Tödlicher Unfall mit Zuckerrohr-LKW in Guairá

Villarrica: Ein Mann kam ums Leben, als er mit seinem Auto auf einen geladen Zuckerrohrlastwagen auffuhr. Das Unglück geschah gestern Nacht auf der Fernstraße Nr. 8 “Dr. Blas Garay“ in der Nähe von Villarrica, Guairá.

Der Verstorbene heißt Guzmán González Gamarra, 39 Jahre alt. Er fuhr einen Nissan Terrano. Weitere Insassen in dem Fahrzeug waren Mauricia Duarte Morel, (24), Arturo González Lovera (15) und ein Kleinkind im Alter von einem Jahr. Sie stammen alle aus San Juan Nepomuceno, Caazapá.

Nach Angaben der Polizei war Gamarra mit seiner Familie auf der Fernstraße Nr. 8 Dr. Blas Garay unterwegs, als er bei Kilometern 187 auf einen Lkw der Marke Mercedes Benz, gelenkt von Genaro Valdez Ramirez (52) aus Gral. Eugenio A. Garay, Guairá, auffuhr, der seine Fracht in die Fabrik Friedmann S.A transportierte.

Durch den Aufprall starb Gamarra noch am Unfallort. Die anderen eingeklemmten Insassen in dem Fahrzeug wurden durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Villarrica gerettet und alle in das Regionalkrankenhaus der Hauptstadt von Guairá gebracht. Laut den neuesten Berichten ist der aktuelle Status des 1-jährigen Babys kritisch und es würde in die Hauptstadt des Landes verlegt werden.

Das mit Zuckerrohr beladene Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Den Fahrer Genaro Valdez Ramirez nahm die Polizei vorläufig fest, bis die Staatsanwaltschaft weitere Maßnahmen anordnet. Der Unfall ereignete sich um 03:00 Uhr am gestrigen Samstag.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Tödlicher Unfall mit Zuckerrohr-LKW in Guairá

  1. Ein Auffahrunfall und der Fahrer des Fahrzeugs, auf welches aufgefahren wurde, wird verhaftet? Dann geh ich davon aus, dass der Fahrer arm ist und der Auffahrer reich?
    Wenn jemand auffährt, hat er doch etwas falsch genacht?
    Falls dieser LKW nicht völlig unbeleuchter da stand natürlich…hmm, das kommt hier schonmal vor,oder?

  2. Da der Nissan Terrano ein sehr stabiles Fahrzeug ist, das nicht wie viele der neuen Fahrzeuge beim geringsten Aufprall bis zur Fahrerkabine zusammengeschoben wird, muß der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit aufgeprallt sein.
    Bei jedem größeren Unfall, vor allem bei denen mit Todesfolge, werden die beteiligten Fahrzeuge beschlagnahmt und die überlebenden Fahrer verhaftet.
    Die überlebenden Fahrer, selbst wenn sie nicht schuldig sind, sind danach meist die Dummen. Denn bei ihnen ist ja was zu holen. Vor allem wenn sie wohlhabend und der tödlich Verunglückte nichts hat.
    Da klagt dann die Familie des Toten auf Entschädigung und bekommt sie auch meist zugesprochen.
    So geschehen einer Freundin.
    Deren Camioneta stand ordentlich auf einem ausgewiesenen Parkplatz als am hellichten Tag ein sturzbetrunkener Mann mit dem Moto mit hoher Geschwindigkeit in ihr Fahrzeug knallte.
    Er verstarb noch an der Unfallstelle.
    Die Camioneta der Freundin wurde schwer beschädigt. Die Polizei beschlagnahmte sie und die Freundin mußte schwer bluten, um sie überhaupt wieder aus der „Obhut“ der Polizei zurück zu bekommen.
    Sie selber wurde dazu verurteilt, neben der Beerdigung des stadtbekannten Trunkenbolds, der Frau des Säufers eine Entschädigung von 50 Millionen zu bezahlen, da ja jetzt der „Ernährer“ der Familie tot ist.

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