Busfahren ist billig und gefährlich

Itá: Ein Rennen zweier Busse, die zwischen Asunción und Paraguarí verkehren, soll dazu geführt haben, dass einer umkippte. Mehrere Passagiere wurden verletzt.

Gegen 08:30 Uhr am heutigen Morgen kam es zu dem Unfall auf Kilometer 29. Der von Pedro Caballero gefahrene Bus der Firma Paraguarí S.A. lag auf der Seite. Laut den Insassen, die verletzt ins Nationalkrankenhaus nach Itauguá gebracht wurden, leistete sich der Caballero ein Rennen mit einem anderen Busfahrer. Trotz einiger Schnitte am Arm weigerte sich der Fahrer medizinisch versorgt zu werden und wurde direkt aufs Kommissariat gebracht, während die Unfallstelle gesperrt wurde. Erst als ein großer Traktor eintraf und den “Picudito“, konnte man den Verkehr auf der Straße wieder freigeben.

Rennen, die so oder schlimmer enden können, passieren weitaus mehr bei Stadtbussen. Dennoch ist immer Vorsicht geboten, da keiner der paraguayischen Busfahrer mit dem Worten Nachsicht oder Rücksicht etwas anfangen kann.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Busfahren ist billig und gefährlich

  1. Kommt darauf an. Man sollte stets schauen, dass der Fahrer ENTWEDER mit seinem iTelefon spricht ODER Rennen fährt. Dann kann man vom Normalfall sprechen und gediegen weiterfahren. Wenn er jedoch beides zur gleichen Zeit tut, sofort aussteigen!

  2. Wer es wirklich sicher haben will muss nach Japan übersiedeln oder Er sollte den öffentlichen Raum in Paraguay konsequent meiden. Aber wie langweilig wäre das Leben bestünde nicht die Option jederzeit abzutreten ( Achtung Sarkasmus)
    .

  3. Da muss etwas anderes die Schuld haben. Unseren paraguayischen hervorragend ausgebildeten und aller Verkehrsregeln kundigen staatlich geprueften Berufsbusfahrer wuerden sich nie erlauben diese Regeln zu verletzen.
    Also bleibt locker und nehmt das Fahrrad.

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