Billiger wird nichts in Paraguay

Asunción: Das Sekretariat für die Verbraucher und Konsumenten (Sedeco) hat die Produkte im Grundnahrungsmittelkorb untersucht. Vor allem “gesunde“ Lebensmittel wurden teurer.

Zwischen Oktober und November 2017 stiegen die Preise für Obst und Gemüse deutlich an. Insbesondere war das deutlich bei Bananen, Orangen, Paprika, Karotten, Zwiebeln und Tomaten der Fall. Bei den Bananen stieg der Preis um 2.000 Guaranies pro Kilo. Paprika kosteten Anfang des Jahres 4.708 Gs. pro Kilo, im November waren es 8.872 Gs. Fast doppelt so teuer wie im Januar 2017.

Insgesamt betrachtet sind Tomaten und Paprika die beiden teuersten Produkte im Gemüsesektor von dem Grundnahrungsmittelkorb. Die Gegebenheiten dürften auch mit der gestiegenen Inflationsrate im November 2017 zusammenhängen. Sie lag bei 0,7%. Im Oktober waren es noch 0,5%.

Laut dem Bericht der Zentralbank von Paraguay (BCP) sei der Preisanstieg im Gemüse- und Obstsektor auf die ungünstigen Witterungsbedingungen in diesem Jahr zurückzuführen. Deshalb könnte der Zucker sich ebenfalls bald verteuern. Auch hier gab es Ernteausfälle in Höhe von bis zu 40% durch starke Fröste.

Von dem Sekretariat Sedeco wurden 32 Produkte aus dem Grundwarenkorb in mehreren Supermärkten der Metropolregion registriert umso einen Mittelwert der Preise zu veranschaulichen. Zudem werden diese Proben wöchentlich und anschließend zu einem monatlichen Durchschnitt konsolidiert.

Wer alle Durchschnittspreise und Produkte in dem Grundnahrungsmittelkorb vergleichen will kann das über die Internetadresse www.sedeco.gov.py vornehmen. Hier werden noch weitere Informationen und Berichte veröffentlicht.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Billiger wird nichts in Paraguay

  1. Der Handel verdient sich dumm und dämlich mit Früchten und Gemüse welche meist schon für den Kompost sind. Gibt doch genügend Märkte wo der Erzeuger frische Produkte verkauft und die Preise noch immer Paraguayischen Verhältnissen angepasst sind.

  2. Der Minimallohn ist ja wirklich stark gestiegen. Aber ich weiss wirklich nicht, wie eine Normalfamilie damit über die Runden kommt. Allerdings scheine ich mich in dieser Sache schwer zu irren, wenn ich feststelle, wie viele tolle Autos alle (minderwertigen) Strassen verstopfen.

  3. Man sollte mal klar sagen wie viel der Handel, Handelsspanne auf die Produkte drauf prügelt.
    Das ist der Preistreiber!
    Auf den Märkten ist es billiger, das Geld kommt direkt beim Erzeuger an.Menschen scheue können im Supermarkt gehen!

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