“Cartes hat dem Land viel Schaden zugefügt“

Asunción: Die Senatorin Desirée Masi von der Partei “Demócrata Progesista“ (PDP) sagte ohne zu zögern, dass Horacio Cartes und die Mitglieder von dem “Club der Schwalben“ mit ihren orangefarbenen Overalls für den enormen Schaden verantwortlich seien, die sie dem Land zugefügt haben.

„All die Manager, wie der Minister für öffentliche Arbeiten (Ramón Jiménez Gaona), Lopez Moreira, mit seiner Einflussnahme als Generalsekretär und der Präsident Horacio Cartes sind in einem Bericht des amerikanischen Kongresses mit dem Zigarettenschmuggel, der Geldwäsche und der Finanzierung der Hisbollah verknüpft. Es wird mit diesen Personen in der Politik weiterhin keine Gerechtigkeit geben“, sagte Masi.

Die Senatorin argumentierte weiter, dass Cartes eine makabre Umgebung habe, die dem Land viel Schaden zugefügt hätte. Auf die Frage, ob der Präsident mit so viel Kritik ruhig schlafen könne antwortete Masi: „Mit viel Trinken kann jeder friedlich schlafen“.

Masi wies weiter darauf hin, dass es kein offenes Geheimnis sei, dass es eine “parallele Exekutive“ gebe, bei der alle Entscheidungen hinter den Rücken der Minister getroffen werden.

„Einige Minister, mit denen ich mich unterhielt, sagten, dass sie am Morgen mit dem Präsidenten Dinge vereinbart hätten und dann in der Nacht alles geändert worden sei. Die parallele Exekutive hat mehr Gewicht als die königliche“, erklärte die Senatorin. Sie fügte hinzu, dass sie alles tun werde, um Gerechtigkeit zu erreichen, was aber unmöglich sei, weil der Staatsterrorismus existiere, der zum Tod des jungen liberalen Politikers Rodrigo Quintana geführt habe.

Wochenblatt / Paraguay.com

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3 Kommentare zu ““Cartes hat dem Land viel Schaden zugefügt“

  1. Was tun wenns brennt? Paraguay könnte tatsächlich ein aufblühendes Land seinwenn, ja wenn die extreme Korruption nicht wär. Aber wie will man diese beseitigen, wenn sie wie ein Wurzelgeflecht alles durchdringt?

    1. Hier hilft nur eines, eine richtig starke Diktatur, die die ganzen Nutznießer zum Sandsieben in den Chaco schickt. Eine Diktatur, damit niemand mit viel Geld und wirtschaftlicher Macht reinreden kann, auch nicht von Außen.
      Dummerweise müsste diese Art von Diktatur noch gerecht und volksnah sein – ergo, alles bleibt wie es ist, ene Diktatur der Parteien und des Kapitals. Aber in Deutschland ist es ja so anders auch nicht.

  2. Es wird die naechste 50 jahre auch nicht aendern ganz egal wer oder was fuer partei am ruder kommt,wenn die erst dran koennen nehmen die mit nach hause ohne gefragt alles was ihren augen geluestet wie ein fuchs im huehnerstall.

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