Brasilien bietet Hilfe für Arlan an

Asunción / Brasilia: Die brasilianische Regierung bietet dem paraguayischen Staat Hilfe bei der Ermittlungsarbeit im Entführungsfall Arlan Fick an. Nach 53 Tagen in den Händen der EPP soll nun die Policía Federal die paraguayischen Sicherheitskräfte nach besten Wissen unterstützen. Der paraguayische Außenminister antwortete noch nicht auf das Angebot, so eine Veröffentlichung der brasilianischen Tageszeitung O Globo.

Der Vater des 16-Jährigen zahlte bereits eine Woche nach der Entführung 500.000 US-Dollar an die EPP und ließ zudem Lebensmittel im Wert von 50.000 US-Dollar an Arme verteilen. Das Interesse der brasilianischen Regierung beruht darauf, dass das Opfer trotz deutscher Wurzeln aus Brasilien stammt. Der Vater des Entführten wurde beispielsweise auch in der Provinz Mato Grosso do Sul, Brasilien, geboren.

Bei der Entführung am vergangenen 2. April in Paso Tuyá kamen neben den beiden EPP Mitgliedern Claudelino Silva und Bernardo Bernal Maíz auch der paraguayische Soldat Hugo Monges ums Leben.

(Wochenblatt / Última Hora)

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