie, um bis zu den lebenswichtigen Organen eines Wildtieres vorzudringen – also auch perfekt zur Selbstverteidigung.
      Kugelsichere Westen werden bestimmt keine der Banditen haben die Überfälle begehen, zumindest nicht in Paraguay und wenn man es nicht gerade mit irgendwelchen Dubiosen Kreisen aka Drogenbanden zu tun hat oder es ein gezielter Überfall wie auf einen Geldtransporter ist.
      Naja meiner Meinung nach sollte man schon alle paar Monate üben, hat man noch nie mit einer Waffe geschossen und man muss sie im Ernstfall verwenden, kann das nur in die Hose gehen. Da wäre es dann sinnvoller, sich im vorhinein zu ergeben. Vor allem mit der Pistole hat es ohne Übung keinen Sinn, die kann man eben doch nicht so ruhig halten wie ein Gewehr / Schrotflinte. Bei einer .22er Pistole bedarf es wohl weniger Übung, aber wenn man Pech hat ist der Angreifer so mit Adrenalin vollgepumpt, dass er die Schüsse nicht einmal spürt, also eine sofortige Mannstoppwirkung ist nicht wirklich gegeben bzw. kann man sich nicht so sehr darauf verlassen. Kann dann also auch wieder nach hinten losgehen.
      Vollautomatik ist auch in den meisten Fällen ziemlich sinnlos, Einzelschüsse sind weit effektiver in den meisten Fällen. Im Krieg ist es auch nur eher um Unterdrückungsfeuer zu geben oder um den Gegner psychologisch einzuschüchtern, aber treffen wird man kaum etwas. Kommt natürlich auch auf die militärische Ausbildung an – mir wurde gelehrt, Einzelschüsse auf das Zielobjekt abzugeben, die Amerikaner verballern ihre halbe Munition, sofern sie eine Silhouette wahrnehmen. (Überspitzt formuliert)
      Bei den Computerspielen empfiehlt es sich während des Dauerfeuers den Cursor bzw. Lauf nach unten zu bewegen, dann ist die Trefferquote auch erheblich besser.

    2. Ich spiele nicht Computer und kann mir nicht vorstellen, dass solche Spiele einem Übung in einer Realsituation geben könnten. Vielleicht bei Flugsimulatoren, denn da sitzt man auch im echten Cockpit an einem Steuerrad/knüppel.
      Paintball/Airsoft hingegen halte ich für kostengünstige und ungefährliche Alternativen zur Gewinnung von Praxis und erlernen von Taktiken.

    3. Abgesehen vielleicht davon, dass Paintballer Hollywood glauben schenken könnten, dass es ausreicht hinter einem Sofa oder umgestürzten Tisch Deckung zu suchen. Eine 9mm durchschieß ohne Probleme Autotüren.

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