Chaco: Ein Schritt in die richtige Richtung

Carmelo Peralta: Heute weiht Präsident Mario Abdo Benítez zusammen mit Arnoldo Wiens und Anwohnern die ersten 36 km Asphalt des Departements Alto Paraguay ein, die Teil der Ruta Bioceanica sind.

Von den 277 km, die Carmelo Peralta und Loma Plata verbinden sollen, sind bisher 64 km asphaltiert worden, 36 ausgehend von Carmelo Peralta und 28 ausgehend vom Kreisverkehr in Loma Plata. Das bedeutet, dass das Konsortium Vial Bioceanica, bestehend aus Queiroz Galvão S.A. und Ochoa S.A. 23% der Gesamtstrecke fertiggestellt hat.

Da es im Departement Alto Paraguay niemals genügend Einwohner oder wirtschaftliche Aktivität gab, um Asphaltstraßen zu bauen, ist dies nun ein gelungene Gelegenheit für alle aus der Zone einen Aufschwung, und zwar nicht nicht nur bei den Immobilienpreisen, wahr werden zu lassen.

Bis Ende des Jahres ollen auf beiden Seiten der Ruta Bioceanica jeweils 65 km Asphalt fertiggestellt werden. In 2021 sollen die schwierigsten Stellen der Verbindung, 14’i und Paragro, gemacht werden, wo es meist sumpfig ist. In 2022, so der Plan, sollen diese Teilstücke bei Centinela verbunden werden.

Da das Thema so wichtig ist, wird das Fernsehprogramm La Lupa aus Loma Plata gesendet, wie man auf dem Bild weiter unten sehen kann.

Wochenblatt / Abc Color / MOPC

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7 Kommentare zu “Chaco: Ein Schritt in die richtige Richtung

  1. Muss eigentlich Abdo zu jedem kleinen freigegebenen Asphaltabschnitt in den Chaco reisen und ein dämliches Band scheiden?

    Antwort gleich hinterher: Ja, muss er um seine jämmerliche Arbeit mit „Erfolgsmeldungen“ zu verschleiern

  2. Es ist eben eine sensation wenn in den Chaco infrastruktur gemacht wird wenn auch vom Ausland finanziert.So „wenig steruern“ die vom chaco kommen,da muss das Ausland schon ran damit da was geht.Der transchaco interesiert das Ausland weniger.
    Es wird kräftig gebaut am transchaco um wenigstens mal soviel gemacht zu bekommen wie im selben zeitraum kaputgeht mit all den unnötigen Gastransport von Bolivien nach Argentinien oder ostparaguay mit Energie zu versorgen.
    Das grösste Kraftwerk der welt Itaipu liefert eben nicht genug(auch inrastruktur mehr das problem als die lieferung)Gastransport braucht eben nicht infrastruktur.
    Faulheit ohne ende und unser armer transchaco den die diktadur stroessner gemacht hat ist die demokratie nicht im stande auch nur zu erhalten.Soviel zur vielgepriesenen demokratie.Teurer(demokratie) regierungsaparat wie überall auf der welt.
    Mit geld hin und her schieben in tollen debaten und so nicht zum Regieren kommen.
    Wir leben in einer welt voll ungerechtigkeit und wer da nicht eine sensucht nach den himmel hat ist beinflusst zu haschen nach wind,vergängliche freuden nachzulaufen.
    Wir aber warten eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt. 2. Petrus 3.13

    1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

      Ja kein Problem a la dictateur den Transchaco zu unterhalten. Ich zahl dir die Loehne der Diktatorenzeit, welches rund 2000 Guaranies pro Monat ist (Mindestlohn), und davon darfst du dann gemuetlich den Transchaco unterhalten.
      Die Ansprueche sind eben gestiegen und damit die Zockermentalitaet so dass sich die Dinge verteuern und der Staat kaum die finanzielle Last des Strassenunterhaltes stemmen kann. Ich zahl dir 1 Guarani pro Kg Soya oder Weizen; 1.2 Guaranies bekommst du pro Kg Fleisch.
      Preisdeckelungen die ganze Produktions-, Dienstleistungs-, und Zuliefererkette entlang koennen das Gierproblem teilweise loesen – nur dass sich die Leute dann nur noch mehr Boshaftigkeiten ausdenken.
      Die Unterhaltungskosten sind schlicht und ergreifend im Binnenland zu teuer geworden als dass sich der Zwergstaat Paraguay langwierige Strassen ueberhaupt leisten kann. Der riesige Amigostaat ist teilweise dadurch entstanden dass die Leute von der Landnachfrage ferngehalten werden sollten (man gibt ihnen einen Posten und gutes Gehalt im Staat um sie ruhig zu halten) damit sich einige wenige riesige Laendereien unter den Nagel reissen koennen.
      Die Finnen haben es vorexerziert nach dem verlorenen Winterkrieg: Karelien war verloren und diese Finnen stroemten nach Finnland. So verteilte man das Land kurzum um um denen Land zuzuteilen (jeder Finne hatte danach weniger Land). Landumverteilung ist nicht neu in der Geschichte.
      Ansonsten haben die Amis jetzt ne Heidenangst vor der „Japanologie“ denn in Japan ist der Reichtum so halbwegs gleich verteilt so dass die sich ein stagnierendes Wachstum leisten koennen, aber in den USA (wie in allen anderen Laendern) ist der Reichtum auf ein paar 100 Tausend des Landes beschraenkt, welche sich dadurch kein vermindertes Wirtschaftswachstum leisten koennen – das bedeutet die Brotkrummen die bei einer boomenden Wirtschaft fuer die breite Masse abfielen, bleiben jetzt aus und der Konsum bricht total ein wo die Japsen alle halbwegs alt geworden sind und eh nichts konsumieren.
      Japan – The Fading Economy https://www.youtube.com/watch?v=ErUQnd-YFGg

  3. Heya, das ging aber flott. In zwei Jahren ganze 64 Kilometer geschafft. Halt, nein, das sind keine Straßen vergleichbar mit Straßen welche man in Europa in einem Jahr, ach was, einem halben Jahr, mit der Hälfte an Arbeitern schafft.
    Wenigstens habens daran gedacht kein Foto zu veröffentlichen von Abschnitten, die bei Regen unter Wasser stehen und nach dem Regen der Rückseite des Mondes gleichen. Das darf man dann selbst bestaunen. Der Eintritt ist kostenlos. Man muss nur selbst dahin fahren.

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