Beton statt Asphalt

Asunción: Asphaltierte Straßen sind nicht in der Überzahl in Paraguay. Diverse Gründe, wie die Einwohnerzahl einiger Gebiete im Vergleich zu den Kosten, verhindern dies. Eine kostengünstigere Lösung scheint nah.

Das Abgeordnetenhaus beschloss gestern ein Projekt, wonach statt Asphalt der im Ausland teuer eingekauft werden muss, Zement aus Paraguay für die Konstruktion von Straßen hergenommen werden soll. „Die Implementierung soll schrittweise erfolgen“, erklärte der zuständige Abgeordnete Dany Durand.

Sein Kollege Cornelius Sawatzky hob hervor, „dass eine der Vorteile des nationalen Zements gegenüber des Asphalts die Nutzungsdauer ist. Desweiteren können aber auch Devisen für den Kauf der Ware gespart werden“.

Nachdem der paraguayische Senat diesen Entwurf noch billigen muss, liegt es am Präsidenten, diese Anordnung in Kraft zu setzen.

Während Asphalt bei den in Paraguay üblichen Temperaturen kaum mehr als fünf Jahre in gutem Zustand ist, zeigten Tests, dass der nationale Zement auf betonierten Straßen weitaus länger dienlich ist. Von bis zu 60 Jahren ist die Rede. Außerdem wird damit nicht nur die nationale Zementindustrie begünstigt, sondern auch mehr paraguayische Arbeitskraft.

Wochenblatt / Hoy

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12 Kommentare zu “Beton statt Asphalt

  1. Das ist absoluter Schwachsinn.
    Genau so wie auf dem Foto sehen die Straßen aus, wenn sie neu sind. Ebenso schöne Fotos kann man von neuen Teerestrassen erhalten.
    Der einzige Vorteil von Betonplatten ist, dass diese im Gegensatz zu den paraguayschen Teerestrassen nicht schon nach 14 Tagen, sondern erst nach 21-Tagen, anfangen sich in seine Makromoleküle zu zerlegen.
    Spätestens nach fünf Jahren müssen auch die Betonplatten saniert werden, weil sie wie die Mondlandschaft aussieht.
    Ein Foto von der Mondoberfläche trifft besser auf paragaysche Straßen zu. Der Grund liegt am verwendeten Material, nicht existenten Fundament, mangelndem Know-how, Heute kein Bock und dem Klima.

  2. Martin Schwingenheuer

    Antworten

    Bis zu hundert Jahre halten Betonstraßen. Wichtig sind nur hinreichend große und in ausreichende Menge installierte Dehnungsfugen. Besser wäre das auf jeden Fall.

  3. Nun ja das kann man sehen wie man möchte!
    Erstmal muss der Unterbau stimmen.Dann brauchen wir noch qualilativ guten Stahl,guten Zement, gute Zuschlagstoffe.
    Das gute muss noch richtig dauerhaft geprüft werden Das die Betzongüte stimmt.Nicht das die hälfte bei Seite geschaft wird.
    Hier schreibt jemand 100Jahre, da lachen ja die Hühner,20.Jahre bei normalen LKW Verkehr, oft schon früher.Auch mit Ausreichenen Dehnungsfügen auch da kann es Werfungen geben.Das sich die Platten heben,wünsche guten Flug!
    60 Jahre Nutzungsdauer geht nur wann ab und zu mal Ochsenwagen unterwegs ist.
    Müssen Betonstraßen mal Instandgesetz werden, gibt es aber richtig Arbeit, nicht nur Fräsen und neue Decke/Verschleissschicht.
    Das ist der Knackpunkt, die Betonstraße ist billiger in der Instandhaltung,muss sie erneuert werden wird es Teuer.
    Bei der Asphaltstraße wird es billiger.Das muss man gegen Rechnen.
    Das ist wie bei der Wohnungsmiete, die Nebenkosten sollte man nicht vergessen!

    Ob eine Betonstraße billiger ist, kommt auf den Oelpreis an! Bitumen ist ein Erdoelprodukt und für die Zement und Stahlerzeugung braucht man auch Erdoel/Elektroenergie.
    Ob nun Beton besser als der Asphalt bei Hitze ist,ist auch eine Sache für sich. So wie der Erdoelpreis moderat ist.Die Zuschlagstoffe,das Bitumen und Haftmittel/Kleber Qualitativ müssen stimmen.Kein billig schwarzen Dreck!Die Asphaltmischanlage muss richtig arbeiten und richtig Überwacht werden ,das die Qualität/Werte stimmen. Die Asphaltstraße ist sie genauso gut und besser wie die Betonstraße.
    In den Bericht werden den Menschen verarscht. Hier macht eine Lobby geschafte auf kosten der Steuerzahler!

    1. Da muss man kein Abgeordneter sein, um die Nanawa (Straße) in M.R.A. mitzuerleben. Vor vier Jahren von der Mondlandaschaft – wer den 44 Bus nehmen musste, weiß wovon ich rede – zur Betonpiste gepflastert. Dieses Jahr wurden die durch Pfusch und Regen entstandenen Schlaglöcher gestopft. Man muss also auch kein Abgeordneter, um Klugscheißer zu sein. Beweis: dein Kommentar.

  4. das ist doch das schöne hier in diesem forum, wo jeder meint, er wüsste es besser. anscheinend alles strassenbauer welche nach paraguay immigriert sind.

    1. Man muss kein Straßenbauer sein. Es genügt Hirn und Augen im Kopf zu haben und sein Auto halbjährlich in die Werkstatt zu den Mr. Beans bringen zu müssen!

  5. Betonstrassen wurden in den 1960 Jahren in Europa eingebaut… wurden alle wieder erneuert mit Asphalt… Beton hat sich in keinerweise geeignet… wer lesen kann soll das Problem einmal googeln

    1. @Hugo
      Die Betonstrassen wurden von A. H….. gebaut…
      Die Autobahnen gibt es jetzt noch im Norden Deutschland…
      Die werden jetzt langsam alle nach und nach mit Asphalt gemacht …
      Aber nicht weil sie Kaput sind ..sondern weil der
      Deutsche Autofahrer leise über die Autobahn fahren will…

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