Chaco: Tragischer Jagdunfall gemeldet

Fuerte Olimpo: Ein 25-jähriger Mann wurde Opfer eines Jagdunfalls in der Nacht zum Samstag, als er mit seinem Bruder und einem Freund nordöstlich der Ortschaft unterwegs war.

Abilio Rene Reynaldi (25) erschoss sich allem Anschein nach selbst. Sein Bruder Derlis und der Freund brachten ihn umgehend von dem ca. 40 km entfernen Bereich nach Fuerte Olimpo, wo er jedoch ohne Lebenszeichen eingeliefert wurde. Die Drei waren flussaufwärts im Bereich Navileque auf der Jagd.

Der Gerichtsmediziner der Staatsanwaltschaft, Dr. Giovanni Gallagher, diagnostizierte einen hypovolämischen Schock als Todesursache aufgrund einer Verletzung eines vermutlich 22-Kaliber-Projektils.

Der Körper hat ein Eintrittsloch in Höhe des Brustbereichs auf der rechten Seite und einen Ausgang auf der linken Seite des Schulterblatts. Sein Bruder Derlis Reynaldi, der zum Zeitpunkt der Tragödie mit dem Opfer zusammen war, war dafür verantwortlich, ihm ins Krankenhaus zu helfen, wo sein Tod schließlich bestätigt wurde.

Für die Untersuchung ist der Staatsanwalt Andrés Cantaluppi in dieser Gegend zuständig.

Der Tod von René löst in der gesamten Bevölkerung große Bestürzung aus, wenn man bedenkt, dass er ein sehr geliebter und geschätzter junger Mann war, insbesondere auf dem Fußballplatz, wo er durch viele Einsatz auch auffiel.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Chaco: Tragischer Jagdunfall gemeldet

  1. Mit anderen Worten: er ist verblutet – durch Blutdruckverlust kam das System dann zum stehen.
    “Der hypovolämische Schock oder Volumenmangelschock ist eine Schockform, die durch Verminderung der zirkulierenden Blutmenge entsteht, z.B. nach großen Blut- oder Plasmaverlusten, starkem Erbrechen, sowie ausgeprägter Diarrhoe oder starken Verbrennungen.”
    Also rechts in die Brust und dann hinten links raus. Das muss nur aus einem Gewehr kommen. Ich glaube kaum es war das 22 LR Kaliber denn das wuerde nicht rein und raus gehen und zwar quer durch den Brustkorb.
    Eventuell 223 Remington oder 5.56 Nato?
    https://anatomie-online.com/innere-organe-des-menschen-von-vorn/
    Rechts vorne rein bedeutet dass die Lunge durchschlagen wurde und dann wenn quer auf die andere Seit des Brustkorbes das Projektil rausging, duerfte der andere Lungenfluegel auch perforiert worden sein. Ich glaub nicht dass er verblutet ist sondern er erstickte. Wenigstens ein Lungenfluegel muss kollabiert sein wenn nicht beide. Er muss schon bald nicht mehr haben atmen koennen. Das ist der klassische Lungenschuss bei der Jagd – die Lungen kollabieren.
    Die Lunge reckt sich nicht so dass bei jedem Geschoss dass sie trifft das unelastische Gewebe kaputtgeht. Dadurch gibts auch Blutungen in der Lunge, aber mehr noch, die pneumatische Pumpe (diaphragma Pumpe) kann nicht mehr Luft pumpen und so kriegt der Mensch keine Luft. Das Loch im Thorax verursacht dass da die Luft rausgeht und die diaphragma Pumpe nicht mehr Luft pumpen kann.
    Das System Thorax-Lunge ist eine Diaphramgma Pumpe wo jedes Loch (in diesem Fall vorne und hinten) zugeklebt und verdichtet werden muss (Sanitaeter im Krieg wissen das) damit die Brusthoehle wieder dicht ist und die diaphragma Pumpe wieder funktioniert.
    Wars das 5.56 Nato Kaliber wurde die Lunge regelrecht zerfetzt (hydrostatischer Schock). Wars das 22 LR Kaliber so gabs nur ein kleines Loch an beiden Seiten (eine Seite reicht zu) um zu verursachen dass die diaphragma Pumpe (Thorax-Lunge System) nicht mehr funktioniert.

    1. Was steht da? Er erschoss sich selbst? Unmoeglich.
      Dazu muesste er aber sehr Lebensmuede gewesen sein um den Veitstanz der Waffenhaltung so hinzubekommen dass er sich erschoss.
      Oder doch: er muss das Gewehr, denn das kann es nur gewesen sein, auf den Boden gestampft haben mit dem Lauf auf seine Brust gezielt. Dazu muss das Gewehr Seitlich rechts von unten aber aber nicht zu niedrig im 45 Grad Winkel gestanden haben mit dem Lauf auf die Brust gezielt im 45 Grad Winkel. Er muss es abgestellt haben und es ist losgegangen als er es auf den Boden stampfte.
      Das Ganze kann auch beim Sitzen passiert sein wo das Gewehr dann im Winkel von etwa 80 Grad zur Brust und auf brusthoehe rechts abseits nach rechts positioniert gewesen sein muss. Wiederum in diesem Szenario muss es losgegangen sein als es hart aufgestampft wurde.
      Ok. dann muessten Schmauchspuren am Hemd und Opfer sein. Wenn nicht so wurde er unabsichtlich (bei der Jagd) oder absichtlich (dann ist es Mord) getoetet.
      Der Fall wird immer seltsamer.
      Normalerweise gehen Gewehre nicht so leicht los beim hart Aufstampfen.
      Solch einen Schusswinkel mit der Pistole oder Revolver hinzubekommen ist hoechst selten und seltsam. Daher kann es nur ein Gewehr gewesen sein.
      Anderes Szenario: er lag auf dem Boden und jemand erschoss ihn als er ueber ihm stand.
      Wahrscheinlichstes Szenario: er stand auf die Waffe (Gewehr) gelehnt und das Ding ging los. Dabei zeigte der Lauf auf die Brust – das Gewehr muss aber doch recht Abseits rechts gestanden haben (Schaft weiter rechts) damit der Winkel hinzukriegen ist dass die Kugel aus dem Schulterblatt der linken Seite hinausdrang.
      Das klassische “Lehnen auf der Waffe” dieweil die geladen ist.

  2. @Kuno Stimme dir zu.
    Wer hält ein Gewehr durchgeladen und entsichert mit dem Lauf auf seine Brust zeigend mit dem Kolben fast waagerecht von sich weg?
    Da hat doch entweder absichtlich oder unabsichtlich jemand anderes geballert
    Zitat: “Ich glaube kaum es war das 22 LR Kaliber denn das wuerde nicht rein und raus gehen und zwar quer durch den Brustkorb. Eventuell 223 Remington oder 5.56 Nato?”
    Nö, das wird wahrscheinlich .22 Win Mag gewesen sein (sehr verbreitetes Jagdkaliber). Die hat ganz schön Power. Die noch stärkere .22 Hornet ist hier in Py kaum erhältlich.

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