Cartes verteilt seine Geburtstagsgeschenke an Hochwasser-Opfer

Pilar: Neben der staatlichen Hilfe an die Opfer der Überschwemmungen von Rio Paraguay und Parana nutzte der gewählte Präsident Horacio Cartes seine Popularität um sich zu seinem 57. Geburtstag, der vor wenigen Tagen stattfand, Lebensmittel für Hochwasser Opfer schenken zu lassen. Die Ankündigung Tage vor seinem Ehrentag wurde gehört und es summierten sich Hilfsgüter in Höhe von rund 450 Millionen Guaranies, die heute von Cartes teilweise persönlich ausgegeben werden. Er besucht heute die Provinzen Ñeembucú und Misiones.

An die Bedürftigen werden unter anderem aus seiner Hand Pakete zu 15 kg ausgegeben, die folgende Artikel umfassen: Weizenmehl, Reis, Zucker, Bohnen, Yerba, Salz, Stärke, Trockenmilch, Speiseöl, Nudeln, weisse Schokolade, Corn Flakes, Kekse und Brötchen. Außerdem werden noch Decken, Matratzen und Kleidung an die Bedürftigen ausgegeben.

Neben den aufgeführten Artikeln wurden auch Medikamente zum Abtransport in diese Regionen verpackt um Erkältungen zu behandeln. Diverse Sponsoren und Freunde des neuen Präsidenten kümmern sich schon seit gestern Nachmittag um die Fracht Verteilung.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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19 Kommentare zu “Cartes verteilt seine Geburtstagsgeschenke an Hochwasser-Opfer

  1. Sehr lobenswerte Aktion vom Herrn Cartes. Jeden Tag eine gute Tat ist DER Schlüssel zum Glück. Am besten noch vor dem Frühstück, zaubert einem das Lächeln ins Gesicht für den ganzen Tag. Nur ein glücklicher Mensch ist ein gesunder Mensch. Hier nun mein Vorschlag zur Verjüngungskur des Herrn Cartes: Geldschöpfung verstaatlichen, Zinsen abschaffen, Spekulationen verbieten, Korruption ABSCHAFFEN durch Aufklärung und BILDUNG, Ausbildung durch Bildung ersetzen usw.

    Feliz cumpleaños Sr. Presidente… Und wenn Sie meinen Rat befolgen feiern wir Ihren gefühlten 40sten in ca. 1460 Verjüngungseinheiten. Nehmen Sie derweil bitte keine blauen Bohnen zu sich.

    LG

    1. Ich bin wahrlich kein Cartes-Fan. Und Tom: die Wahlen sind vorüber. Er hat es also nicht nötig, Geschenke an Arme zu verteilen.
      Man sollte auch sehen, dass das, was er macht, mehr ist, als andere vor ihm in der ganzen Amtszeit getan haben bzw. in dem einen Franco-Jahr.
      Es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber für die Betroffenen eine Hilfe.
      Man sollte nich von vornherein alles schlecht machen. Er hätte sich von der Summe auch ein neues Auto oder Boot kaufen können.

      1. Richtig Heiko ich kenne keinen Politiker der bisher ähnliches getan hat. Und das obwohl die wahlen vorbei sind . Wer sich uebo sowas lustig macht kann den schuss nicht gehoert haben.

        Klasse Cartes !!!!!

  2. So oder So gesehen es verdient Respekt und Anerkennung.Und wie Heiko sagt er hätte ja auch !!!!!!!!

  3. que barbaro, „santo Cartes….“ – nur wenn man das Geld praktisch selbst druckt (jeder weiss was ihm vorgehalten wird womit er ein/sein Vermoegen verdient -taeglich…)ist es einfach sich selbst zum Volkswohltaeter zu kroenen….

  4. ah noch was fuer diejenigen die hier behaupten das es das nicht schon vorher gegeben haette: „Don Alfredo“ ist seinerzeit oft persoenlich aufs Land gefahren nach Missernten und hat Samen etc. etc. an die Bauern verteilt. Er gehoerte ja bekanntlich der gleichen Partei an wie Cartes…!!! und wieviele kamen ueber die Jahre zu der Ueberzeugung das er der Wolf im Schafspelz war……!!!

    1. Und wieviele wollen Don Alfredo zurueck.
      Weiss ja nicht wieviel Kontakt du zu Paraguayern hast . Ich denn auschliesslich. Kenne bisher keinen der Don Alfredo Stroessner nicht zurueck will.
      Solltest mal das Volk fragen

      1. Frank ich bin ausschliesslich mit Paraguayern zusammen, Don Alfredo wollen genauso viele zurueck wie nicht, das haelt sich schon fast die Waage……! – was du vielleicht verwechselst ist das in Sachen „Sicherheit, Kriminalitaet“ fast jeder Paraguayer „einen“ wie Don Alfredo zuruecksehnt!! unter seiner harten Hand konnte man praktisch mit offenen Tueren und Fenstern (ohne Gitter) schlafen.

  5. Eine nette Geste aber völlig unglaubwürdig, wenn der gleiche Mann zu seiner Amtseinführung 1500 Gäste einlädt und für deren Unterbringung, Verpflegung und den Transport der geladenen Gäste schätzungsweise 1,8 Milliarden Guaranies, rund 300.000 Euro aus Steuermitteln ver(sch)wendet. Die Jubler dieses Forums sollten wieder auf den Boden zurück kommen. Man kennt diese Sorte zur genüge. An einem Tage rufen sie „Hosianna“ und am nächsten Tage schon rufen die gleichen Leute: „Kreuzige ihn“. Etwas mehr Realismus und weniger emotionale Schwärmerei. Aus dem erhofften Messias, dem Friedensnobelpreisträger Obama, ist auch der größte Kriegstreiber aller Zeiten geworden.

    1. asuncion 45. Bin bestimmt niemand der sich Euphorien hin gibt oder sich zu sowas verleiten laesst. Und deine genannte Steuerverschwendung praktizieren ALLE anderen ebenso ohne dass sie nur einmal an nicht so gut gestellte denken. Solltest bei Deiner sachlichkeit auch mal gelten lassen wenn maaaaal was wirklich gutes passiert. Denn der schwarz seher bin ich eigentlich.
      Solltest dich mal gerechtfertigt darueber auslassen was die dämlichen deutschen gemacht haben. 100 millionen fuer alle hochwasser geschaedigten und zig millionen fuer Griechenland die bisher über ihre verhaeltnisse gelebt haben mit knapp ueber 50 die Leute in rente schicken waehrend der deutsche nun bis 67 bakd bis rentenbinn alter 70 arbeitet. Also mal ein wenig objektivitaet

  6. Erstens würde das nicht jeder „Nochnichtpresident“gemacht haben und zweitens:1,8 millarden ,ist das wirklich viel
    im vergleich zu andern Ländern oder im vergleich zu vorherigen Amtseinführungen ??
    Und dritens ist Hosiana rufen oder eine awartend positive Einstellung nicht das selbe.

  7. Seltsame Reaktionen auf meinen Kommentar…
    @Heiko, im Prinzip hast du Recht aber von Wahlen hatte ich nichts erwähnt und habe die Aktion, als solche, auch ausdrücklich gelobt. Die Not Cartes besteht aber in der Aufpolierung seines Images. Erinnert mich irgendwie an G.W.Bush, der zur Zeit des Einschlages der Flugzeuge in mitten UNSCHULDIGER Kinder hockte und Geschichten lauschte. Sehr wirksam solche Assoziationen.

    @Frank, ich habe etwas Humor in den Ausdruck gelegt, der Inhalt meines Kommentars ist aber nicht lustig, noch mache ich mich über irgend jemanden lustig. Möglicherweise sind Teile nicht verständlich wenn Hintergrundwissen fehlt. Ziel war aber, Leute davon abzuhalten, hier in Teletubbymanier Beifall zu klatschen.

    Als wahrer Diener des Volkes, was ein Präsident sein sollte, müsste Cartes, früher oder später, an einen meiner oben genannten Punkte an gelangen. Bei 100% Umsetzung würde ich mich schlagartig in den Präsi verlieben.

    Wer sich vom „betreuten Denken“ verabschieden möchte, lege ich folgende Lektüre ans Herz: http://www.erlkoenig-blog.de/owl/Documents/2008/09/noam-chomsky-wie-die-medien-uns-manipulieren-2003.pdf

    @Asuncion45, danke für die Link´s letztens. Haben 1A in mein Puzzle gepasst. 😉

    LG

  8. Tom hat die Punkte an denen wir Herrn Cartes und alle anderen Politiker weltweit messen sollten. Da ich das auch si sehe, kann ich Herrn Cartes das mittelalterliche Imponiergehabe eines Feudalisten mit 1.8 Mrd. Guaranies auch nicht durchgehen lassen und bei allen anderen tue ich das auch nicht, Herr Frank. Wehret den Anfängen! Für die Sammlung von TOM habe ich eine sehr gute ZDF-Sendung gefunden, die inzwischen aus deren Archiv stillschweigend und mit fadenscheiniger Begründung heraus geholt worden ist: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=r49a-Rn1zq8

  9. Wir haben vier mal unseren Pickup mit Hilfsgütern voll gepackt und haben diese den Betroffenen gebracht…. was habt ihr denn getan… ausser grosse Reden im Internet zu schwingen?

    1. Bei uns hat es Tradition, auf unseren Angeltouren an den Rio Paraguay, mindestens doppelt soviel an Lebensmitteln mitzunehmen, als wir benötigen. Außerdem ist immer auch „Fortin“ und „Kentucky“ mit im Gepäck. Das alles verteilen wir an die Leute die wir dort begegnen. Auch meinen Thermoanzug und Angelutensilien habe ich schon verschenkt.

      Zählt das MIMMI? 😉

      LG

  10. “Fortin” und “Kentucky” das sollten Sie lieber weglassen woraus ein unordentliches Wesen entsteht.Epheser5,18

    1. Sehen Sie es doch mal positiv: Da braucht der gute Familienvater sein Geld nicht für Fortin und Kentucky ausgeben und kann es für die Kinder nutzen – oder er betrinkt sich so, dass seine Frau und die Kinder mal Ruhe vor ihm haben ;-(

  11. Blaue Bohnen für Cartes? Er hat seinen Auftrag nicht erfüllt, dem Volk zu dienen, statt dessen hat er sich bereichert und seine Macht ausgebaut. Haloooo ihr Schlafmützen, die ihr den Kommunismus als Feind verortet habt, jeglicher Zentralismus ist Kommunismus. Wasser, Energie, Lebensmittel geht durch zentrale Hände welche steuern, selbst ANDE wird durch private Interessen gesteuert.
    Wenn ich meinen Kommentar von vor drei Jahren so ansehe….nächste Offensive steht an. 😉

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