Chaco: Arbeiten am Corredor Bioceánico schreiten gut voran

Loma Plata: Ungeachtet von Sonntagen oder Feiertagen arbeiten täglich Hunderte an der Umsetzung der neuen Verbindung vom zentralen Chaco zur brasilianischen Grenze.

Eine 277 km lange Strecke mit einem Auftragsvolumen von 443 Millionen US-Dollar ist vielversprechend, ganz besonders für den Chaco, wo ganzjährig gutbefahrbare Straßen Mangelware sind.

Das Konsortium “Corredor Vial Bioceánico“, zusammengesetzt aus dem paraguayischen Unternehmen Ocho A und dem brasilianischen Betrieb Queiroz Galvao ist für die Umsetzung verantwortlich und zeigt je Menge Einsatzwillen. Da das Projekt als schlüsselfertig ausgeschrieben wurde musste sich das Konsortium um die Finanzierung kümmern, welche schon gebilligt wurde. Erst bei Übergabe werden sie bezahlt.

Während an der Kreuzung Linea Sur eine Aufbereitungsanlage für Asphalt aufgebaut wird, fahren seit Monaten tagtäglich dutzende Lastkraftwagen und Baumaschinen die Strecke, um diese einerseits zu komprimieren und andererseits Material zu bewegen.

Das erste Teilstück von 103,5 km Länge führt von Loma Plata nach Cruce Centinela. Das zweite Teilstück von Cruce Centinela in das 76,7 km entfernte Cruce Paragro. Von da aus beginnt Teilstück Drei mit 97 km bis nach Carmelo Peralta, wo eine Betonbrücke den Anschluss nach Porto Murtinho ermöglichen soll.

Im April 2022 soll die Strecke dann eröffnet werden, was nach jetzigen Sachstand durchaus möglich ist. Von Seiten der mennonitischen Kolonien wurde unter anderem darum gebeten Verbindungsstraße zwischen Fernheim und Menno (Linea Norte) zu asphaltieren.

Wochenblatt

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3 Kommentare zu “Chaco: Arbeiten am Corredor Bioceánico schreiten gut voran

  1. Was sieht man denn da auf dem foto bitteschön? Eine plane Sandfläche?
    Ich hoffe doch das ist nicht die angekündigte Strasse? und wieso hat so eine teure Strasse dann so einen komischen sinnlosen Bogen drin, hat da ein Schlupf sein Land nicht rausgerückt? 😉

  2. Die ersten 14 Tage haben sich meine Handwerker Mühe gemacht, naja, sagen wir den ersten Tag. Ab dem zweiten war dann das Cobrar einiges interessanter als das Arbeiten und kurz bevor sie wieder gehen durften war das Arbeiten völlig uninteressant geworden, es hätte auch gereicht nur noch Vorschuss zu gewähren, dann wären sie sogar von sich aus nicht mehr erschienen, habe kein Plata-Vorschuss gewährt, dann sind sie gar ganz freiwillig nicht mehr gekommen.
    Also das Projekt „443 Millionen US-Dollar“ dürfte gänzlich noch interessant sein, mal sehen wie viele Kilometer Straße noch übrig bleiben, wenn „0 Millionen US-Dollar“ dann als erfolgreich beendet deklariert wird.

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