Chaco: Raupenbagger für Aquädukt Arbeiten gestohlen

Loma Plata: Zwischen dem 30. Juni und 4. Juli wurde ein Volvo Raupenbagger der Firma Alberto Barrail e Hijos nahe der Estancia Santa Elisa, Alto Paraguay gestohlen. Von ihm fehlt jede Spur.

Der Diebstahl wurde am vergangenen Freitag auf dem 3. Kommissariat von Loma Plara durch Ing. Luis A. Bóveda Correa zur Anzeige gebracht.

Für den Abschnitt von Loma Plata bis km 101 in Richtung Puerto Casado wurde das Konsortium ABCT (Alberto Barrail e Hijos S.A., Taivo SA & Constructa S.A.) vertraglich verpflichtet. Obwohl die Arbeiten nur ein Jahr dauern sollten sind es mittlerweile schon 5 Jahre Verzug. Der Wert des Raupenbaggers EC 2200 L beläuft sich auf 300.000 US-Dollar.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Chaco: Raupenbagger für Aquädukt Arbeiten gestohlen

  1. Wie kann man nur einen Raupenbagger unbeaufsichtigt herum stehen lassen? Das ist ja gerade fahrlässig oder dumm. Weiß doch jeder, das dies in Paraguay nicht möglich ist. Was alleine mir in den Anfangsjahren meines Hierseins und anderen Bekannten schon gestohlen wurde, das spottet jeder Beschreibung. Einem Bekannten von mir, der sein Campo während seiner Abwesenheit durch den Capatas bewachen ließ, wurden sämtliche Milchziegen gestohlen und in der Nacht alle Elektrokabel vom Trafo bis zum Haus abmontiert. Nichts, aber auch überhaupt nichts ist in diesem Lande sicher! Ich könnte darüber schon ganze Bücher schreiben. Und soll mir keiner mit der Entschuldigung kommen, das müsse hingenommen werden, schließlich lebten wir in der Dritten Welt!

  2. 300.000 Dollar soll wohl die Versicherung abdrücken. Diese Model kostet in Europa gebraucht unter 70.000, mit Transport und Steuer kann ich mir nur einen wert von 150.000 Dollar vorstellen!

    1. Nun ja mit 70000€kommst du gerade so hin. Für ein aus genuckeltes Ding!Je nach Betriebsstunden60000-85000€
      Plus Transport und Zoll,die deutsche Mehrwertsteuer könnte man sich auszahlen lassen.
      Die Zollsätze sind in Paraguay heftig, das ist eine harte Nummer!
      Bei 300000$ gehen sie vom Neupreis aus und der ist auch Versichert.
      Ich frage mich die ganze Zeit warum hier kein GPS-Modul/Telematikmodul heimlich eingebaut wurde.Die sind so klein,oft mit Batteriepuffer,Reagieren auf die Zündung, melden den Tankstand,einfach alles.Weit kommen die damit nicht!
      Die sind nicht mal Teuer!

  3. Bücher schreiben über Gestohlenes!!! Also ich wurde noch nie bestohlen durch Paraguayer,aber hört, als Österreicher von 2 Österreichern, bei einem Besuch von denen betäubt, als ich erwachte waren mir 500 $ entwendet worden. Von einem Deutschen mit seiner paraguayischen Frau wurde ich um 500.000.-Gui betrogen. Das ist alles 25 Jahren und so Kleinigkeiten, -„eine übers Ohr“! beim Ankauf,-na ja das waren Nebengeräusche für mich,das ich mit schmunzeln abtun konnte. Daher ist mein „Büchlein“ so dick wie ein Feh Taschentuch,-eines kein Pakerl !
    Schönen Sonntag noch
    Penicillin

  4. Schlimmer ist eigentlich, dass die Arbeiten schon 5 Jahre länger dauern las geplant. Man muss also fragen wozu so ein Gerät gebraucht wurde? Nebenbei ein klassisches Beispiel für privatisierte Planwirtschaft.

  5. Wolfgang Pöllinger

    Reply

    Läuft doch immer gleich in PY: Fast jeder Autochthone hat so viel Verwandschaft über mehrere Departamente verteilt, daß Geklautes im Schweinsgalopp untereinander verteilt durch den Beklauten nicht mehr auffindbar ist. Wenn ein Sachwert von ca. 70k$ allerdings frei herumsteht, gilt der hierzulande als herrenlos und wird kurzerhand geklemmt, um dann rotzfrech auf eBay o.ä. vertickt zu werden. PY – der wilde Süden!

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