Cerro Porteño vs. Olimpia

Eigentlich geht es nur um einen Ball, um zwei Teams die gegeneinander antreten und um die dritte Halbzeit, die man wieder zusammen verbringen kann. Die künstlich erzeugte Rivalität zwischen beiden Fußballklubs forderte ein gewaltsames Opfer.

„Ich bin ein Cerro Porteño Anhänger und bringe Olimpia Anhänger um“, sagte laut mehreren Zeugenaussagen Luis Emanuel Fariña Espínola, ein Cerro Porteño Fan aus Luque und schoss wie wild um sich. Dabei traf er zwei Personen, einer ist mittlerweile seinen Kopfverletzungen erlegen. Der andere wurde durch einen Schuss in die Wade nicht lebensgefährlich verletzt.

Auf dem Polizeirevier der Stadt verhaftet weigert er sich zuzugeben, dass er der Schütze ist, auch wenn alle Anwesenden ihn als Täter zweifelsfrei identifizierten. Nun bleiben ein Nitrattest und die Überprüfung der Fingerabdrücke als Mittel übrig, um den mutmaßlichen Täter als solchen zu überführen.

In den vergangenen Jahren kamen meist nach Spielen beider Klubs auf dem Weg aus dem Stadion zu gewalttätigen Zusammenstössen, die hin und wieder mit dem Tod eines Fans endeten. Der gestrige Vorfall zeigt erneut, wie die notwendige Rivalität falsch interpretiert wird. Ob mangelnde Intelligenz oder der Alkoholgehalt es Beschuldigten daran Schuld haben, ist noch nicht klar.

Quelle: Última Hora

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