Chaco: Zerstörung und Resignation

Bahia Negra: Noch vor Wochen hätte das niemand für möglich gehalten und nun gelten 250.000 ha im Chaco als abgebrannt. Der WWF Paraguay spricht sogar von mehr als 300.000 ha. Die Flora erholt in ein paar Jahren. Lebendige Tiere in dem Bereich gibt keine mehr.

Kein einziges Feuer, kein einziger Brand entstand durch natürliche Ursachen. Jedes Feuer, welches sich ausbreitete, wurde absichtlich gelegt um Brandrodung zu betreiben. Auch wenn man derzeit durchatmen kann, da es keine neuen Brandherde gibt, ist die Gefahr noch nicht vorüber. Dennoch leisteten die rund 12 Löschflugzeuge gute Arbeit. Es gab jedoch Momente in denen man nicht mehr dachte Herr der Lage zu werden. Intensive Regenfälle sind nicht vorausgesagt und der Wind kommt aus Süden.

Neben der Feuerwehr sind auch Angehörige des Militärs und sieben ausländische Sachverständige vor Ort, die als Brandexperten einen Plan ausarbeiten, mit welchem man die Feuer zukünftig stoppen kann.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Chaco: Zerstörung und Resignation

  1. Wenn man mit der selben Akribie wie Klimamodelle erstellt werden ein Modell erstellen würde wann sich die Menschheit selbst ausgerottet hat wäre das Ergebnis hochinteressant.
    Dass der Untergang der Menschheit auch ohne göttlich verursachte Apokalypse eintreten wird ist nur eine Frage der Zeit.
    Wenn Schüler deren Zukunft vernichtet wird gegen diese Zustände protestieren wollen wird das in diesem Land nicht nur verhindert, sondern es gibt auch Zeitgenossen die diese Proteste noch abfällig als westliche Schule bezeichnen.

  2. Nun, 2005 welches „Naturvolk“ meinen sie? die Guarani 60000davon in Py? oder die paar 100 Ayoreo? 1950 lebten ca.1,5 Millionen Menschen in Py. 1970 ca. 2,5 Mill. 1990 ca. 4,1 Mill. Frage, sollte sich das „Naturvolk“ so vermehrt haben? oder wer sind DIE Landbesitzer welche die Flächen abfackeln? Oder meinst du wirklich die „Banker“ die mal schnell 100000Ha kaufen als „Kapitalanlage“

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