Biokraftstoff: 800 Millionen USD an Investitionen für eine Fabrik

Asunción: Die EZB Gruppe präsentierte Unternehmern, die an der Errichtung des “Omega Green“ Komplexes beteiligt sind, ein Projekt, bei dem eine Biokraftstoff-Fabrik entstehen soll, um dieses Produkt nach Europa zu exportieren. Die Investition beläuft sich auf 800 Millionen USD.

Der Präsident der Holding, Erasmus Carlos Battistella, ein brasilianischer Geschäftsmann, informierte auf einer Pressekonferenz im Bourbon Hotel über die finanziellen, technologischen und baulichen Aspekte des Omega Green-Projekts. Anwesend waren der Staatspräsident Mario Abdo Benítez, die Ministerin für Industrie und Handel, Liz Cramer und Vertreter der beteiligten Unternehmen.

Cramer sagte, es sei die größte private Investition in der Geschichte Paraguays mit 800 Millionen US-Dollar. Sie gab an, dass es die erste fortschrittliche Biokraftstoffanlage in der südlichen Hemisphäre sein wird. „Die Fabrik wird 20% der Sojabohnen in eine Art hochindustrialisiertes Produkt verwandeln, das die internationalen Märkte für ihren hohen Mehrwert bezahlen“, sagte Cramer.

Battistella teilte seinerseits mit, dass das Unternehmen biologischen Diesel und Kerosin für die Luftfahrt herstellen werde, Kraftstoffe, die die Treibhausgasemissionen senken. In Bezug auf den Markt, auf den sie ihre Produkte platzieren möchten, sind die Unterzeichnerstaaten des Pariser Abkommens, wie die USA, Kanada und die Mitglieder der Europäischen Union, potenzielle Kunden. Er stellte klar, dass in Lateinamerika immer noch keine Nachfrage bestehe, sondern dass “der Markt dafür erst geschaffen werden muss“, da “jedes Fahrzeug diesen Kraftstoff verwenden kann“.

Battisella gab an, dass er unter Berücksichtigung der erheblichen Investitionen und zur Sicherung der Nachfrage seit Februar 2020 Verträge mit seinen Abnehmern abschließen wolle, die er aber nicht namentlich nennen könne.

Im Gespräch mit Journalisten ging ein weiteres Mitglied der EZB Gruppe, Luri Pitta, auf die Garantien des Projekts ein. „Die beiden globalen Banken, die das Projekt unterstützen, sind Finanzinstitute mit hoher Glaubwürdigkeit. Das Projekt wird sowohl Direktinvestoren als auch Bankkredite und Beiträge der EZB-Gruppe umfassen. Zum Beispiel könnten die Staatsfonds, die ihre Ölinvestitionen verringern, einer der Investoren von Omega Green sein“, sagte er.

Battistella erklärte abschließend, er sei von der Regierung eingeladen worden, um hier im Land in Biokraftstoff zu investieren. Er fügte an, dass die Energie- und Rohstoffkosten zusätzlich zur Steuerstruktur als sehr wettbewerbsfähig angesehen würden. „Wir glauben, dass es der richtige Zeitpunkt für dieses großartige Projekt ist“, betonte Battistella.

Wochenblatt / ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

15 Kommentare zu “Biokraftstoff: 800 Millionen USD an Investitionen für eine Fabrik

  1. @Schroeder
    Schroeder hat wahrscheinlich recht. Auf die Theorie bin ich vor Jahren auch schon mal gestossen. Erdoel ist praktisch unendlich da es durch Druck immer neu gebildet wird. Alfred Wegener scheint durchaus recht zu haben und damit beweist er die Richtigkeit der Bibel.
    Erdoel entsteht durch Hitze und Druck so dass es chemische Wandlungen gibt – so ne Art von Pirolyse wie man auch heute Plastikmuell wieder in Erdoel, Kohle und Gas rueckverwandeln kann. Bei der Pirolyse geht lediglich die Hitze als energie verloren. Siehe hier Harwardprofessoren die das beweisen und replizieren konnten. https://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/1007404-1-500/erdoel-waechst-nach-energieversorung-fuer-immer-gesichert
    Die Christen sind die schlauesten was es gibt – wuerden nur nicht immer solche Landser aus der ex DDR in den Unis zugelassen werden. Halbgelehrt ist halb verkehrt und daher gibt es genuegend atheistische Dummkoepfe die sich auch noch was drauf einbilden. Nur ein Trottel verfaellt heute noch Darwin. JvS und Ni k, bleibt bei euren Kuehen.

  2. Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
    Matthäus 10 (24)
    Warum denn wurde das Sklaventum abgeschafft? Christ sein heißt dumm-naiv und leichtgläubig zu sein. Ob die Mennoniten auch dazu gehören?

  3. Nun die Wegnersche Theorie besagt dass das Erdoel durch Druck entstand und vom Erinneren an die Oberflaeche kommt. Das Erdoel entsteht nicht durch Fossilien. Die Wegnersche Theorie ist weit naeher dran an der Bibel wie Darwins Fossilientheorie die aufgrund des Atheismus entstand.
    Die Bibel sagt dass es „neft“, bis ans Ende der Welt geben wird. Das hebraeische Wort „neft“ ist wohl das Original des Spanischen „Nafta“, also Benzin (die Quellen woher ich dieses habe finde ich jetzt nicht mehr).
    Ich gehe auch eher mit Alfred Wegner mit betreffs der Entstehung des Erdoels.
    Die Erde brach auseinander nach der Sintflut durch die Durchnaessung der Erde – bis dann war sie ein Ganzes (daher wohl auch die richtige Ansicht der Pfaffen damals die Erde sei eine Scheibe). Eine Scheibe war die Erde wohl mal, obzwar eine runde, die dann aber auseinanderbrach.

    1. ”Die riesigen Wälder, die zur Zeit der Flut im Erdreich begraben wurden und sich von da ab inKohle verwandelten, bilden die ausgedehnten Kohlefelder und liefern die Ölvorräte, dieheutzutage zu unserer Behaglichkeit und Bequemlichkeit beitragen, Wenn diese Dinge zutagegefördert werden, sind sie immer wieder stumme Zeugen für die Wahrheit des Wortes Gottes.”(E, S.119)
      Bemerkenswert ist hier, wie E.G. White schon damals die Herkunft des Erdöls beschreibt. Manche mögen siebisher auch in diesem Bereich der Aussagen nicht ernst genommen haben, da sie ja keine Wissenschaftlerin imtraditionellen Sinne war. Doch inzwischen entspricht diese Darstellung der Herkunft und Entstehung des Erdölsden neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und kann experimentell nachvollzogen werden.
      http://www.christ-sein.at/sintflut/content/3-die-welt-vor-und-nach-der-sintflut/3_4-erwiesene-tatsachen-ueber-andere-lebensbedingungen-in-vorgeschichtlicher-zeit/3_4_2-gewaltige-erdoelvorkommen-als-hinweis-auf-eine-ueppige-vegetation/
      Christ sein, ihr Oessies heisst euch die Webseite!

    1. Na ja, so ganz unrecht hat er ja nicht. Bei der Förderung von Erdöl (oft um die 4000M Tiefe) füllt sich „vereinfacht gesagt“ der Hohlraum mit Wasser. Oft können Lagerstätten nicht völlig entleert werden, das der Anteil an Wasser-Gas Gemisch zu hoch ist. ( Max-Plank- Institut Göttingen) nachzulesen. Vielleicht hat (Schröder) auch Wasser gemeint? kann ja sein? oder?

  4. Aus Hanf und Nopalkaktusen kann man auch 98er Oktan Benzin herstellen,auf simpelste Art natürlich.Erdöl wird gar nicht knapp, das ist eine Lüge.Die still gelegten Erdöl Blasen füllen sich wieder auf und jedes Jahr finden sie neue gigantische Erdölblasen.Alles wiedermal nur verarsche vom Deep State. Bleibt zu hoffen,dass die Paraguayer die EZB und die FED schön ausnutzen um ihr Geld zu kassieren und hoffentlich kriegen sie wiedermal nichts auf die Reihe.Deswegen liebe ich dieses Land so mit denen kann man keinen taktischen Krieg führen 🙂

  5. Das Modell der fossilen Energie gehört doch zur Politik in Deutschland. Für ein gutes Gewissen „nachhaltige Rohstoffe“ zu Erzeugen. 2,4 Ha Fläche in Deutschland reicht bei weitem nicht. Dazu braucht man Monokulturen wie Soja. Was sind schon ein paar Regenwälder wenn man mit Biosprit Auto fahren kann in Europa.

    1. Die Aufgabe und nicht die Nutzung fossiler Energie ist in Deutschland politisches Ziel. Elektroautos sind angesagt und nicht nur in Deutschland. In Deutschland ist Diesel und damit auch Biodiesel out.
      Der überwiegende Anteil von in Deutschland produziertem Biodiesel geht in das europäische Ausland. Die Produktion ist rückläufig da Billig-Importe aus Indonesien und Argentinien wo Biodiesel mit unfairen Mitteln gefördert wird die Export-Möglichkeiten für Deutschland behindern (http://www.biokraftstoffverband.de/index.php/detail/items/stabile-biodieselproduktion-2017-bringt-deutschland-27-mrd-euro-wirtschaftsimpulse.html).
      Die USA haben deshalb argentinisches Bio-Diesel mit hohen Schutzzöllen belegt weshalb Europa vorübergehend als Absatzmarkt dient. Vorübergehend deshalb weil man auch dort bereits Schutzmaßnahmen vorbereitet (https://www.wn.de/Welt/Wirtschaft/3254041-Klage-ueber-Biosprit-aus-Soja-Produzenten-von-Biodiesel-klagen-ueber-Billigimporte).
      Ob die geplanten Exportmärkte tatsächlich verfügbar sein werden ist fraglich. Es kann allerdings auch noch das Wunschdenken eines doch noch zu Stande kommenden Abkommens zwischen Mercosour und der EU in den Planungen enthalten sein.
      Da die Planung auf die Verwendung von 20% der Sojaernte aufgebaut ist, ist die Vermutung einer derzeitigen Soja-Überproduktion naheliegend, die zum Preisverfall geführt hat. Das Projekt könnte sich also stabilisierend auf die Preise
      für Soja auswirken. Dies könnte aber auch durch Reduzierung der Anbaufläche eintreten, was allerdings Wunschdenken bleiben wird.

  6. Besser mal Kehricht Verbrennungsanlagen bauen und den alten Müll noch ausgraben, bevor der Mindestlohn hier nicht mehr bezahlbar ist. Aus angebauten Lebensmittel Brennstoffe zu machen ist nicht die Lösung…

  7. Ja so ist das, wenn bei Bio auch noch verdient werden muss.
    Mit der Jatropha jedoch ginge das ohne solche Monsterinvestitionen und auch umweltfreundlicher.
    Das Öl daraus muss nur gefiltert werden und eben nicht verestert, aber das interessiert halt Keinen?
    Wir schaffen das schon…..

  8. Da freut sich Paraguay aber mächtig. Dann werden wohl weiterhin tausende Hektar Wald gerodet um Soja anzupflanzen.
    Hauptsache der Profit stimmt. Umwelt ? ! ? Nebensache
    Macht mal weiter so – Die nächsten Generationen werden sich bedanken.
    Ich habe heute grad im Claro TV gesehen : Die Südkoreaner bauen jetzt einen Hyundai Van, der mit einer Brennstoffzelle betrieben wird. Da kommt aus dem Auspuff nur Wasserdanpf.
    Die Brennstoffzelle wird glaube ich mit Methanol betrieben.
    Jetzt für die faulen Internetsurfer Auszug aus Wikipedia: Methanol
    Mit Hilfe von Brennstoffzellen kann es elektrische Energie liefern. Zudem ist es als billiger, hochdichter Langzeitspeicher für die Solar- und Windenergie in Diskussion. In der Natur kommt Methanol in Baumwollpflanzen, Früchten und Gräsern sowie als Stoffwechselprodukt von Bakterien vor. Beim Bierbrauen, der Weinherstellung oder der Produktion von Spirituosen wird es in geringer Menge, überwiegend durch die Spaltung von Pektinen, als Nebenprodukt freigesetzt.

    Die Biodiesel Fahrer können ja mal ein paar kräftige Atenzüge aus ihrem Auspuff nehmen 🙂

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.