“Augen zu und durch“

Asunción: Als Angestellter des Flughafens Silvio Pettirossi ist es nicht zu viel verlangt eine Gefahrenzulage einzufordern. Das folgende Video gilt als bester Beweis.

Obwohl schon 4 oder 5 Jahre alt, zeigt dieses Video wie Arbeiter der zivilen Luftfahrtbehörde Dinac die Start- und Landebahn ausbessern. Im selben Moment kommt ein Passagierflugzeug und landet. Die Arbeiter, unterwegs in einem alten Mitsubishi L 200, schaffen es gerade noch sich und das Fahrzeug in Sicherheit zu bringen, bevor nur wenige Meter neben ihnen das Flugzeug zur Landung ansetzt.

Obwohl das Video noch aus der Cartes-Ära stammt, besteht kein Zweifel daran, dass auch heute noch so vorgegangen wird. Die Frage ist nur, wer diese Arbeiten mit dem Tower abspricht und wer nicht. Was dem Pilot durch den Kopf gegangen ist wäre auch schön zu wissen.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu ““Augen zu und durch“

  1. Was soll das? Obwohl das Video 4 oder 5 Jahre alt ist „besteht kein Zweifel daran, dass auch heute noch so vorgegangen wird.“
    Dies ist Sensationsjournalismus der übelsten Sorte. Die Unterstellung, dass zweifellos auch heute noch so vorgegangen wird,
    grenzt an Panikmache. Dieser Artikel enthält eine völlig abweichende Aussage: https://wochenblatt.cc/silvio-pettirossi-flugunterbrechungen-wegen-asphaltierungsarbeiten/

  2. Schon etwas bedenklich, wenn die Öffentlichkeit 4 bis 5 Jahre nach einer knapp entgangenen Katastrophe in Kenntnis dessen gesetzt wird. Ja, die im Artikel aufgeworfenen Fragen frage ich mich auch. Entweder hat die Öffentlichkeit Pech und der Verantwortliche wurde zwischenzeitlich schon durch Amigo mit ebenfalls abgeschlossen täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule und tiefrot-coloriertem Parteibuch ausgetauscht und in als Jefe in eines der tausenden Ministerien gesteckt oder Glück und ein Affe aus dem Zoo hat eine neue Behausung und Arbeitsstelle im Flughafen gefunden. Glück, na, der Affe ausm Zoo, dem hat es nicht schon seit klein auf aufs Hirn gebrannt, vorne auf dem Lenken beim Einkauf mit Papa und Mama.

  3. Es ist schon sehenswert, mit welchem „Beamtengang“ diese Arbeiter die Gefahrenstelle verlassen. Wenn man aber sieht wie schnell Menschen laufen können, wenn es gilt bei einem umgestürztenm LKW Teile der Ladung zu „sichern“, muß man sich schon wundern. Ebenso der Kameramann. Aber das Filmen von Sensationen beherrschen mittlerweile ja auch schon Erstkläßler!
    Es muß etwa 1994 gewesen sein (ungefähr zwei Jahre vor der Einweihung des Multi-Plaza-Shoppings an der Av. Eusebio Ayala im Jahre 1996), als man die alten Gebäude des früheren Flugplatzes an dieser Stelle in Asunción sprengen mußte. Zwei Arbeiter saßen in einer Ecke eines solchen Gebäudes bei der obligatorischen Tereré-Pause und überhörten das Warnssignal, das die Sprengung ankündigte. Bei den nachfolgenden Aufräumrabeiten fand man dann die beiden toten „Arbeiter“.

  4. Heute kam mir ja ein Feuerwehrauto entgegen geflogen, quer. Hundert Meter weiter und ich und meine Mitfahrer wären platt gewesen. Ne, nix mehr mit investigativen Kommentaren über Müllverbrennung oder Kindergartenmusik auf 120 dB.
    P.S. Habe dann angehalten, sind 4 Feuerwehrleute unverletzt ausgestiegen, Feuerwehrauto quer, Wasser lief aus.
    Auf dem Rückweg habe ich gesehen, der fuhr viel zu schnell eine Überführung runter und hat mit dem Affenzahn die Spur gewechselt, als die Überführung gar noch nicht zu Ende war und hat über den Randstein schnell an Höhe gewonnen bis ihn die Gravtationskraft doch zum Stillstand brachte.
    Minus ein Feuerwehrauto, bitte Alemamia, bitte neues Modell ’54 spenden.
    Wie viele LKWs habe ich hierzulande schon gesehen, die bei Straßenarbeiten in die selbst gebaggerten Löcher gefallen sind!
    Aber: Avanza Paragauy, ihr schafft das auch ohne Ausländer.

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