Bischof warnt vor falschem Priester

Minga Guazú: Der Bischof der Diözese Ciudad del Este warnte Ende der letzten Woche vor der Anwesenheit eines Mannes, der sich als Priester ausgibt und im Departement Alto Paraná sein Unwesen treibt.

Dabei handelt es sich um einen als Pedro Fabián Ramírez Gamarra identifizierten Mann, der offenbar als mutmaßlicher Priester in der Region von Ciudad del Este oder sogar im ganzen Departement Alto Paraná unverhofft auftaucht. Von der religiösen Institution argumentierten sie, dass es nicht einmal das erste Mal sei.

„In diesen Tagen hat sich in unseren Pfarrgemeinden wieder jemand als Priester vorgestellt, der von der Diözese nicht anerkannt wird. Mit täuschenden Ornamenten eines Presbyteriums hat er die Feier der Sakramente simuliert“, sagt der Leiter der Diözese, Bischof Guillermo Steckling, durch den veröffentlichten Brief der katholischen Kirche.

Steckling, Bischof aus Ciudad del Este, stellte klar, dass er beschlossen habe, die Erklärung zu veröffentlichen, damit die Menschen wissen, dass Gamarra nicht die Berechtigung oder Befugnis habe, die Sakramente der katholischen Kirche zu feiern. Er fügte hinzu, dass jede von dem Mann geleitete kirchliche Feier oder andere Zeremonien null und nichtig seien.

„Wir warnen die katholischen Priester und vor allem die Gläubigen, um jede Täuschung zu vermeiden, der sie ausgesetzt sein könnten, dass die angeblichen Feiern keine sakramentale Gültigkeit für die heilige katholische Kirche haben”, schließt der Text der Diözese aus Ciudad del Este.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Bischof warnt vor falschem Priester

  1. Der Wahnsinn geht in Paraguay um! Verträge und Versprechungen, die das Papier nicht wert sind. Handwerker die sich Ingenieur nennen aber von nichts eine Ahnung haben. Ärzte die nicht mehr als 12 Stunden in der Woche arbeiten wollen, obwohl das gesamte Gesundheitssystem am Arsch ist. Lehrer, denen selbst die Bildung fehlt. Doktoren, die keine Doktortitel besitzen. Rechtsanwälte die keine mehr sind. Nun auch noch falsche Priester! Was kommt als nächstes? Politiker, die keine Politiker sind sondern in Wirklichkeit nur “Halsabschneider” und Drogenbarone? Man kommt sich immer mehr vor, wie in einer Irrenanstalt!

  2. Nun hatte ich doch tatsächlich eine weit verbreitete Spezies vergessen: Beamte. Wie man den Nachrichten entnehmen konnte, scheint es bei dieser Personengruppe verbreitet zu sein, während der bezahlten Arbeitszeit (oder beim Nichtstun?) unter dem Schreibtisch mit Drogen zu handeln. Über Zollbeamte- und Angestellte muß man nicht unbedingt ein Wort verlieren – diese Gruppe stand schon zu Lebzeiten Jesu in zweifelhaftem Ruf. Meine Auflistung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen sowie Berichtigungen sind ausdrücklich erwünscht. Niemand soll uns nachsagen können, wir hätten jemanden diskriminiert.

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