Britische Botschaft wird in Asunción wiedereröffnet

Asunción: Am gestrigen Montag überreichte der neue Botschafter von Großbritannien und Nordirland, John Freeman, mit Sitz in Buenos Aires sein Beglaubigungsschreiben dem Staatspräsident Federico Franco.

Das Vereinigte Königreich entschied kürzlich seine Botschaft in Asunción wiederzueröffnen. Freeman, der auch für Argentinien zuständig ist wird solange für die Belange Paraguays mitverantwortlich sein, bis ein eigener Vertreter für Paraguay designiert wird. Mit der Wiedereröffnung die im kommenden Jahr gefeiert werden soll, beabsichtigt man die bilateralen Beziehungen beider Länder zu stärken.

In einem Zeitraum von fast acht Jahren gab es quasi keine diplomatische Vertretung von Großbritannien in Paraguay und die Beziehungen lagen auf Eis. Als 2010 Miguel Angel Solano López als paraguayischer Botschafter nach London entsandt wurde, hatte er nur eine Absicht, die Beziehungen zu rekonstruieren. Um dies verständlich zu machen erklärte Solano López, dass Paraguay ein wichtiges Land ist, geopolitisch wie auch strategisch und dass die Schließung der Botschaft in Paraguay von der Labor Partei beschlossen wurde und dies jederzeit umgekehrt werden kann.

Da Großbritannien seine Immobilien in Paraguay 2005 veräußerte, haben sie aktuell keine Repräsentation wo sie einziehen könnten. Derzeit suchen die britischen Behörden eine geeignete Immobilie für ihre zukünftige Vertretung.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Britische Botschaft wird in Asunción wiedereröffnet

  1. Wir haben sie vermisst die Briten, zum Glück sind sie wieder da. Dazu noch zu einer Zeit wo aussenpolitisch Eiszeit herrscht. Dann fliesst endlich wieder mehr Champus im Land. Viva la reina!

    1. Wer ausser den drei Mercosur Laendern plus Venezuela und Ecuador und Bolivien „Eiszeitet“ den hier ? Und bei was ausser dem fehlen von 3 und einem halben Botschafter hast du schon was gemerkt ??

  2. Na, hab’s doch schon geschrieben als die Botschaft geschlossen wurde: Viel Beamtenbeschäftigung für nada. Ein bisschen Abwechslung muss wohl auch im Leben eines Beatmeten sein.

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