Ende des Lehrerstreiks bedeutet finanzielle Einschnitte in anderen Sektoren

Asunción: Nachdem den Lehrern ihre Forderungen von insgesamt 218 Milliarden Guaranies mehr für das kommende Jahr erfüllt wurde und dies vom Staatschef unterzeichnet wurde muss nun der Finanzminister, Manuel Ferreira, sich Gedanken machen, wo er die rund 43 Millionen Euro einsparen kann.

Da der Staat nicht über das Geld verfügt, welches er den Lehrern versprochen hat, müssen andere Finanzierungsquellen gefunden werden. Eventuell helfen dabei die angebotenen Staatsanleihen, die im Wert von 550 Millionen US-Dollar ausgegeben werden sollen.

Jedenfalls kündigten die Repräsentanten der 13 Dozenten-Gewerkschaften an dieses Jahr keinen neuen Streik zu beginnen, da ihre Forderungen für mehr Gehalt und Kindergeld bis zum 4. Nachkommen erfüllt wurden. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass sich die zähen Verhandlungen im nächsten Jahr wiederholen, da in der jüngeren Vergangenheit die Wörter „Lehrer“ und „Streik“ ständig in Verbindung benutzt wurden.

(Wochenblatt)

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2 Kommentare zu “Ende des Lehrerstreiks bedeutet finanzielle Einschnitte in anderen Sektoren

  1. Das Bildungsniveau an den Schulen ist unterm Hund und jetzt bekommen die Lehrer auch noch mehr Geld. Wäre vielleicht besser das Geld in die Ausbildung und Fortbildung der Lehrer zu stecken, dann hätten die Mehrausgaben wenigstens einen Sinn. Würde nach Qualität bezahlt, dann bekämen die Meisten nicht einmal einen Mindestlohn!

  2. Hallo Asuncioner
    Sei doch nicht so ungerecht. Bei den Finanzamtsangestellten bist Du wesentlich großzügiger.
    Hier zur Erinnerung Dein Kommentar:

    „Die Leute haben einen gewissen Lebensstandard und somit auch ihre Kosten und da wird oft ein Lohn zuwenig sein.
    Daher fordern die Finanzamtsangestellten auch 6 Monatslöhne extra im Jahr. Weil sie das Geld einfach zum Leben brauchen, sonst würde sie es ja nicht fordern. Ein einfacher Angestellter verdient dort nur ca. Gs. 5 Millionen im Monat, was wirklich nicht viel ist.“

    Etwas mehr soziale Gerechtigkeit zu erwarten ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt.