Cartes ist “das Ende für ein seriöses Paraguay“

Asunción: Die Soziologin und Politikwissenschaftlerin Milda Rivarola sparte nicht mit Kritik an dem aktuellen Staatspräsidenten Horacio Cartes. Sie behauptet, er würde die Glaubwürdigkeit des Landes in Frage stellen.

Zudem fügte Rivarola an, dass Cartes der Drahtzieher bei dem Amtsenthebungsverfahren gegen Fernando Lugo im Jahr 2012 gewesen sei.

„Paraguay begann ein ernsthaftes und seriöses Land in der Welt zu werden. Mit Beginn der Amtszeit von Cartes wurde dies auf Eis gelegt“, sagte Rivarola. Sie fügte an, in früheren Regierungen habe es sozialstaatliche Reformen gegeben, die nun gänzlich fehlen würden.

Rivarola äußerte sich auch zu der Regierungszeit unter Fernando Lugo von 2008 bis 2012. Sie stellte fest, dass einer seiner größten Tugenden gewesen sei, ein Kabinett der besten Köpfe in der Geschichte des Landes gebildet zu haben.

Quelle: Paraguay.com

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9 Kommentare zu “Cartes ist “das Ende für ein seriöses Paraguay“

  1. Was kann man von einer super-linken Soziologin schon anderes erwarten! Es wäre besser, solche Leute würden einfach mal ihre große Klappe halten. Lugo war mit das Letzte, was Paraguay passieren konnte.

    1. Och, kognitive Dissonanz? @Manni, Sie als Demokrat, Christ, ex erfolgreicher Geschäftsmann mit der Logik eines Schachspielers, warum schreiben Sie nicht einen Antrag an’s Wochenblatt, daß Aussagen super linker Soziologen nicht dem Weltbild entsprechen, positives zu Lugo hier nicht hin gehört weil Fakten nicht interessieren und überhaupt, Kommentare von Vollidioten per se gelöscht werden sollten? Ich wäre Ihnen dankbar.

      1. Dann nennen Sie einfach wenigsten fünf positive Ergebnisse bzw. Fakten der Präsidentenschaft des Ex-Bischofes Lugo, außer den vielen Kindern die er mit teilweisen minderjährigen Mädchen gezeugt hat. Wie erklären Sie, daß unter der Präsidentenschaft Lugos mehrere Flugzeugladungen mit schwerem Kriegsgerät heimlich von Venezuela nach Paraguay eingeführt wurden, Chavez und Castro ihn einst als einen „lieben Freund“ bezeichneten und sogar das paraguayische Militär zu einem Putsch zugunsten von Lugo aufforderten? (dazu gab es eindeutige Beweise!) Bin da ganz aufgeschlossen für neue Erkenntnisse.

        1. Schulspeisung und kostenlose Behandlungen wurden mir von Paraguayern als Gründe angegeben die für ihn sprechen. Lugo wurde durchaus von den armen Leuten positiv gesehen.

      2. Wie ich sehe haben Sie keinen Antrag auf Zensur gestellt. Finde ich etwas inkonsequent nach dem „Klappe halten“ Ihres ersten Kommentars aber Sie sind ja Demokrat und Christ, das gleicht das wohl wieder aus. Lugo muß doch auch nur den Rosenkranz durch die Finger gleiten lassen und was in seinen Bart brubbeln und alles ist gut. Wieso erkennen Sie das nicht an? Sie sind doch vom Fach.
        Mal eine Quizfrage: „Wie viele Kinder hat Lugo?“ Nach dem Medialen Einschlag dürfte eine Fußballmannschaft wohl zusammen kommen. Das Problem ist, Klugscheißer verlassen nach der Hälfte vom Spiel das Stadion als säßen sie im Kino bei „Titanik“… da ist das Ende klar. ….und @Manni; Minderjährige? Waren es nicht Sie welcher einst sagte: „vorsicht mit solchen Aussagen sonst werden Sie gefressen, verknackt und verdonnert?“ …also sinngemäß und übersetzt in der Tradition der Kirche: „Der Teufel wird dich holen“. Jetzt erzählen Sie noch einmal, daß Sie mit der Kirche nichts am Hut haben, dann wär es doch besser wenn Sie Zensur beantragen.
        Ja, und das Gute was Lugo gemacht bzw. bewirkt hat, mit den bescheidenden Mitteln der zentralisierten Demokratie, hat ja Monika und Konrad schon angeführt. Gut finde ich auch, daß Lugo überhaupt gewählt wurde, zeigt es doch, daß der Wille zum Wechsel in der paraguayischen Bevölkerung da ist. Beliebt ist Lugo immer noch, 2014 gab es eine Umfrage wer denn die beste Regierung seit Strößner war. Über 40% waren für die Regierung Lugos…. Demokraten sollte das überzeugen, da sie sich der Mehrheit beugen… 😉
        Ich mag Lugo nicht.

  2. Wenn ich mir die bisherigen Kommentare ansehe, spricht eigentlich überhaupt nichts positives für den „Paí degenerado“, also zu deutsch: den verkommen und versauten Pfaffen. Monika hat in guter Absicht auch einige positive Punkte angeführt, die sich allerdings selbst widersprechen. Die kostenlose Behandlung in staatlichen Krankenhäusern und in Gesundheitszentren gab es schon immer. Lediglich wurde in einigen Gesundheitszenteren bei der Anmeldung eine sehr geringe Verwaltungsgebühr erhoben, für deren Abschaffung dann Lugo sorgte, Die Behandlung selbst war schon immer umsonst, aber auch nur, was die ärztlichen Leistungen betraf. Selbst bei Lugo mussten Angehörige nach wie vor für die für die Behandlung benötigten Materialien einkaufen, und dafür teilweise sogar noch recht ansehnliche Kosten auf sich nehmen. Und da wurden schon immer, auch bei Lugo, teilweise riesige Geschäfte gemacht. Wurde z.B. für eine bestimmte Operation Blut benötigt, so musste man dies bei der Blutbank im selben Krankenhaus kaufen, pro Liter um einen halben Monatslohn. Prothesen müssen stets bezahlt werden und sind gerade in Paraguay sehr hoch kalkuliert. Auch z.B., ein ByPass für eine Herzoperation muss selbst gekauft werden, damit die Operation überhaupt durchgeführt werden kann. Er kostet umgerechnet ca. 15.000 Euros, in Deutschland kostet er 9.000 Euros und wird von der Krankenversicherung übernommen. Für den Preis eines ByPasses bekommt man in Paraguay ein schmuckes Häuschen. Selbst für jeden Mini-Eingriff müssen Binden, Pflaster, Faden usw. gekauft werden, und da werden auch gleich Mengen verlangt, die noch für mindestens 10 oder 20 weitere Patienten ausreichen würden, das war bei dem geilen Ex-Pfaffen Lugo auch nicht anders,. Er hat tatsächlich in einigen wenigen Schulen dafür gesorgt, daß die Schüler ein Frühstück bekommen sollten. Dabei wurden von Bäckereien Produkte angeliefert, die den Staat das drei- bis vierfache des normalen Preises kosteten, teilweise auch schon verdorben, da alt, und in den meisten Fällen mit abgelaufenem MHD. Auch die Milch, die angeliefert wurde, zu hohen Überpreisen, weil diese angeblich noch zusätzlich vitamisiert gewesen sein soll, was allerdings nicht der Fall war. Sie war stets alt und mit abgelaufenem Datum, und deshalb in den meisten Fällen nicht mehr geniessbar. Deshalb war die so hochgelobte „Schuldspeisung“ auch nur eines kurzes Schauspiel.

  3. Cartes hat als Präsident in der Inhfrastruktur mehr Geld investiert, als alle Anderen davor, die Presse konnte objaktiver schreiben ohne Zensur, die Gewalttaten , wenn Sie auch nicht große Erfolge zu vermelden waren , außer beim Rauschgift, wurden aber öffentlich gemacht, die gesamte Presse und Fernsehfreiheit wurde demokratisiert. Es waren kleine Schritte in der richtigen Richtung seiner ersten Jahren, aber man sollte nicht vergessen, dass der Kongress und ihre Abgeordneten , welche sich untereinander decken, Katz und Maus mit einem Präsidenten spielen können. Er ist der Chef, aber das Sagen haben die Anderen. Aus diese Falle herauszukommen braucht es noch Jahre.

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