Bestechung: Gefängnisdirektorin tappt in die Falle

Ciudad del Este: Eine Gefängnisdirektorin erhielt 2 Millionen Guaranies als Anzahlung, um eine Insassin nicht zu verlegen. Jedoch hatte sie nicht damit gerechnet, dass die Polizei von diesem Coup wusste.

Eine kontrollierte Geldübergabe endete mit der Festnahme der Leiterin des Frauengefängnisses Juan María de Lara in Alto Paraná, María Lorena Acosta Benítez, die angezeigt wurde, weil sie eine Insassin um ein Bestechungsgeld gebeten hatte, um ihre Verlegung aus der Haftanstalt zu verhindern.

Die Übergabe des Geldes erfolgte vorgestern gegen 19:15 Uhr an einer Tankstelle bei Kilometer 16, dem Stadtzentrum von Minga Guazú (Alto Paraná).

Das mit gerichtlicher Genehmigung durchgeführte Verfahren wurde von Staatsanwalt Alcides Giménez mit Unterstützung von Beamten der Anti-Entführungs-Abteilung der Nationalpolizei durchgeführt. Benítez, die in einem Toyota Premio unterwegs war, versuchte Widerstand zu leisten, konnte jedoch von den Polizisten überwältigt werden.

Benítez hatte 2.000.000 Gs. in ihrem Besitz, alles 100.000 Guaranies-Scheine, die zuvor fotokopiert worden waren. Sie hatte diese von einem engen Freund der Insassin erhalten. Zudem sei ihr Handy beschlagnahmt worden, mit dem sie laut Angaben die Erpressung durchgeführt habe. Der Betrag wäre nur ein Teil einer größeren Summe, die die Gefängnisdirektorin gefordert hatte.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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5 Kommentare zu “Bestechung: Gefängnisdirektorin tappt in die Falle

  1. Tja, das ist die Normalität in allen paraguayischen Gefängnissen, wo die Beschaeftigten gut leben und die Leiter jeweils ein Einkommen generieren, das diese innerhalb weniger Jahre zu Dollar Millionaeren macht.

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  2. Tja, das ist die Normalität in allen paraguayischen Gefängnissen, wo die Beschaeftigten gut leben und die Leiter jeweils ein Einkommen generieren, das diese innerhalb weniger Jahre zu Dollar Millionaeren macht. Das jetzt eine Direktorin festgenommen wurde duerfte auf persönlichen Streitigkeiten mit den festnehmenden beruhen.

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    1. Aus dieser Sache diese Äußerungen zu machen, über die Geschlechter, was für ein Unsinn….
      Entschuldigung, aber ich kann es nicht anders nennen, es ist der reinste Unsinn…….
      Damit argumentieren Sie genauso abartig, wie es die anderen tun, gegen die sie sich eigentlich wenden wollen.
      Sie sind damit auch nicht besser, ich würde mal darüber nachdenken.
      Zur Sache selbst: Die Direktorin ist korrupt, sie lief in die Falle, gut so, eine weniger, der Nachfolger wird erst mal vorsichtig sein, der wohl einzige Vorteil, von dieser Geschichte…………

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