Brauereien setzen immer mehr auf Literflaschen

Asunción: Über eines sind sich alle Bieranbieter einig, dass Bier in großen Flaschen am meisten gekauft wird. Für die meisten Konsumenten in Paraguay ist die Pilsen Literflasche seit jeher ein Fels in der Brandung und nicht wegdenkbar aus dem Sortiment. Doch nach und nach haben alle Marken entdeckt, wie nützlich es ist ihr Bier im großen Format dem Kunden zu präsentieren.

Der letzte Anbieter der sich dem Trend anschloss war Budweiser 66 in transparenten Literflaschen.

David Velilla, Geschäftsführer der Marke in der Brauerei Cervepar, erklärte, „dass dieses Bier leicht zu trinken sei da es den exklusiven Brauprozess Brew Nº 66 erfährt und wenig Kohlensäure hat. Budweiser versucht weiterhin seine anspruchsvollen Kunden mit neuen Produkten zufriedenzustellen“.

Neben dem amerikanischen Bier bietet Cervepar auch eine ausgedehnte Liste von anderen Bieren in Literflaschen. Neben Pilsen ist da Brahma, Stella Artois, Baviera und Ouro Fino.

Die letzte Neuerung auf dem Biermarkt vollzog Brahma mit ihrem neuen Bier SubZero, das bei -2°C zubereitet wird, weswegen es weicher wirkt.

Aber nicht nur Cervepar bietet dem Konsumenten eine große Vielfalt im großen Format. Bebidas del Paraguay mit seiner Marke Schneider, AJ Vierci mit Heineken und Cervecería Asunción mit Victoria Lager haben die gleiche Füllmenge.

„Ohne Zweifel ist das argentinische Schneider in der Literflasche ein Renner, weil es leicht ist und originalzubereitet wurde“ so Fernando Gutiérrez, Chef der Marke bei Bebidas del Paraguay.

Ebenso sieht es Christian Rasmussen, Marketingchef, mit Victoria Lager aus der 1.000 ml Flasche.

Die Publikumspreise variieren je nach Marke. Das günstigste ist Pilsen mit 7.500 Guaranies. Danach folgen Brahma, Schneider, Heineken und weitere zwischen 8.500 a 12.000 Guaranies.

(Wochenblatt / La Nación)

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4 Kommentare zu “Brauereien setzen immer mehr auf Literflaschen

  1. Das paraguayische Bier ist recht gut und auch für uns Europäer schmackhaft zu trinken. Die Biermarken sind auf dem Markt optimal plaziert. Für paraguayische Einkommen sind die Cervezas schon ein Luxusgut. Solange der Absatz floriert ist alles in Ordnung. Bierwerbung im Wochenblatt wäre eine gute Idee, da hier die richtige Zielgruppe beworben würde und bei einer größeren Menge ein Rabatt von den Brauereien über die Supermercados angeboten werden können. z.B. 10 Liter Brahma um Gs. 69.000 🙂

  2. Ich verstehe nicht wieso hier immer von einem Liter gesprochen wird. In den Flaschen ist ja nirgends 1 Liter
    Inhalt. Alles Augenwischerei.

  3. @Zaungast: Richtig, in der Pilsenflasche sind exakt 940 ml. In den anderen Flaschen auch kein Liter!
    Eigentlich geht es nur darum, dass GROSSE Flaschen
    besser an den Mann / die Frau zu bringen sind.
    Mengenbetrug ist in diesem Land tägliches Geschäft.
    Bsp.: Auf dem Etikett einer Flasche mit Kerosin steht 1000 ml. Schaut man aber auf den Glasboden der Flasche, dann steht dort 700 ml!!! Die Paraguayer sind echte Künstler, die pressen 1000 ml in ein 700 ml Gefäß. Hut ab!
    Kunstharze, Terpentin:
    Kunstharz 500 ml, im Glasboden 330 ml.
    Terpentin 1000 ml, im Glasboden 690 ml.
    Usw….
    Hat schon jemand mal nachgemessen, ob an der Zapfsäule wirklich ein Liter ein Liter ist? Mich würde es stark überraschen, wenn dort die Menge stimmt. Weil, blasenfrei Zapfen tun sie zu 100% nicht!

  4. Ich bin doch sehr erstaunt über das, was hier geschrieben wird.

    * 4-fach gefiltert, ???

    Warum, die Eiweißstabilität ist durch Tiefkühlung zu gewährleisten. Durch häufige Filtration gehen gerade die wichtigen und geschmacksintensiven Substanzen verloren

    * Klarglasflaschen
    Da ist dann kein Vitamin mehr drin. Es ist nur noch ein fades, künstlich mit Kohlensäure angereichertes Produkt ohne biogene Amine.

    * -2,5 Grad C zubereitet
    Das ist schlichtweg nicht möglich! – es war wohl sicher gemeint, das es bei -2,5 Grad abgefüllt wird.

    Der Artikel zeugt von wenig Sachkenntnis der Bierbrauerei.

    Ich zitiere:
    „Ohne Zweifel ist das argentinische Schneider in der Literflasche ein Renner, weil es leicht ist und originalzubereitet wurde“ so Fernando Gutiérrez, Chef der Marke bei Bebidas del Paraguay….
    Zitat Ende

    Bitte, werter Fernando Gutiérrez, was ist bitteschön orgiginalzubereitet?
    Jedes Produkt wird originalzubereitet. Ob es Hemden oder Hosen sind, denn sonst wär nichts vorhanden.

    Sind Ihnen die Begriffe der Bierherstellung eigentlich bekannt?

    Brahma: mit Algenextrakten zur Eiweißstabilisierung
    Ascorbinsäure zur Oxidationsvermeidung….

    Was hat Chemie und Lebensmittelnebenprodukte im Bier zu suchen? Selbst die Amis haben mal versucht, mit sogenannter Rohfrucht (Reis, Mais, Stärke) reine Biere zu erzeugen.

    Fehlanzeige.

    Deutsche Braukunst ist neben der Tschechischen Braukunst mit das Höchste, weil es auf Qualität und reine Naturerzeugnisse achtet. Ohne Zusatzstoffe!

    Leider durch Preisdruck und gegenseitiger unlauterer Konkurrenz werden heute Biere nicht mehr „rein“ gemäß des Deutschen Reinheitsgebotes von 1516 gebraut, weil Konzene wie Heineken oder Anheuser-Bush Umsatz generieren wollen ohne auf Qualität zu achten.

    In Thüringen wurde bereits schon 1434 im sog. WIRTSHAUSGESETZ darauf geachtet das Bier nur aus Gerstenmalz, Wasser und Hopfen besteht.

    Was hat also Ascorbinsäure und Alge im Bier zu suchen?

    Selbst China lernt von Deutschland. Qingdao wurde von deutschen Braumeistern gegründet und China ist wohl heute Weltmeister im Bierkonsum.

    Solch ein Gepansche wäre selbst den Chinesen suspekt…

    BRAHMA, ja es ist trinkbar, aber BIER? das möchte ich bezweifeln.

    Qualität kostet und das schmeckt dann auch danach.

    … da will ich doch erst gar nicht auf die Füllmenge eingehen…. die ist produktionstechnisch in den Griff zu bekommen.

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