Carpero Anführer José Rodriguez ist enttäuscht von Ex Präsident Fernando Lugo

Asunción: Neben einer Gruppe von treuen Linken, die seit der Absetzung Lugos gegen einen Staatsstreich demonstrieren und auf eine Chance der Frente Guasu hoffen finden sich jedoch immer mehr ehemalige Weggefährten, die ihre Enttäuschung zum Ausdruck bringen, unter ihnen auch der langjähriger Freund José Rodriguez.

Der Anführer der „Liga Nacional de Carperos“, derer die in Alto Paraná zu tausenden unter Plastikplanen straflos Privatbesitz besetzen durften, erklärt nicht konform und enttäuscht zu sein von der lauwarmen Haltung die der Ex Präsident an den Tag gelegt hätte als es darum ging die Landprobleme des Landes zu lösen. Er hob sogar hervor, dass der aktuelle Mandatsträger mehr Festigkeit und Selbstvertrauen ausstrahlt.

Bei einem Radiointerview kritisierte das Urgestein der Landlosenbewegung die fehlende Kapazität des abgesetzten Präsidenten Fernando Lugo eine schnelle Lösung der Landprobleme zu bewirken.

„Wegen fehlender Courage sind viele landlose Bauern von Fernando Lugo enttäuscht, unter ihm gab es nicht einen halben Millimeter Fortschritt! Federico Franco hat ein politisches Profil und festere Einstellung um Ländereien wie z.B. die Estancia Morombí in Curuguty zurückzugewinnen“, erklärte er weiter.

Jedoch schiebt Rodriguez die Schuld nicht direkt auf den Ex Bischoff. Er meint, dass es zu dem Debakel um die Landfrage nur kam weil er schlecht beraten wurde.

(Wochenblatt / Última Hora)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Carpero Anführer José Rodriguez ist enttäuscht von Ex Präsident Fernando Lugo

  1. Und was könnte Herr Rodriquez ändern um in den Besitz von Eigentum zu gelangen? Mit unter dem Baum sitzen und Terere trinken wird sich sein Problem nicht lösen. Ohne dem Herrn Rodriquez zu nahe treten zu wollen, so scheint es mir doch ein Problem mangelnder Erziehung und Ausbildung zu sein.

  2. Der Wunsch Bauer zu sein berechtigt doch wohl niemanden einfach fremdes Eigentum zubesetzen. Egal ob er sich im eigenen Land befindet und hier vielleicht sogar einmal Land besass. Abe das Land, der er besessen hat, da hat er abgeholzt, ausgebeutet und verlassen. Und jetzt wartet dieser landlose Abholzer José Rodriguez auf eine neue Zuwendung des Staates?

    Bei wievielen Arbeitgebern hat er den um Arbeitnachgefragt?

  3. Zum Glück hat er abgeholzt, ausgebeutet und verlassen. Sonst könnte nicht der ganze Soja angebaut werden. Diesen Leuten sollte man für ihre Arbeit dankbar sein, anstatt sie anzuprangern.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.