Campesinos bedrängen Deutschstämmigen

Caaguazú: Wieder ist ein Privatgrundstück in Gefahr, von landlosen Bauern, sogenannten Campesinos, besetzt zu werden. Elvino Just kontaktierte die Zeitung ABC Color über Schikanen seiner Nachbarn.

Just besitzt ein 97 Hektar großes Grundstück im Bereich von Tembiaporã, im Departement Caaguazú. Er baut dort verschieden Kulturen, hauptsächlich aber Mais, an. Nun sollen Campesinos auf seine Liegenschaft eingedrungen sein. Dabei zerstörten sie eine Plantage.

Es ist in der Tat so, dass in der Zone die Herkunft der Ländereien vieler Landwirte und Kolonisten umstritten ist. Einige haben Titel, andere wiederum nicht. Just baut auf mehr als 80 Hektar Mais an. Er soll die insgesamt 97 Hektar große Fläche regulär gekauft haben.

„Vor über 15 Jahren schloss ich einen Vertrag mit Agrosilo Sana Catalina, deren Besitzer Óscar Achón war. Ich arbeite nun privat für meinen Lebensunterhalt. Die Campesinos zerstören regelmäßig meine Maiskulturen, kappen Stromleitungen und zünden die Zaunpfosten an“, sagte Just.

Es gab sonst nie Probleme. Als aber vor zwei Wochen eine Räumung der landlosen Bauern anstand erhitzte sich die Atmosphäre in der Gegend. Just erklärte, die Campesinos könnten nicht unterscheiden, wer private oder staatliche Grundstücke besäße.

„Am Samstag wurde ein Angestellter auf einem Traktor angegriffen. Alle Reifen zerstachen die Aufsässigen. Zwei Männer konnte die Polizei danach verhaften“, sagte Just, der aber nicht in der Lage war, die Namen der Täter zu nennen.

Quelle: ABC Color

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