Bevorzugte Impfungen im Chaco: Leider kein Einzelfall

Loma Plata: Wie am gestrigen Nachmittag schon bekannt wurde war die Impfung von Cornelius Sawatzky keine Ausnahme. Weitere Politiker wurden bevorzugt geimpft, was den Verdacht hegt, dass zuerst einflussreiche Mitglieder der mennonitischen Gemeinschaft gefragt wurden.

Beim Abgleich der Daten für Geimpfte des Gesundheitsministeriums, welche öffentlich einsehbar sind, kam zum Vorschein, dass diverse Politiker und staatliche Angestellte aus dem zentralen Chaco in ungerechtfertigter Weise eine Anti-Covid Impfung erhielten.

Wie auch in anderen Teilen des Landes drängt sich einem nicht nur der Verdacht auf, dass man bevorzugt behandelt, sondern es werden einem die Beweise dafür auf dem Silbertablett serviert.

Laut den Aufzeichnungen des Gesundheitsministeriums in Loma Plata hatten die Geimpften nicht das Mindestalter und wurden dennoch gefragt und geimpft. Andere die wollten wurden nicht geimpft.

Unter den Bevorzugten befanden sich die Stadtratsmitglieder Érico Dacosta (65) von der Partei Unace, Franklin Klassen (67) und Willy Toews (56) von der Partei Patria Querida. Alle von ihnen wollen wiedergewählt werden. Gleiche Absicht hat auch Cornelius Sawatzky (72), der Bürgermeister von Loma Plata werden will.

Die Verantwortliche des Gesundheitspostens von Loma Plata, Juwelita Sudermann, die angab, dass es keine politische Einflussnahme bei den Impfungen gab ist, ist selber geimpft und zudem Kandidatin für den lokalen Stadtrat für die Partei Patria Querida.

Außerdem findet sich Adina Wiebe de Vega auf der Liste der Geimpften, die Chefin des lokalen Wählerregistrierbüros ist. Auch Hilf Ruíz de Vera (64) und Óscar Limprich Mandil (65), beide Stadtratsmitglieder aus Mariscal Estigarribia, haben die Impfung schon vorab erhalten.

Natürlich geht es hier nicht um Impfneid, sondern darum, dass sich der Rest der Bevölkerung an die Gesetze zu halten hat und Politiker dies aus „anderen“ Gründen nicht müssen.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Bevorzugte Impfungen im Chaco: Leider kein Einzelfall

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das was da beschrieben wird ist selbstverstaendlich in mennonitische Kreise und im zentralen Chaco. Man wird selbstverstaendlich nicht den armen Bauern zuerst die Impfung anbieten sondern faengt mit der Chiqueria an.
    Ansonsten ist es tatsaechlich so dass bei Impfungen die Dosen auch ganz verspritzt werden muessen wenn man das Flaeschchen einmal aufgemacht hat. Wenn dann Leute fehlen dann muessen die restlichen Dosen weggeschmissen werden.
    Frau Wiebe ist mit einem Paraguayer verheiratet der bekannt ist. Wechselwirkend befinden sich diese Herrschaften immer in Posten und Poestchen der Munizipalitaet dieweil Frau Wiebe dann Chefin der Wahljustiz ist. Er kandidiert waehrend Frau Wiebe der Wahljustiz, bzw dem lokalen Departamentalen Wahlbuero vorsitzt. So laeuft es immer im Kooperativswesen auch.
    Die Mennoniten weisen immer mehr Verknuepfungen zu den Freimaurern auf.
    https://rcc.com.py/chaco/club-de-leones-brinda-asistencia-en-el-chaco/
    Der Club de Leones ist eine Zweigstelle der Freimaurerloge von Asuncion. Die Fundacion Vision gehoert einem mennonitischen Augenarzt. Dieser Augenarzt ist so eine Art „mennonitischer Bill Gates“ – er bringt sein Geld in Stiftungen unter mittels denen er dann seine Wohltaetigkeit (nicht gerade umsonst) aller Welt zukommen laesst. Seine privaten Optikerlaeden sind etwa 40% teurer als andere Opticas im Chaco. Er besitzt heute fast ein Monopol betreffs der Opticas im Chaco. Leute die tief im mennonitischen System eingebunden sind wie dieser Levi Hiebert sind Angestellte dieser Stiftung (Fundacion Vision) sammeln Spenden fuer den Reichling mittels denen dann er sein Augenzentrum (Centro Vision) im Chaco aufgebaut hat. Dank dessen hat jetzt der Chaco die modernsten Geraete fuer die Augenheilkunde (wohl ueberteuerte deutsche Geraete) und man kann da anscheinend alle Operationen schon machen. Das ist ne tolle Sache bloss scheint dieser „Wohltaetigkeitsverein“ nicht gerade umsonst zu arbeiten und zu sein. Ich nehm mal an dessen Ponzischema besteht darin die mennonitischen Krankenversicherungen abzuziehen und bei denen einen Fuss in der Tuer zu haben. Die hohen Preise die den Mennoniten abgeknoepft werden sind so eine Art von Privatsteuer um den armen Paraguayern die Operationen gratis zu machen – wenn es dafuer PR in der Presse gibt.
    Sie sehen also dass die Freimaurer heute eng mit den Mennoniten zusammenarbeiten.
    In der Tat werden auch in Deutschland zuerst alle Politiker geimpft da diese wohl „Systemkritische Kreaturen“ sind – mit Kritik hat das nichts zu tun aber umso mehr dass ohne diese der Karren nicht mehr weiter geht.
    Also man will den Cornelius Sawatzky, ehemals bekannt als „Evo Inmorales“ (eine Anspielung an „Evo Morales“ aus Bolivien da dieser Sawatzky ein uneheliches Kind hat) jetzt als Buergermeister einsetzen? – frueher wurde er verjagt wegen dem Balg. 10 Jahre spaeter hatten die Mennoniten dann kein Problem mehr den anderen Sawatzky, den Gustav Sawatzky als Oberschulzen zu waehlen, obzwar der auch ein uneheliches Kind hat. Das Volk und Sitten waren dann innerhalb von 10 Jahren schon so verlottert dass niemand sich wirklich an Bastarde stiess. Natuerlich nahmen beide die Alimente der Konkubinen von den Kooperativsgeldern – das wurde dann von dem „Aufsichtsrat“ natuerlich abgenickt, sonst waere der Aufsichtsrat nicht mehr auf dem Posten.
    Die Sudermanns sind als komplett gottlose Sippe unter den Mennoniten bekannt.
    Klassen versuchte mal was aehnliches wie das Wochenblatt es heute ist, nur verliessen ihn die Leser bei der ersten negativen Nachricht ueber die Mennoniten.
    Ansonsten gilt: jedes Unternehmen hat Dreck am Stecken wenn es in einem korrupten Land wie Paraguay operiert – alle mennonitische wie deutsche Unternehmen sind daher korrupt und mischen mit der Bestechung und Einflussnahmen mit – sonst waeren sie sehr schnell weg vom Fenster.
    Man muss wissen dass dieser Munizipsfritzen genauso hohe Gehaelter erhalten wie der Landespraesident. Man versucht sich halt „aufzumelken“ wo es nur geht. Die Stadtjobs werfen heute wenigstens 5mal soviel Einkommen und Gehalt ab wie der Job eines Kleinbauern auf dem Lande der nur geradeso sein Leben fristen kann – mit der Gewissheit dass ihm am Ende seines Lebens eher der finanzielle Ruin winkt als eine leidliche Rente.
    Ausser als Viehzuechter lohnt sich anderwertig die Lebensmittelproduktion nicht – die Staedter werden sich irgendwann selber mit Lebensmittel versorgen muessen.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Diese Gutmenschen eilten laut Radio ZP30 alle „zur Rettung der Staatsinversionen“ schnellstens herbei um sich impfen zu lassen – anderwertig waeren die restlichen Impfdosen in der Ampulle verloren gegangen.
    Brasilien findet vermehrungsfähige Viren in Russlands Impfstoff Sputnik V — und verweigert die Zulassung
    https://www.msn.com/de-de/gesundheit/medizinisch/brasilien-findet-vermehrungsf%C3%A4hige-viren-in-russlands-impfstoff-sputnik-v-und-verweigert-die-zulassung/ar-BB1gkuP5?ocid=msedgntp
    Der russische Sputnik V, den man wohl im Chaco verspritzt, beinhaltet aktive Viren die dich noch kraenker machen. Brasilien verbietet diese Impfung jetzt und der Zoff zwischen den Slowaken und den Russen ist auch auf die Impfung zurueckzufuehren – die Slowaken fanden nur Vodka in den Ampullen und andere zweifelhafte Substanzen.
    „Der russische Impfstoff Sputnik V war der weltweit erste zugelassene Corona-Impfstoff. Er wird bereits in dutzenden Ländern eingesetzt. Dennoch gibt es auch Kritik an der mit dem Impfstoff verbundenen Geopolitik Russlands – und auch Zweifel an der Qualität des Impfstoffs. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft immer noch eine Zulassung.

    Dennoch wird das Vakzin schon in europäischen Ländern eingesetzt, unter anderem in der Slowakei. Dort kam es allerdings im März 2021 zu einem Skandal, als slowakische Behörden feststellten, dass 200.000 gelieferte Impfdosen nicht exakt mit dem offiziell in der Fachzeitschrift „Lancet“ präsentierten Impfstoff übereinstimmten.

    In der darauffolgenden diplomatischen Krise zwischen beiden Ländern warfen slowakische Zulassungsstellen Russland vor, dass „diese Vakzine nur den Namen gemeinsam haben“, woraufhin Russland die Impfdosen zurückforderte. Die russische Seite verweist dabei auf Studien, die unter anderem aus Ungarn vorliegen, und belegen sollen, dass Sputnik V sogar wirksamer ist als andere Impfstoffe.

    Vermehrungsfähige Trägerviren in Sputnik-Proben gefunden
    Nun sind allerdings auch brasilianische Zulassungsbehörden in Konflikt mit dem russischen Impfstoffhersteller gekommen und wollen Sputnik V nicht in dem stark von der Pandemie betroffenen Land zulassen. Einerseits kritisierten die brasilianischen Behörden die zu dünne Datenlage zur Wirksamkeit und Sicherheit des Vakzins. Schwerer wiegt aber noch eine Entdeckung, die die zuständige staatliche Behörde für das Management von Arzneimitteln und biologischen Produkten (GGMED) gemacht hat: In jeder der von ihnen untersuchten Proben von Sputnik V haben sie vermehrungsfähige Viren gefunden.

    Wie auch AstraZeneca ist Sputnik V ein sogenannter Vektorimpfstoff. Er funktioniert, indem er das menschliche Immunsystem mit deaktivierten Viren, den sogenannten Vektoren, konfrontiert. Dabei handelt es sich um ungefährliche, weil inaktive Viren – zum Beispiel Erkältungsviren. Diese enthalten jedoch eine Bauanleitung für die Spike-Proteine, mit denen das Coronavirus an menschliche Zellen andockt. Die Zellen des Geimpften setzen diese Bauanleitung um und bilden in der Folge Antikörper, die im Falle einer Konfrontation mit SARS-CoV-2 dessen Andocken verhindern.

    Sputnik V muss in zwei Dosen im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Die erste Dosis verwendet dabei als Vektor das Adenovirus (Ad26), die zweite das Adenovirus (Ad5). In beiden Fällen wird aus dem Erbgut des Erkältungsvirus standardmäßig das sogenannte E1-Gen entfernt. Dadurch wird der Vektor deaktiviert. Denn dieses Gen sorgt normalerweise dafür, dass sich die Viruszellen vermehren. Durch die Deaktivierung von E1 regt da Adenovirus die menschlichen Zellen lediglich dazu an, das Spike-Protein zu produzieren – ohne sich selbst im Körper der Geimpften auszubreiten.

    Bei dem Trägervirus handelt es sich um ein normales Erkältungsvirus
    Genau diese Deaktivierung scheint bei den in Brasilien untersuchten Proben der zweiten Dosis jedoch nicht stattgefunden zu haben. Damit könnten die Träger-Viren sich im Körper der Geimpften unkontrolliert vermehren. Zwar handelt es sich bei dem Adenovirus Ad5 um ein weitgehend harmloses Erkältungsvirus – für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem könnte dies jedoch Risiken implizieren.

    Gustavo Mendes, der Leiter der Zulassungsbehörde Anvisa, erklärte gegenüber CNN Brasilien: „Der Impfstoff hat das Potenzial, ein genetisch verändertes Adenovirus zu erzeugen, dessen Reaktionen im menschlichen Körper und dessen potenzielle Risiken nicht bekannt sind. Wir haben Daten aus Russland analysiert und keine Studien gesehen, die die Sicherheit des Impfstoffs belegen. Das Vorsorgeprinzip hat uns dazu veranlasst, ihn nicht zu empfehlen.“

    „Ich kann gar nicht genug betonen, wie schlampig das ist“
    https://twitter.com/angie_rasmussen/status/1387397192269266947
    Warum die eigentlich standardmäßige Entfernung des E1-Gens offenbar nicht durchgeführt wurde, ist noch unklar. Die amerikanische Virologin Dr. Angela Rasmussen des Georgetown University Center für globale Gesundheitswissenschaften und -sicherheit sowie der Organisation für Impfstoffe und Infektionskrankheiten mutmaßte auf Twitter, dass dabei wohl „schlampig“ gearbeitet wurde.

    Der russische Hersteller wies die Vorwürfe zurück. Von Unternehmensseite hieß es: „Als Reaktion auf die Fakenews, die aufgrund eines fehlerhaften Anvisa-Berichts in Umlauf gebracht wurden, verweisen wir auf eine offizielle Stellungnahme des Gamaleya-Instituts, die bestätigt, dass bei Sputnik V E1 sehr wohl deaktiviert wurde und kein RCA vorliegt. Wir haben Anvisa über diese Angelegenheit informiert.““

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